11. Mai 2009
Sicher vernetzt
Dräger verbindet erstmalig Brandmelde- und Gaswarnanlagen
Lübeck – Ab sofort lassen sich Informationen aus Brandmelde- und Gaswarnanlagen gemeinsam darstellen. Eine neue Schnittstellenkomponente macht dies möglich: der Dräger RFG 3000. Vorgestellt wird sie vom 11. – 15. Mai 2009 auf der Achema in Frankfurt am Main.
Jede Sekunde zählt, wenn es darum geht, Informationen über eine Brandentwicklung oder einen Gasaustritt zu bekommen. Bisher zeigte das Feuerwehranzeigetableau (FAT) lediglich an, wo bestimmte Brandsensoren einen Alarm ausgelöst haben. Ob jedoch auch Gas ausgetreten war und um welches Gas es sich dabei handelte, konnte nur die Leitstelle separat überprüfen. Die Rettungskräfte verloren somit Zeit, bis sie definitiv wussten, welcher Gefahr sie ausgesetzt waren.
Alles auf einen Blick
Jetzt schafft Dräger hier Abhilfe. Der Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik hat die Brandmelde- und Gaswarnanlagen miteinander vernetzt. Als Schnittstelle dient hierbei der Dräger RFG 3000. Einsatzkräfte können nun vor Ort auf dem FAT auch Informationen der Gasmesstechnik einsehen, während ein Bildschirm in der Leitstelle Brandmeldedaten und Gaswarnmeldungen mit der Software Dräger Vision 32 auf zusammen anzeigt. So sind auch hier die Daten beider Systeme auf einen Blick verfügbar.
Anbieter vernetzter Systeme
Mit der neuen Schnittstelle führt Dräger seine Kompetenzen aus den Bereichen Gaswarnanlagen und Brandmeldeanlagen zusammen. Das Unternehmen erstellt ganzheitliche Konzepte für Warnanlagen, die auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Dies beinhaltet beispielsweise auch die Verbindung von mehreren Brandmeldeanlagen verschiedener Hersteller, so dass sie ebenfalls mit Hilfe von Vision 32 in der Leitstelle auf einem Bildschirm angezeigt werden können.