03. Juni 2009

Kompakter Lebensretter

Neues Rettungspack-System von Dräger hilft bei Atemschutznotfällen

Lübeck – Sicherheitstrupps der Feuerwehr müssen im Notfalleinsatz verunglückte Kameraden schnell mit Atemluft versorgen können. Die notwendige Ausrüstung hierfür bietet das neue Rettungspack-System Dräger RPS 3500 in einer kompakten Tasche.

Mit dem Dräger RPS 3500 haben Sicherungstrupps bei Atemschutznotfällen die wichtigsten Materialien zur Hand: Ein Y-Stück, um bis zu zwei Personen mit Atemluft zu versorgen, einen Druckminderer sowie einen Mitteldruckschlauch mit Karabinerhaken. Der Haken kann als Zugentlastung an der Ausrüstung der verunglückten Person angebracht werden.

Viel Platz für Systemzubehör

Diese Komponenten stecken in einer Tasche, die 17 Zentimeter breit, 75 Zentimeter lang und 29 Zentimeter hoch ist. Zusätzlich zur Standard-Ausrüstung bietet das Rettungspack-System Platz für eine Druckluftflasche mit bis zu neun Litern Volumen und weiteres Material, beispielsweise Bandschlingen oder eine Rettungsschere. Die Tasche ist rundum gepolstert und mit einer Bodenplatte verstärkt. Ihr Schultergurt ist auch als Zuggurt einsetzbar.

Ein System für alle Atemschutznotfälle

Das RPS 3500 ist als Gesamtsystem gemäß dem EN-Standard 137 und der PSA-Richtlinie zugelassen. Das bedeutet: Sowohl die einzelnen Komponenten als auch ihr Einsatz im Zusammenhang entsprechen diesen Normen.

Neben den Systemkomponenten sind auch weitere Dräger-Produkte für den Einsatz mit dem Rettungspack-System zertifiziert, wie beispielsweise der PSS Lungenautomat und die Rettungshaube Dräger PSS Rescue Hood. In Kombination mit der Haube kann das Rettungspack-System so auch Verunglückte ohne eigenes Atemschutzsystem mit lebenswichtiger Atemluft versorgen.