19. November 2008
Neue Beatmungskomponente: Dräger erweitert das Infinity Acute Care System
Lübeck – Mit der Dräger Evita Infinity V500 hat Dräger auf der Medica die nächste Komponente des Infinity Acute Care Systems vorgestellt. Dieses Patientenversorgungssystem hat das Ziel, klinische Prozesse und Arbeitsabläufe zu optimieren. Dafür bietet es besonders leistungsfähige Einzelkomponenten für Patientenüberwachung, Therapie und Informationsmanagement.
Die Evita Infinity V500 bietet moderne intensivmedizinische
Beatmungstherapien - invasive und nicht invasive. Außerdem kann sie in das
Infinity Acute Care System integriert werden. „Das ist das Wichtige: Es geht
nicht mehr um Einzelkomponenten, sondern um ein gesamtheitliches Konzept.
Wir brauchen künftig Patientenversorgungssysteme, die verschiedene Daten
zusammenführen und Entscheidungshilfen generieren“, so Prof. Dr. Eike
Martin, Geschäftsführender Direktor an der Universitätsklinik für
Anaesthesiologie Heidelberg. Die Markteinführung ist für Ende 2008
vorgesehen.
Patientensicherheit erhöhen
Dräger-Zubehör mit RFID-Technologie (Radio Frequency Identification)
verfolgt die Ziele, die Patientensicherheit zu erhöhen, die Handhabung zu
vereinfachen und die Arbeitsabläufe zu verbessern. Sobald dieses Zubehör
an die V500 angeschlossen ist, werden die Informationen über
RFID-Technologie ausgetauscht. So lösen beispielsweise falsch angesteckte
Beatmungsschläuche einen Alarm aus. Außerdem erinnert das Gerät den
Anwender daran, wann welches Zubehör zu wechseln ist.
Systemeinstellungen schnell übertragbar
Die V500 kann Gerätekonfigurationen, zum Beispiel die Darstellung von
Bildschirminhalten oder Therapie- und Alarmvoreinstellungen, schnell von
einem Gerät zum anderen übertragen. Dauerte eine Gerätekonfiguration bisher
zwischen 15 und 45 Minuten, so kann der Kliniker die Einstellungen jetzt
innerhalb kürzester Zeit mit einem Standard-USB-Speichermedium auf beliebig
viele V500-Systeme übertragen. Darüber hinaus bietet die V500 die
Möglichkeit, Logbücher, Trends und Bildschirminhalte auf einen USB-Stick zu
exportieren und anschließend auszudrucken oder per E-Mail zu versenden.
Diese mobilen Daten erleichtern interdisziplinäre Konsultationen und können als
Basis für Schulungsunterlagen genutzt werden.
Stabile Beatmungsqualität auch während des Transports
Die V500 sorgt auch während des Patiententransports für durchgängige
Beatmungsqualität und kontinuierliche Überwachung: Sie kann zukünftig an
einen Gasversorgungswagen angedockt und ans Bett gekoppelt werden.
Flexibel und zukunftsfähig
Unterschiedliche Therapiefunktionen für die invasive und nicht invasive Beatmung sowie die Sauerstofftherapie bieten dem Kliniker die Möglichkeit, schnell und flexibel auf veränderte Patientensituationen zu reagieren. Entscheidet sich der Kliniker heute für die Evita Infinity V500, kann er in der Zukunft darauf aufbauen und es zusammen mit weiteren Komponenten zu einem aufeinander abgestimmten System kombinieren. Zu den ersten Kliniken, die sich für die Dräger Evita Infinity V500 entschieden haben, gehören neben der Universitätsklinik Heidelberg auch die Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf (UKE), Magdeburg und Zürich.