Die GCS Control Varianten haben eine elektronische Kontrolleinheit, die alle Systemparameter überwacht:
die Drucksensoren für Quellen-, Mittel- und Betriebsdruck
die Schaltstellung des Umschaltventils
den Temperatursensor
Die Kontrolleinheit ermöglicht unter anderem ein komplettes Alarmmanagement mit Weiterleitung an verschiedene externe Alarmsysteme und eine Aufzeichnung aller Alarmmeldungen mit Angabe der Zeit des Auftretens für jede Meldung.
Die GCS überwacht alle Drücke der aktiven und passiven Gasquellen, die für das sichere und ununterbrochene Betreiben der Anlage notwendig sind.
Wenn ein Druckparameter nach oben oder nach unten signifikant vom jeweiligen Nenndruck abweicht, wird sofort ein Alarm generiert, damit Störungen im System sicher erkannt werden können.
Die Kontrolleinheit kann optional mit einem Relaismodul bestückt werden, das 6 potentialfreie Kontakte für die wichtigsten Alarmmeldungen der GCS zur Verfügung stellt: Linke Quelle leer, Rechte Quelle leer, 3. Quelle leer, Betriebsdruck zu hoch, Betriebsdruck zu tief, Sammelmeldung Gerätestörung.
Die GCS kann auch in das Dräger Alarm Management System eingebunden werden. Das optionale Alarm System Interface ermöglicht die Übertragung aller Alarme an einen oder mehrere entfernt angebrachte Alarmsignale, wie z.B. den Dräger Monitor LLT.
Mit einem GMS-Gateway können alle Daten der GCS, einschließlich der aktuellen Messwerte für Druck über eine LON-Works-Schnittstelle an die Gebäudeleittechnik des Krankenhauses übertragen werden.
Die lokale Anzeige aller Messwerte, Meldungen und Alarme der GCS erfolgt über die Kontrolleinheit, die in der unteren Hälfte des Gehäuses gut einsehbar und von außen bedienbar angeordnet ist. Die Meldungen werden auf einem beleuchteten Display in einer von 4 Sprachen als Klartext angezeigt. Nach dem Quittieren werden die Meldungen mit Zeitangabe in der Liste der letzten Meldungen gespeichert und erleichtern damit das Nachvollziehen von eventuell aufgetretenen Fehlern.
Gemäß der Norm DIN EN ISO 7396-1 wird für jede Meldung zusätzlich die Alarmpriorität visuell mit farbigen LED’s und akustisch durch eine Hupe angezeigt.
Darüber hinaus verfügt die Kontrolleinheit über ein klar strukturiertes Menü, über das mit 3 Folientasten die notwendigen Einstellungen und der Abruf von System- und Service-Informationen durchgeführt werden können:
Anzeige der Systemdrücke
Anzeige der derzeit liefernden Quelle
Online-Checkliste für den Flaschenwechsel
Reichweitenberechnung für die aktive Quelle
Liste der letzten System-Meldungen mit Zeitangabe
Erinnerungsfunktion für fälligen Service
System Informationen
Einstellungen für Sprache, Datum, Zeit und Beleuchtung
Passwort-geschütztes Installationsmenü
Für den Anschluss der Gas-Quellen an die GCS bietet Dräger eine komplette Auswahl an Hochdruckarmaturen, wie Ventile, Sammelrohre, Anschlussbögen und weiteres Zubehör, wie Flaschenhalter, Manometer und Verteilerblöcke für die Verteilung des Gases in den Krankenhausbereichen.
Optional kann die Konfiguration nach Bedarf gasspezifischen Noteinlasspunkten (NIST) ergänzt werden.