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Flaschenbatterieanlagen
Gas Kontrollstationen regeln und kontrollieren die zentrale Versorgung mit medizinischen Gasen aus Flaschenbatterien und Flüssiggastanks (Kaltvergaser) in Krankenhäusern, Laboratorien und in der Industrie.

Das Dräger GCS-System ist ein komplettes Anlagenprogramm mit Lösungen für verschiedene medizinische Gase, Durchflussleistungen, Kontroll- und Alarmfunktionen und Ausstattungen. Alle GCS-Varianten nutzen das gleiche Gehäuse und haben identische Anschlussmasse.

Aufgrund des Plattform-Konzeptes der GCS und dem modularen Aufbau der Anschlusskomponenten für die Gasquellen, kann das System bei der Installation oder auch später in Hinblick auf den geforderten Durchfluss und die Überwachungsfunktionalität optimiert werden. Alle Varianten der Dräger GCS erfüllen die Anforderungen aller betroffenen Normen, wie z. B. die DIN EN ISO 7396-1 und sind mit einer CE 0123 Kennzeichnung gemäß der Europäischen Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte gekennzeichnet.

Die Dräger GCS sind für die Gase Sauerstoff, Lachgas, Kohlensäure, medizinische Luft, Stickstoff, Xenon oder Argon geeignet. Bezüglich der Durchflussleistung gibt es drei Größen für 50, 80 oder 120 m³/h Ausgangsleistung.

Die GCS 800 mit einer Leistung von 80 m³/h kann bei Bedarf mit einem Rüstsatz auf die Variante GCS1200 mit 120 m³/h aufgerüstet werden, falls der Gasbedarf im Krankenhaus z. B. durch den Anschluss zusätzlicher Stationen gestiegen ist.

Die medizinischen Gase werden entweder Flaschenbatterien oder einem Flüssiggastank entnommen. Die typische Konfiguration für zentrale Gasversorgungsanlagen enthält 3 Versorgungsquellen. Entweder 3 Flaschenbatterien, von denen 2 als Hauptquelle und eine als Reservequelle genutzt werden oder eine Kombination aus einem Flüssiggastank und 2 Flaschenbatterien, wobei dann der Gastank die Hauptquelle ist und die beiden Flaschenbatterien als Reserve genutzt werden. Qualitativ sehr hochwertige Druckminderer, mit spezieller Zulassung für medizinische Gase, wie insbesondere Sauerstoff und Lachgas, reduzieren den hohen Druck aus der Gasquelle in zwei Stufen auf den Betriebsdruck, der zum Verteilen der Gase benötigt wird.

Für Ringleitungssysteme, bei denen die endgültige Reduzierung auf den Betriebsdruck nicht zentral sondern nahe am Verbraucher erfolgt bietet das GCS-System die Variante GCS1201 mit nur einer Druckminderstufe.

Der Wechsel zwischen den beiden aktiven Flaschenbatterien wird über ein pneumatisch gesteuertes Umschaltventil gesteuert. Die Umschaltung auf die jeweils andere Seite erfolgt automatisch, wenn die aktive Flaschenbatterieseite leer gelaufen ist. Ein Alarmsignal meldet dann, dass die Flaschen gewechselt werden müssen. Nach dem Flaschenwechsel erfolgt die Umschaltung erst wieder wenn die zurzeit aktive Seite ganz leer ist.
Sollte die Hauptversorgung aus beiden Flaschen ausfallen, kann die dritte Quelle zugeschaltet werden.
Die abnehmbare Haube ermöglicht einen ungehinderten Zugang zu allen Komponenten für die Wartung und eventuelle Reparaturen der GCS. Die GCS ist so konstruiert, dass alle Service-Arbeiten ohne Unterbrechung der Gasversorgung ausgeführt werden können.
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© Dräger Medical Deutschland GmbH, 2008
     

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