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09-2003
Polytron SE Ex LC M:
Ein Frühwarnsystem für brennbare Gase und Dämpfe
Basierend auf einer jahrzehntelangen Erfahrung mit Wärmetönungssensoren hat die Dräger Safety AG & Co. KGaA (Lübeck) mit dem Polytron SE Ex LC M ein stationäres Frühwarnsystem für brennbare Gase und Dämpfe entwickelt.
Dieser neue Sensor realisiert den Messbereich 0 bis 10 % der Unteren Explosionsgrenze (UEG) und ist im Vergleich zu Standard-Sensoren zehnmal empfindlicher. Er eignet sich insbesondere im Bereich von Tanklagern zur Detektion von Ammoniak, Ethylen, Methan, Propan, Propylen und Wasserstoff.
Das Gerät dient mehr der Schadensbegrenzung als dem vorbeugenden (primären) Explosionsschutz. Frühzeitig detektierte, geringe Leckagen von brennbaren Gasen und Dämpfen sind oftmals Vorboten von größeren Umwelt- und Anlagenschäden. Unverzüglich eingeleitete Maßnahmen zur Beseitigung der Leckage lassen Gesundheitsgefahren und Schäden gar nicht erst aufkommen.
Der Messkopf zeichnet sich durch seine hohe Messempfindlichkeit, einen Einsatztemperaturbereich von - 40 °C bis + 85 °C, spezielle vergiftungsbeständige Sensorelemente und einen robusten Klemmenkasten aus. Die Zulassung „Kategorie II 2 G” zum Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1 und Zone 2 entspricht den verschärften Anforderungen der Richtlinie 94/9/EG (ATEX).
Neben einer entsprechenden Sensorsignalverstärkung bedarf es hierzu eines speziellen Fertigungs- und Abgleichprozesses, um den Sensor bezüglich der Umweltparameter, insbesondere des Temperatur- und Feuchtigkeitseinflusses zu kompensieren.
Gemeinsam mit Auswertesystemen wie z.B. Regard Ex oder Polytron SE Ex entsteht ein sehr flexibles und erweiterungsfähiges Gaswarnsystem, das mit allen anderen Polytron-Transmittern kombiniert werden kann.

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