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62/2003
Dräger Safety:
Weiter weltweites Wachstum im Breitengeschäft
Steigerung in den Regionen NAFTA und Asien/Pazifik
Marktstärke in Europa behauptet
Die Dräger Safety, weltweit führender Hersteller von Personenschutzausrüstungen und Gasmesstechnik sowie Anbieter kompletter Lösungen im Bereich der Sicherheitstechnik, erzielte in den ersten neun Monaten 2003 ein EBIT in Höhe von 24,9 Millionen Euro. Dieses Ergebnis ist durch den starken Euro beeinflusst. Bei Anwendung der Vorjahreskurse auf das operative Geschäft und die Umrechnung von Ergebnissen würde das EBIT bei 30,6 Millionen Euro liegen und damit knapp unter dem Vorjahreswert von 31,1 Millionen Euro. Der Umsatz in Höhe von 339,5 Millionen Euro liegt zwar leicht um 1,2 Prozent unter dem Vorjahreswert von 343,6 Millionen Euro. Kursbereinigt konnte der Teilkonzern aber weiter wachsen: Auf der Basis vergleichbarer Wechselkurse erhöhte sich der Umsatz um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Auftragseingang legte auf der Basis aktueller Wechselkurse um 2,6 Prozent auf 361,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (2002: 352 Millionen Euro) zu. Kursbereinigt beträgt das Wachstum 9,6 Prozent.
Im dritten Quartal 2003 lag der Auftragseingang der Dräger Safety bei 112, 5 Millionen Euro (2002: 123,1 Millionen Euro) und damit um 8,6 Prozent bzw. kursbereinigt um 1,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Beim Umsatz wurden 109,3 Millionen Euro erzielt (2002: 116,0 Millionen Euro), d.h. im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 5,8 Prozent bzw. kursbereinigt ein Anstieg von 0,8 Prozent. Das EBIT betrug 5,6 Millionen Euro (2002: 8,1 Millionen Euro).
Die Marktposition des Unternehmens in der Region NAFTA konnte ausgebaut werden. Der Zuwachs im Auftragseingang betrug kursbereinigt 31,8 Prozent. Neben Aufträgen für den Zivilschutz ('Domestic Preparedness') erhielt Dräger Safety weitere Aufträge über die Lieferung von Gasmess- und Personenschutztechnik aus dem öffentlichen Bereich, von Feuerwehren und Industriekunden. Teilweise wurde Dräger Safety auch mit dem sicherheitstechnischen Training des Feuerwehrpersonals und dem Servicemanagement für die Atemschutztechnik beauftragt.
In der Region Asien/Pazifik betrug das kursbereinigte Wachstum im Auftragseingang 31,3 Prozent. Damit hat Dräger Safety auch in dieser Region ihre Marktposition ausgebaut. Hier kam es z.B. zu einem weiteren Vertrag über die fortgesetzte Lieferung von Atemschutzmasken Piccola für vorbeugende Maßnahmen gegen die Lungenkrankheit SARS. Ein australischer Kunde orderte 2.000 Gasmess-Kits für die Überwachung von Begasungsmitteln in Containern.
In Europa konnte Dräger Safety seine starke Marktposition behaupten. Der Auftragseingang lag mit plus 2 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau. So erhielt das Unternehmen im dritten Quartal den Auftrag über die Lieferung eines zweiten Rettungszuges für den im Bau befindlichen St.-Gotthard-Tunnel. Ein Unternehmen der chemischen Industrie beauftragte Dräger Safety, im Rahmen ihres kundenspezifischen Systemlösungsansatzes ein kombiniertes Gasüberwachungs- und -warnsystem zu projektieren, zu planen und zu realisieren.
Zur Erweiterung ihres Produktportfolios hat Dräger Safety im Oktober 2003 die Sparte "Schutzluft" der RWE Piller GmbH übernommen. Damit unterstreicht sie ihre Rolle als der Anbieter eines ganzheitlichen Gefahrenmanagements. Die in Osterode im Harz ansässige Schutzluftsparte der RWE Piller GmbH ist Know-how-Spezialist für die Entwicklung, Projektierung und Fertigung von Fahrzeug-Atemluftversorgungsanlagen.
Dräger Safety erwartet bei einer positiven Entwicklung der Geschäfte im vierten Quartal 2003 angesichts nachhaltig veränderter Wechselkurse einen Jahresumsatz von 460 Millionen Euro, der nominell leicht unter dem Vorjahreswert von 471,1 Millionen Euro liegt. Währungsbereinigt wird weiterhin der geplante Umsatzanstieg erwartet. Ebenso geht Dräger Safety davon aus, dass das geplante EBIT in Höhe von 39 Millionen Euro (2002: 41,3 Millionen Euro) erreicht werden kann.

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