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| Die Dräger Safety (Lübeck) erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2004 ein EBIT, das mit 21,0 Mio. Euro um 8,8 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres liegt (1. Halbjahr 2003: 19,3 Mio. Euro). Dieses Ergebnis ergibt sich aus wirksamen Maßnahmen zur Prozessverbesserung und Kostenreduzierung. Die EBIT-Marge stieg auf 8,7 Prozent (1. Halbjahr 2003: 8,4 Prozent). |
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| Der weltweite Umsatz der Dräger Safety legte im ersten Halbjahr 2004 um 4,6 Prozent auf 240,9 Mio. Euro (1. Halbjahr 2003: 230,2 Mio. Euro) zu. Auf der Basis vergleichbarer Wechselkurse beträgt das Wachstum 6,4 Prozent. Damit steigerte die Dräger Safety das Ergebnis im ersten Halbjahr erneut schneller als den Umsatz. |
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| Der Auftragseingang stieg um 5,4 Prozent auf 262,3 Mio. Euro (Vorjahr: 248,8 Mio. Euro). Währungsbereinigt beträgt dieses Wachstum 7,2 Prozent. |
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Starkes zweites Quartal
Die positive Entwicklung des ersten Halbjahres resultiert aus einem starken zweiten Quartal in Auftragseingang und Umsatz. So liegen in diesem Quartal der Auftragseingang mit 131,6 Mio. Euro (+ 11 Prozent, währungsbereinigt + 11,5 Prozent) und der Umsatz mit 127,7 Mio. Euro (+ 5,6 Prozent, währungsbereinigt + 6,6 Prozent) deutlich über den entsprechenden Vorjahrswerten.
Das EBIT beträgt 11,6 Mio. Euro (2. Quartal 2003: 11,4 Mio. Euro). |
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Neue Gerätetechnologie etabliert
Die Investitionen in Sachanlagen liegen im ersten Halbjahr 2004 mit 10,4 Mio. Euro über dem Vorjahr (9,1 Mio. Euro) und damit weiter auf hohem Niveau. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen 12,4 Mio. Euro (5,1 Prozent vom Umsatz). Sie wurden im Wesentlichen für Produkt-Neuentwicklungen getätigt. So ist zum Beispiel das neue Gasmess-System Polytron 7000 ein Indikator für die technologische Zukunftsausrichtung des Unternehmens. Sein neuartiger modularer Aufbau ermöglicht es dem Anwender, die für seine Überwachungsaufgaben notwendigen Eigenschaften selbst zu konfigurieren. Damit entsteht ein optimales Gasmess-System ganz nach Kundenwunsch. Die beiden neuen tragbaren Gasmessgeräte X-am 3000 und X-am 7000 konnten sich eindrucksvoll auf dem Markt etablieren. Sie bieten die Möglichkeit, eine Vielzahl von schadstoffspezifischen Sensoren miteinander zu kombinieren und so die unterschiedlichsten Mess- und Überwachungsaufgaben im Gefahrenmanagement in der Industrie, bei Ver- und Entsorgern, der Feuerwehr oder auch im Bergbau zu erfüllen. |
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Erfolgreiche Safety Solutions
Sehr erfolgreich bestätigte sich die Strategie der kundenspezifischen Systemlösungen im Bereich der Dräger Safety Solutions. Die Beauftragung über die Entwicklung, Fertigung und Lieferung von Zügen für die Personenrettung und Brandbekämpfung in Tunnelabschnitten durch die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) basieren auf der Umsetzung eines mit dem Kunden gemeinsam erarbeiteten Konzepts. |
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Blick in die Regionen
Besonders positiv entwickelte sich das Geschäft in Amerika. Das Auftragseingangs-Plus beträgt währungsbereinigt 21 Prozent. Das Umsatzwachstum wurde vor allem durch das Basisgeschäft getragen und liegt währungsbereinigt bei 20,6 Prozent. Erneut gelang es dem Unternehmen, die innovative Technologie seiner Produkte und Dienstleistungen auf dem amerikanischen Markt erfolgreich durchzusetzen. Viele US-amerikanische und kanadische Unternehmen entscheiden immer häufiger sich für Sicherheitslösungen aus Lübeck. |
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| Die Entwicklung des Auftragseingangs in der Region Asien/Pazifik stand im Berichtszeitraum nicht mehr unter dem Eindruck der SARS-Epidemie. Dafür konnte das Breitengeschäft weiter ausgebaut werden. Vor allem Kunden aus dem Brandschutzwesen, dem Bergbau und der Schifffahrt orderten Geräte der Dräger Safety für den Schutz ihrer Belegschaft und der Produktionsanlagen. Der Umsatzanstieg liegt währungsbereinigt bei 23,6 Prozent. |
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| Positiv verlief das erste Halbjahr auch in vielen europäischen Ländern. Für Europa insgesamt konnte ein Auftragseingangs-Plus von 4,4 Prozent erreicht werden. Das Umsatzwachstum betrug
2 Prozent. Die angespannte Finanzsituation der öffentlichen Haushalte führte in Deutschland im ersten Halbjahr 2004 zu einem leicht verminderten Umsatz (- 2 Prozent). Der Umsatzrückgang in den sonstigen Regionen um 2,3 Mio. Euro ist ausschließlich auf Projektgeschäfte im Vorjahr zurückzuführen; auch hier entwickelte sich das Breitengeschäft positiv. Die Vorstellung des neuen Drogenmessgerätes Dräger DrugTest stieß auf dem europäischen Markt auf großes Interesse. In mehreren Ländern laufen bereits sehr erfolgreich groß angelegte Feldversuche mit dieser neuartigen Drogenmesstechnologie. |
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Ausblick
Der Geschäftsverlauf wurde im ersten Halbjahr 2004 durch alle Produkt- und Dienstleistungsbereiche getragen und bestätigt die Marktposition des Unternehmens.
Dräger Safety verfolgt im Jahr 2004 kontinuierlich die Erweiterung seines Produkt- und Technologieportfolios und unterstreicht damit seine Rolle als Anbieter von Systemlösungen für ganzheitliches Gefahrenmanagement.
Für das Geschäftsjahr 2004 erwartet das Unternehmen, dass die Ziele erreicht werden können.
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