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20/2007
Neues Belüftungssystem für besseres Klima und höheren
Tragekomfort im Chemikalienschutzanzug
Um Träger von gasdichten Chemikalienschutzanzügen (CSA) zu entlasten, hat Dräger Safety die Körperklimatisierung weiter verbessert. Das neue Regulationsventil PT 120L ermöglicht in Verbindung mit externer Atemluftversorgung eine zuverlässige Belüftung des Anzugs durch regelbare Belüftungsströme während des Einsatzes und während der Dekontamination nach dem Einsatz. Ein Netz von Schläuchen verteilt kühlende Luft in den Anzugtypen Dräger TeamMaster, NBC-Master oder WorkMaster, integrierte Ventile leiten dann die Luft aus dem CSA ab. Nötig ist dies, weil Atemfeuchte und Schweiß im Inneren eines gasdichten CSA zu erhöhter Temperatur und Luftfeuchtigkeit führen können.
Individuell einstellbar
Die Belüftungsströme können vierstufig reguliert werden: Ventilationsraten von 5, 30 oder 120 Liter/Minute sind möglich. Die Belüftung kann auch vollständig ausgeschaltet werden. Sollte die externe Druckluftversorgung unterbrochen werden, so schaltet ein spezieller automatischer Umschalter (ASV), der zusätzlich am Pressluftatmer angebracht wird, automatisch auf die Atemluftversorgung durch den Pressluftatmer um. Dabei wird die Belüftung automatisch unterbrochen, damit der Luftvorrat des Pressluftatmers vollständig für die Atmung verwendet werden kann.
Das Dräger Regulationsventil PT 120L ist zusammen mit dem automatischen Umschaltventil und den Anzugtypen Dräger TeamMaster, NBC-Master und WorkMaster u. a. nach der aktuellen EN 14 593-1:2005, prEN 137:2003 und EN 943-Teil 1 und Teil 2 (ET): 2002, geprüft und zertifiziert.
Für Einsätze der Feuerwehr, Polizei und in der Industrie
Gasdichte Chemikalienschutzanzüge mit dem neuen eingebauten Regulationsventil PT 120L und dem neuen automatischen Umschaltventil am Pressluftatmer sind besonders geeignet zum Beispiel für Notfall- und Rettungsteams der Feuerwehren und Polizei, für den Einsatz bei unterschiedlichen Anwendungen in der Chemischen Industrie und bei Altlastensanierungen.

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