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| Der von der Dräger Safety AG & Co. KGaA (Lübeck) vorgestellte Feuerwehr-Integralhelm Dräger HPS 6200 entspricht der neuen Norm prEN 443:2006 und ist der leichteste nach dieser Norm zugelassene Helm auf dem Markt. Er wurde zusammen mit Kunden als Optimierung des bereits bewährten Feuerwehrhelmes HPS 6100 entwickelt. Ein spezielles Fertigungs- und Lackierverfahren sorgt dafür, dass die hochtemperaturbeständige Duroplast-Helmschale auch bei extremer Hitzeeinwirkung höchste mechanische Beständigkeit gegen Schlageinwirkung und Durchdringung sowie Lackbeständigkeit bietet. |
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| Das neue bis in den Kinnbereich verlängerte Visier (entspricht der Zulassung nach EN 14458 – klassifiziert als Gesichtsschutz) aus hochrobustem Polysulfon-Material ist bernsteinfarben getönt (die Anwender haben auch bei heruntergezogenem Visier noch Blickkontakt) und ist beidseitig kratzfest beschichtet. Das Visier lässt sich durch die integrierten Anfasshilfen auch mit Feuerwehr-Handschuhen leicht öffnen und schließen. Eine neue integrierte Flamm- und Hitzebarriere sorgt für ein besseres Klima im Helm. Ein veränderter Polsterschutz im Ohrenbereich verbessert wesentlich den Tragekomfort und die Akustik. Adaptionssysteme ermöglichen die Kombination des HPS 6200 mit der neuen Vollmaske FPS 7000 bzw. mit den Atemschutzmasken Panorama Nova-S oder F2-S. |
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Derzeit arbeitet der europäische Normenausschuss für Feuerwehrhelme CEN/TC158/WG3 unter Hochdruck an der neuen Helmnorm EN 443. Dräger unterstützt dieses Vorhaben: so fand u. a. die letzte Sitzung des Ausschusses auf Einladung von Dräger Safety in Lübeck statt. Ziel ist es, den aktuellen Normentwurf im Sommer 2007 in die formelle europaweite Abstimmung zu geben und letztendlich die Norm Ende 2007 in Kraft zu setzen. Im Vergleich zu der derzeit gültigen Version EN 443 aus dem Jahre 1997 unterscheidet die neue Norm zwei Formen: und zwar Halbschalen- und Integralhelme. Die Anforderungen und Prüfverfahren wurden einerseits aufgrund neuester Erkenntnisse zu Materialeigenschaften und Fertigungstechnologien und andererseits hinsichtlich einer Neubewertung der Gefährdungsanalyse sowie unter Berücksichtigung aktueller praktischer Erfahrungswerte bei den Feuerwehren erheblich erweitert. Zum einen wird damit eine Harmonisierung in Bezug auf die Schutzwirkung an andere Persönliche Schutzausrüstung bei der Feuerwehr (wie Pressluftatmer und Feuerwehrbekleidung) erreicht. Auf der anderen Seite wird dem signifikant gestiegenen Risikopotential bei den Feuerwehren Rechnung getragen.
Dräger Safety AG & Co. KGaA ist einer der führenden Hersteller von Personenschutzausrüstungen und Gasmesstechnik sowie Anbieter kompletter Lösungen in der Sicherheitstechnik. Im Jahr 2006 stieg der weltweite Umsatz auf rund 590 Mill. Euro. |
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