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32/2001
Schnelle Ozon-Messung für jedermann
Hohe Ozonkonzentrationen, wie sie in den Sommermonaten häufig im Radio gemeldet werden, können erheblichen Einfluss auf die Gesundheit - insbesondere von Kleinkindern und älteren Personen - nehmen. Ozon dringt tief in die Atemwege ein und reizt Augen und Schleimhäute.
Es kann Kopfschmerzen hervorrufen und das Immunsystem schwächen, so dass der Körper anfälliger gegenüber Krankheitserregern wird. Ozonkonzentrationen treten lokal und zeitlich sehr unterschiedlich auf. Deshalb ist eine lokale Messung der überregionalen Radiomeldung vorzuziehen. In Innenräumen wird Ozon durch Kopiergeräte, Laserdrucker oder Heizstrahler erzeugt.
Die Dräger Safety AG & Co. KGaA, Lübeck, hat ein System für die Messung der Ozon-Konzentration im Innen- und Außenbereich entwickelt: Bio-Check Ozon.
Bio-Check Ozon ermöglicht zehn Messungen der Ozon-Konzentration. Das Ergebnis liegt nach 10 Minuten (Außenbereich) bzw. 20 Minuten (Innenbereich) vor.
Das Messverfahren beim Bio-Check Ozon beruht auf einer chemischen Farbreaktion: ein Farbumschlag einer Anzeigefläche zeigt das Auftreten von Ozon an. Ein Messstreifen wird über die Messzeit im Außenbereich bzw. im Innenbereich exponiert. Nach diesem Zeitraum kann über den direkten Vergleich mit einem Farbcode festgestellt werden, ob z. B. der für den Außenbereich gültige Richtwert von 180 µg/m3 unterschritten, erreicht oder überschritten wurde.
Aus dem Messergebnis können entsprechende Verhaltensweisen abgeleitet werden. So wird ozonempfindlichen Personen ab 180 µg /m3 Ozon empfohlen, körperlich anstrengende Tätigkeiten im Freien zu vermeiden. Bio-Check Ozon ist für 28 Mark in Apotheken und Umweltbüros erhältlich.
Weitere Informationen: Tel.: 0800 - 0844866

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