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| Seit September 2000 traten bei der Feuerwehr Hamburg wiederholt Fälle auf, bei denen bei Lungenautomaten der PSS-Baureihe im Trainings- und Einsatzfall Fehlfunktionen auftraten. |
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| Ein Maßnahmenplan stellt sicher, dass sich Feuerwehrleute beim Einsatz auf ihre Atemschutzgeräte verlassen können. |
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| Um die Ursache des Fehlverhaltens zu ermitteln, wurden bei der Dräger Safety AG & Co. KGaA und parallel bei der Zulassungsstelle für Atemschutzgeräte - Deutsche Montan Technologie GmbH (DMT) in Essen - sofort intensive Untersuchungen vorgenommen. Das DMT-Gutachten benannte als Ursache für die Fehlfunktion der geprüften Lungenautomaten das spezielle Reinigungs- und Desinfektionsverfahren unter Anwendung von Ultraschall, welches bei der Feuerwehr Hamburg eingesetzt wurde. Die von der Dräger Safety AG & Co. KGaA intern durchgeführten Untersuchungen bestätigten dieses Ergebnis. |
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| Maßnahmenplan |
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| In enger Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Hamburg und der Dräger Safety AG & Co. KGaA wurde die weitere Vorgehensweise festgelegt: |
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Der Einsatz von Ultraschall für die Reinigung und Desinfektion von Lungenautomaten wird bis auf weiteres eingestellt.
Derzeit wird ein neu entwickeltes Reinigungs- und Desinfektionsverfahren bei der Feuerwehr Hamburg getestet. Parallel dazu wird bei DMT die Zulassung dieses neuen Verfahrens betrieben.
Die Dräger Safety AG & Co. KGaA stellt bis zum Abschluss der Zulassung durch Austausch der Lungenautomaten mit Lungenautomaten der Baureihe PA 90 sicher, dass bei der Feuerwehr Hamburg ausreichend Geräte sowohl für den Einsatzdienst als auch für übungszwecke zur Verfügung stehen.
Gegenwärtig weisen die Untersuchungsergebnisse auf eine Schädigung der ausgefallenen Lungenautomaten hin. Aus diesem Grund werden alle Lungenautomaten der Baureihe DrägerMan PSS bei der Feuerwehr Hamburg nach Zulassung des neuen Reinigungs- und Desinfektionsverfahrens ausgetauscht. Einzelne Baugruppen des Lungenautomaten DrägerMan PSS werden speziell für die Erfordernisse der neuen Reinigungs- und Desinfektionsprozedur unter Anwendung von Ultraschall modifiziert.
Die Dräger Safety AG & Co. KGaA weist darauf hin, dass diese Probleme bei den betroffenen Geräten nach den gegenwärtig gesammelten Erfahrungen ausschließlich bei der Anwendung spezieller Reinigungs- und Desinfektionsverfahren mit Ultraschall aufgetreten sind.
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| Durch die enge Kooperation der Dräger Safety AG & Co. KGaA mit der Feuerwehr Hamburg wird sichergestellt, dass die aufgetretenen Probleme gemeinsam gelöst werden können. |
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Lübeck, 04.05.2001
Dräger Safety AG & Co. KGaA
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