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Dräger X-am 7000 – Ein Mehrgasgerät, das mehr kann
Das mobile Mehrgasmessgerät Dräger X-am 7000 ist die innovative Lösung für die gleichzeitige und kontinuierliche Messung von bis zu fünf Gasen. Eine Kombination aus über 25 Sensoren ermöglicht die flexible Anpassung an individuelle Messaufgaben. Das Dräger X-am 7000 kann mit drei elektrochemischen und zwei infrarotoptischen oder katalytischen Sensoren bestückt werden. In vielen industriellen Anwendungen ist es der ideale Begleiter für die zuverlässige Überwachung der Umgebungsluft auf Sauerstoff, toxische sowie brennbare Gase und Dämpfe.

Eigenschaften und Funktionsprinzipien der Sensorik des Dräger X-am 7000
Alle im Dräger X-am 7000 genutzten Sensoren „smart“. Was bedeutet das eigentlich? Im eingebauten Datenspeicher der Sensoren werden verschiedene Parameter wie Sensortyp, Gasart und Messbereich, Temperaturkompensation, Alarmschwellen sowie die Kalibrierdaten gespeichert. Wenn nun ein Sensor in das Gerät gesteckt wird, ist eine Konfiguration des Gerätes nicht notwendig, da alle Werte aus dem Sensor ausgelesen und an das Gerät übertragen werden. Die Sensoren funktionieren also nach dem Prinzip „Plug & Play“. Wenn der Gerätewart einen Sensorwechsel vornimmt oder das Gerät für eine andere Anwendung vorbereitet, ist dies durch einfaches Stecken des Sensors möglich. Das Gerät konfiguriert sich selbst und ist bereits vorkalibriert. Fehlbedienungen sind damit weitgehend ausgeschlossen.

Eigenschaften der Infrarotsensorik
Mit Infrarot-Sensorik können entweder explosible Gase und Dämpfe oder CO2 detektiert werden. Der optische Sensor zeichnet sich durch eine extrem lange Lebensdauer (5 Jahre Gewährleistung), sowie Justierintervalle von bis 12 zu Monaten aus. Gegen Sensorgifte ist die Infrarot-Messtechnik resistent. Temperatur-, Schmutz- oder Vibrationseinflusse werden durch den Kompensationsdetektor eliminiert. Der Sensor gilt daher zu Recht als ausfallsicher.

Mit dem Infrarot-EX-Sensor kann im Gegensatz zum katalytischen EX-Sensor auch unter sauerstoffarmen oder freien Bedingungen gemessen werden. Die Messungen der Gase Methan, Propan, Butan sowie die Messung von LPG (liquified petroleum gases – eingesetzt als Brennstoff in der Schifffahrt) sind zudem nicht nur im Bereich der unteren Explosionsgrenze, sondern auch im Volumenprozent-Bereich möglich.

Eigenschaften der katalytischen Sensorik
Katalytische Sensoren werden zur Detektion brennbarer Gase und Dämpfe eingesetzt. Der SmartKat-Sensor des Dräger X-am 7000 zeichnet sich durch seine hohe Empfindlichkeit gegenüber Atmosphären organischer Dämpfe aus. Da die Geräte oft auf empfindlicher anzeigende Gase justiert werden, ist dennoch eine sichere Alarmierung auch in explosiven Dampfatmosphären gewährleistet. Eine sehr wertvollen Eigenschaft insbesondere im Raffineriebereich oder auch bei der Detektion unbekannter Gefahren (z.B. Feuerwehrbereich).

Das vergiftungsbeständige Design minimiert zudem die Einflüsse von Sensorgiften – insbesondere von H2S. Der stoßresistente Sensor zeigt selbst bei einem Fall aus 1,5 m Höhe kaum eine Beeinflussung der Messfunktion.

Eigenschaften der elektrochemischen Sensorik
Eine Reihe verschiedener elektrochemischer Sensoren wird zur Detektion verschiedener toxischer Gase und Dämpfe bzw. zur Detektion von Sauerstoff eingesetzt. Die Dräger patentierte 3-Elektrodentechnologie maximiert das Signal in Bezug auf das zu messende Gas und minimiert den Einfluss von anderen Stoffen.
Auf die Dräger Sensoren XS R für CO, H2S und auch O2 wird eine Gewährleistung von 5 Jahren gewährt. Die Konstruktion der XS-Sensoren steht für „extra Stabilität“. Das Design, kommt ohne sich verbrauchende Stoffe aus. Dies ermöglicht die lange Lebensdauer und Justierintervalle von bis zu 12 Monaten.

Eine sichere Messung der DrägerSensoren ist auch bei wechselnden Umgebungsbedingungen gegeben. Ein im Sensor integrierter Temperaturfühler kompensiert Schwankungen der Umgebungstemperatur. Zudem sind die Sensoren auch Druckkompensiert.

Versorgungseinheit
Die Versorgungseinheit des Dräger X-am 7000 ist in den Varianten 3 Ah bzw. 6 Ah erhältlich. Sie besteht aus zwei oder vier Batterien (Strängen), die der Reihe nach entladen werden. Nach dem Entladen eines Strangs wird seine Kapazität ermittelt. Die Anzeige der noch verfügbaren Batteriekapazität wird aktualisiert ist somit zuverlässig und genau. Da die Stränge seriell versetzt entladen werden, erhält man nach spätestens drei bis vier Betriebstagen mit einer Schichtdauer >7 Stunden ein aktualisiertes Bild der Batteriekapazität. Die Pflege des Akkus geschieht somit im laufenden Betrieb – defekte Akkuzellen werden erkannt.

Das Gerät gibt einen Batterie Hauptalarm und schaltet ab, wenn die minimale Ladung Q (Standby) erreicht ist. Diese Reserve ist noch für etwa sieben Tage ohne Nachladen ausreichend. In dieser Zeit bleiben die Sensoren warm – kurze Einlaufzeiten der Sensoren sind gewährleistet. Nach dieser Zeit unterbricht das Gerät die Verbindung zur Spannungsversorgung. Die Versorgung ist aufgrund der Verpolungsreserve jedoch noch nicht tief Entladen. Dies schont den Akku und gewährleistet eine lange Lebenszeit. Es kommt nach dem Wiederaufladen der Versorgungseinheit lediglich zu längeren Einlaufzeiten der Sensoren.

Geladen wird das Dräger X-am 7000 mit dem recht hohen Ladestrom von 1 A. Dies sorgt für ein schnelles Laden der Versorgungseinheiten. Zudem wird durch die hohen Ladeströme auch die Bildung der so genannten Dendriten – alterungsbedingte Kristalle, die Akku Zellenschlüsse zur Folge haben – verhindert, was zu einer verlängerten Lebensdauer der Akkuzellen führt.

Die „Ladeintelligenz“ ist im Akku enthalten. Das bedeutet, dass der Akku auch ohne Gerät geladen werden kann. Das Lade modul kann mit dem Dräger Mehrfachlademodul, einem Steckernetzteil oder einem Autolademodul versorgt werden.

Robustheit und Schutz gegen Umwelteinflüsse
Im rauen industriellen Alltag sind Gasmessgeräte oft Stößen und herben Umweltbedingungenausgesetzt. Ein serienmäßiger Gummi-Gehäuseschutz schützt das Dräger X-am 7000 daher selbst bei einem Fall aus einer Höhe von 1,5 Meter. Da die Sensoren schockunempfindlich sind, beeinträchtigt ein Stoß ihre Messfunktion nicht wesentlich. Das Dräger X-am 7000 ist zudem das einzige Gerät im Markt, das komplett tauchfest nach IP 67 ist. Reparaturen in Folge von ins Wasser gefallenen Geräten entfallen somit. Bei einem solchen Fall werden neben dem Gerät auch die Sensoren durch Wasser abweisende Membranen geschützt. Zudem ist auch die optionale Probenpumpe durch Gore-Membranen geschützt. Diese wasserundurchlässigen Membranen verhindern die Zerstörung der Pumpe durch angesaugtes Wasser.

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Dräger Safety AG & Co. KGaA
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