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Der Tunnelbau ist für die Beschäftigten unter Tage mit großen Gefahren verbunden.
Weit entfernte und verzweigte unterirdische Baustellen machen im Brandfall den langen verrauchten Weg aus dem Tunnel unüberwindlich.
Für diese Gefahrensituation wurde bei Dräger schon im Jahre 1985 eine Fluchtkammer entwickelt.
Im Einsatzfall wird der Innenraum mit Atemluft versorgt und unter geringen Überdruck gesetzt. Er ist mit Sitzplätzen für die Anzahl der aufzunehmenden Personen individuell nach Ihren Anforderungen zu gestalten.
Aktuelle Brandereignisse im Tunnel haben gezeigt, dass die Rettungskräfte häufig erst nach vielen Stunden zu den Personen vordringen konnten. Diese Erfahrung führte zur Erhöhung der geforderten Aufenthaltszeiten, welche heute je nach Situation auf der Baustelle zwischen 8 bis 24 h liegen.
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