Coronavirus COVID-19 - Wichtige Informationen und Hilfestellungen - Coronavirus Aufbereitung von Medizinprodukten und persönlicher Schutzausrüstung

Coronavirus COVID-19 - Wichtige Informationen und Hilfestellungen

Mit dem Ausbruch des Coronavirus in verschiedenen Teilen der Welt glauben wir bei Dräger, dass es unsere Verantwortung ist, Krankenhäuser und Menschen, die Sicherheitsausrüstung benötigen, bei der Bewältigung dieser globalen Herausforderung zu unterstützen.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige der häufigsten Fragen beantworten und Ihnen Produkt- und Anwendungsinformationen über den Einsatz und die Aufbereitung von Dräger-Medizinprodukten und Schutzausrüstung zeigen.

Häufige Fragen (FAQa)

Allgemeine Fragen

Welche Maßnahmen ergreift Dräger im Hinblick auf die Corona-Pandemie?

Als weltweit führendes Unternehmen mit dem Leitprinzip „Technik für das Leben“ hat die menschliche Gesundheit oberste Priorität. Unsere Produkte und Dienstleistungen schützen, unterstützen und retten Leben. Genau in einer solchen Situation wollen wir dies demonstrieren, indem wir unser Möglichstes tun.

In diesem Zusammenhang spielt Dräger eine besondere Rolle bei der Aufrechterhaltung der Funktionalität der kritischen Infrastruktur (KRITIS) in Deutschland, deren Ausfall oder Beeinträchtigung zu dauerhaften Versorgungsengpässen, erheblichen Störungen der öffentlichen Sicherheit oder anderen drastischen Folgen führen würde. Wir haben daher unseren Mitarbeitern, wichtigen Lieferanten, Dienstleistern und Transportunternehmen eine Bescheinigung für Notfälle ausgestellt, die es ihnen ermöglicht, in Ausnahmesituationen unter Einhaltung bestimmter Bedingungen voll mobil zu bleiben, um unserer sozialen Verantwortung gerecht zu werden.

Unser Unternehmen verfügt über einen aktuellen Pandemieplan, der regelmäßig aktualisiert und unter der Leitung unseres firmeninternen medizinischen Dienstes angepasst wird. Alle Systeme zum Schutz unserer Mitarbeiter und zur Aufrechterhaltung unserer operativen Fähigkeiten werden ebenfalls in Zusammenarbeit mit unserem internen Gesundheitsmanagement entwickelt, das mehrfach ausgezeichnet wurde. So arbeitet bereits eine große Anzahl von Mitarbeitern genau dort, wo es betrieblich notwendig und medizinisch vertretbar ist (vor Ort bei Ihnen, in Produktion, Logistik und Entwicklung oder von zu Hause).

Dank einer effizienten internen IT-Abteilung und sorgfältig ausgewählten Partnern für Kommunikationstechnologien können wir einer sehr großen Anzahl von Mitarbeitern eine leistungsstarke PC-Workstation mit Zugriff auf alle erforderlichen zentralen IT-Systeme sowie eine internetgestützte Telefonielösung bieten. In Bereichen, in denen die physische Präsenz der Mitarbeiter erforderlich ist, arbeiten wir mit rollierenden Teams und Schichten zusammen, um im Falle einer möglichen Infektion eines Teammitglieds, die möglicherweise auch die Isolierung anderer Kollegen erfordert, zu verschiedenen Teams wechseln zu können. In ausgewählten Bereichen haben wir Vorbereitungen getroffen, um unsere Arbeit mit spezieller Schutzausrüstung fortsetzen zu können, auch wenn Coronafälle auftreten.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir zum Schutz unserer eigenen Mitarbeiter - wo Telefonkonferenzen nicht möglich sind - die erforderlichen Kundenbesprechungen und Schulungen mit möglichst wenigen Personen durchführen und große Gruppen vermeiden.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Wie begegnet Dräger der hohen Nachfrage an Schutzausrüstung und Beatmungsgeräten?

Um der hohen Nachfrage nach unseren Produkten zu begegnen, haben wir bereits in den vergangenen Wochen unsere Produktionskapazitäten erheblich ausgeweitet. Im Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung gibt es global eine deutlich erhöhte Nachfrage, im Speziellen betrifft dies FFP Masken, Halbmasken, Partikelfilter sowie Schutzbrillen und Schutzanzüge. Wir produzieren unsere Masken in Schweden und Südafrika. Unsere Produktionskapazitäten sind voll ausgelastet. Wir haben natürlich entsprechende Sicherheitsbestände, um kurzfristige Schwankungen abfedern zu können. Aufgrund der stark zunehmenden Zahl von Infektionen nimmt die Zahl der Bestellungen und Anfragen jedoch drastisch zu, so dass auch unserer Produktionskapazitäten vollständig ausgeschöpft sind und wir Lieferungen/Bestellungen entsprechend priorisieren müssen und dies nach Maßgabe unseres Versorgungsauftrages und unter Berücksichtigung bestehender Vertragsverpflichtungen auch tun. Trotz größter Anstrengungen ist es nicht möglich, den exponentiell gestiegenen Bedarf immer unmittelbar und direkt zu befriedigen.

In der Medizintechnik sehen wir eine weltweit erhöhte Nachfrage nach Beatmungsgeräten sowie einen vermehrten Bedarf an Zubehörprodukten für die Beatmung. Dabei handelt es sich um z.B. Atemschläuche, Filter, Beatmungsmasken und weitere Zubehöre für die Sauerstofftherapie. Ein Schwerpunkt liegt auch in diesem Fall auf der Verwendung von Einwegprodukten. Wir produzieren aktuell fast doppelt so viele Beatmungsgeräte wie vorher und arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Produktionskapazitäten noch weiter auszubauen. Die wöchentliche Produktion bestimmter Beatmungsgeräte haben wir zuletzt deutlich gesteigert. Es sind mehr als 50 Prozent bei einem Gerätetyp, der in Zusammenhang mit der Beatmungstherapie bei Corona-Patienten stark eingesetzt wird. Diese Geräte produzieren wir in Deutschland. Wir sind entsprechend vorbereitet und haben alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, die kontinuierliche Versorgung mit diesen Produkten auch auf dem aktuell erhöhten Bedarf soweit wie möglich sicherzustellen. Allerdings limitieren Betriebsmittel, wie beispielsweise Testräume für Beatmungsgeräte, die Produktionsausweitung; diese können kurzfristig nur bedingt erweitert werden. Zudem können Engpässe aufgrund der globalen Lieferketten und reduzierten Transportkapazitäten nicht völlig ausgeschlossen werden.

In Zeiten der Pandemie setzen wir bei Dräger alles daran, unseren gesellschaftlichen Versorgungsauftrag zu erfüllen und zwar weltweit.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Profitiert Dräger von dieser Massenerkrankung durch eine erhöhte Nachfrage nach ihren Produkten?

Derzeit besteht eine stark erhöhte Nachfrage nach Produkten wie Schutzbekleidung und Beatmungsgeräte, die Dräger anbietet. Die Nachfrage übersteigt die derzeitigen Produktionsmöglichkeiten. Ob es sich dabei um eine nachhaltig erhöhte Nachfrage oder um das Vorziehen von ohnehin geplanten Investitionen handelt, können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht bewerten.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Ist Dräger auch vom Exportstopp betroffen?

Mit der Durchführungsverordnung der Europäischen Union (2020/402) vom 14. März 2020 über die Einführung der Verpflichtung zur Vorlage einer Ausfuhrgenehmigung bei der Ausfuhr bestimmter Produkte wurde eine Genehmigungspflicht für den Export von medizinischer Schutzausrüstung in Drittstaaten erlassen.

Die Genehmigungspflicht betrifft Ausfuhren (d. h. Lieferungen außerhalb der EU). Lieferungen innerhalb der Europäischen Union werden durch die Verordnung nicht beschränkt.

Die nationale Anordnung von Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr mit bestimmten Gütern vom 12. März 2020 (BAnz AT 12.03.2020 B1), welche sich auch auf Lieferungen innerhalb der EU bezog, wurde im Hinblick auf das EU-einheitliche Vorgehen aufgehoben.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Verändern sich die Preise durch die Corona-Pandemie?

Wir haben die Listenpreise gegenüber der Festlegung im Herbst 2019 nicht verändert und auch die regulären vereinbarten Konditionen z. B. mit unseren Fachhändlern beibehalten. In neuen Projekten wird in diesem Rahmen und entsprechend der aktuellen Liefersituation angeboten.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Aktuelle Kundeninformationen zu COVID-19

In diesem Bereich finden Sie aktuelle Kundenschreiben, unter anderem zur Langzeitbeatmung mit Dräger Anästhesie- oder Notfallbeatmungsgeräten sowie zur Aufbereitung von Dräger-Geräten, die bei COVID-19 Patienten eingesetzt wurden.

Bitte beachten Sie, dass diese Schreiben laufend überarbeitet werden - sollten Sie über Aktualisierungen informiert werden wollen, nutzen Sie bitte das Formular um über aktuelle Versionen automatisch informiert zu werden.

Formular zum Erhalt von Aktualisierungen

Persönlicher Schutz

Aufbereitung von Dräger-Produkten mit COVID-19 Patientenkontakt

Für gesonderte Informationen und Empfehlungen für Dräger Beatmungs- oder Anästhesiegeräte, die bei Patienten eingesetzt werden sollen oder wurden, die mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind oder bei denen ein hoher Verdacht auf eine Infektion besteht, wenden Sie sich an Ihren zuständigen Dräger-Kundenberater oder füllen das allgemeine Kontaktformular aus.

Einsatz von Dräger Anästhesiegeräten zur Langzeitbeatmung

In den vergangenen Tagen haben sich viele Kunden an uns gewandt, um Informationen über die Möglichkeiten der Nutzung von Dräger Anästhesiegeräten zur Langzeitbeatmung zu erhalten, für den Fall, dass alle bestehenden Intensivbeatmungsgeräte bereits voll ausgelastet sind und es keine andere Ventilationsalternative gibt. Bitte wenden Sie sich an Ihren zuständigen Dräger-Kundenberater oder füllen das untenstehende Kontaktformular aus um weitere Informationen zu erhalten.

Einsatz von Dräger Oxylog Notfall- und Transportbeatmungsgeräten zur Langzeitbeatmung

In den letzten Tagen wurden wir vermehrt nach Informationen zu der Möglichkeit gefragt Dräger Oxylog Notfall und Transportbeatmungsgeräte als Alternative zur Langzeitbeatmung einzusetzen, wenn die vorhanden Respiratoren im Einsatz sind und keine andere Beatmungsoption zur Verfügung steht. Trotz der speziellen Situation glauben wir, dass es unsere Pflicht ist Ihnen Informationen zu legalen und rechtlichen Aspekten, und zu bekannten Limitationen der Dräger Oxylog Notfall- und Transportbeatmungsgeräte beim Einsatz zur Langzeitbeatmung zu geben.

Gebrauch eines Beatmungsgeräts für mehrere Patienten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat COVID-19 am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt. Uns ist bewusst, dass der Bedarf an Beatmungsgeräten, Beatmungszubehör und sonstiger die Beatmung betreffender Ausrüstung das verfügbare Angebot für Gesundheitseinrichtungen während des Ausbruchs der Coronavirus-Krankheit (COVID-19)übersteigen kann. Wir arbeiten während dieser Krise beständig weltweit mit allenGesundheitsbehörden zusammen und sind darauf bedacht, zum Wohle der Patientensachliche Informationen unter Gesundheitsdienstleistern zu verbreiten.

Gebrauch der sub-akuten Carina-Beatmungsgeräte auf Intensivstationen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat COVID-19 am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt. Die Pandemie hat eine hohe Nachfrage nach Lösungen zur mechanischen Beatmung geschaffen, welche die Zahl der verfügbaren intensivmedizinischen Beatmungsgeräte in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten übersteigen kann. In den letzten Tagen haben uns viele Kunden und medizinische Fachkräfte angesprochen, um zu erfahren, ob die für den sub-akuten Bereich vorgesehenen Beatmungsgeräte Dräger Carina genutzt werden können, wenn alle anderen Geräte ausgelastet sind und es sonst keine alternative Beatmungslösung gibt.

Filtereffizienz der Umgebungsluftfilter für Savina, Savina 300, Carina, Oxylog und weitere

Aufgrund ihrer Turbinentechnik schützen die Dräger-Beatmungsgeräte Savina, Savina 300, Carina sowie GS500 für die V-Serie durch den Gebrauch von Gaseinlassfiltern sowohl die Patienten als auch das Gerät selbst gegen mögliche Infektionen aus der Umgebungsluft.

Filtereffizienz WaterLock 2 – Wasserfalle der Dräger Gasmessmodule

Dräger verwendet zum Schutz von Patient und Gerät an einer Vielzahl aktueller Anästhesie- und Gasmesssysteme die WaterLock 2 (SN 6872130) bzw. die Infinity IDWaterLock 2 (SN 6872020) – im folgenden Kundenschreiben werden beide Varianten als WaterLock 2 bezeichnet.

Einsatz von PulmoVista 500 (EIT) bei Intensivbeatmungspatienten

Wir erleben durch (SARS-CoV-2) Covid-19 derzeit sehr besondere Zeiten, deren Auswirkungen Sie bei der Versorgung Ihrer (Intensiv-) Patienten in besonderem Maße betreffen. PulmoVista 500 ist ein hilfreiches Echtzeit-Monitoring System das Sie bei der Überwachung Ihrer Patienten und Überprüfung Ihrer Therapiemaßnahmen unterstützen kann.

Nützlicher Inhalt

In den folgenden Blöcken haben wir die wichtigsten Dokumente im Zusammenhang mit der Verwendung und Aufbereitung von Dräger-Medizinprodukten und Schutzausrüstung zusammengestellt. Verwenden Sie die Registerkarten, um einen Produktbereich auszuwählen und relevante Anwendungsvideos, Reinigungs- und Aufbereitungsdokumente und Gebrauchsanweisungen zu durchsuchen.

Diese Informationen dienen als ergänzende Information für ausgebildetes klinisches Fachpersonal und ersetzten nicht Ausbildungen wie im Medizinprodukterecht festgelegt.

Bitte rufen Sie Ihren lokalen Dräger-Vertreter an oder wenden Sie sich an Ihren lokalen Dräger-Service, wenn Sie andere Gebrauchsanweisungen für andere Software- oder Sprachversionen benötigen.

Medizintechnik

Verbräuche mit Dräger Produkten einfach berechnen!

Berechnen Sie zum einen den Gasverbrauch Ihrer Dräger Produkte und wie lange diese beim Einsatz mit Gasflaschen betrieben werden können. Zum anderen erlaubt Ihnen der Verbrauchsrechner für Dräger Anästhesiegeräte den Bedarf an Atemkalk, volatilen Narkosegasen sowie Frischgas abzuschätzen.

Nachfolgend stellen wir Ihnen hierzu als Unterstützung zwei entsprechende Excel-Kalkulationen zur Verfügung.

FFP-Masken online kaufen im Dräger FFP-Shop

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Im neuen Dräger FFP-Shop können Sie FFP-Masken in kleineren Mengen bequem und schnell online bestellen.

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Persönlicher Schutz

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Melanie Kamann
– Pressesprecherin –
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