Personenrettung bei der Feuerwehr - Sichere Personenrettung bei der Feuerwehr

Personenrettung bei der Feuerwehr

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Sichere Personenrettung bei der Feuerwehr: Effiziente Flucht- und Rettungslösungen

Erfahrungen aus tödlichen Brandkatastrophen haben gezeigt, dass eine Hauptursache für schwere oder tödliche Verletzungen nicht das Feuer selbst, sondern der dabei entstehende Rauch ist. Das sollte bei der Personenrettung bei der Feuerwehr unbedingt beachtet werden. Wir setzen uns ein für die Gesundheit und Sicherheit von Feuerwehrleuten und Betroffenen. Erfahre mehr über die Gefahren von Rauch, die richtige Vorbereitung und den richtigen Umgang mit den zu rettenden Personen, damit Du im Brandfall, mit diesen zusammen, das brennende Haus sicher verlassen kannst. Beuge mit der richtigen Ausrüstung Symptomen der Rauchvergiftung vor.

Personenrettung: Schutz von zu rettenden Personen

Wie können zu rettende Personen geschützt werden? In jeder Situation am Einsatzort das passende Equipment - mit den Dräger Lösungen für die Personenrettung bei der Feuerwehr. Atemschutzlösungen für unterschiedliche Einsatzszenarien: Rettungstasche, Rettungshaube, Fluchthaube.

Erfahre mehr über Gefahren durch Rauch und den passenden Schutz

In North Kensington, einem Stadtteil von West-London, brach im 24-stöckigen Grenfell Tower ein Brand aus. Es verursachte 72 Todesfälle, einschließlich zweier Personen, die später im Krankenhaus starben. Ein Hauptgrund dafür war, dass die Bewohner wegen giftiger Dämpfe nicht ihre Wohnungen verlassen konnten, obwohl die Feuerwehr alle Stockwerke erreichte. Branislav Lukic, ein Überlebender des Grenfell-Brandes: „Bei diesen Bedingungen konnte man kaum überleben: Jeder Atemzug konnte dein letzter sein.”

Was macht Rauch so gefährlich?

Die raucherfüllte Umgebungsluft enthält oft noch genügend Sauerstoff zum Atmen. Trotzdem macht der giftige Rauch sicheres Atmen unmöglich. Rauch enthält viele Giftstoffe, z. B. Kohlenstoffmonoxid, Blausäure, Phosgen, Ammoniak, Schwefeldioxid, Schwefelwasserstoff, Formaldehyd und Acrylnitrit. Diese hochgiftige Mischung stammt zum Teil auch aus Synthetikmaterialien, die in modernen Baustoffen und Möbeln enthalten sind. Bei der Verbrennung setzen sie hochgefährliche Gase frei und vergiften die Umgebungsluft. Bei dem Versuch zu entkommen atmen Betroffene diese giftige Mischung ein. Kohlenmonoxid ist bekannt für seine tödliche Wirkung, auch in kleinen Mengen. Wenn PVC verbrennt, kann entweichende Blausäure auch die Zellatmung stark beeinträchtigen.

Wichtige Symptome der Rauchvergiftung

Die Symptome einer Rauchvergiftung hängen davon ab, welche Gase der Betroffene eingeatmet hat. Manche Schädigungen sind nicht sofort erkennbar. Folgende Symptome gelten als Anzeichen von Rauchvergiftungen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Halsreizungen, Erbrechen, Schwindel, Schluckbeschwerden, Verwirrtheit, Atemnot, blaue Färbung der Haut, Unruhe, Herzklopfen, Krampfanfälle und Bewusstlosigkeit. Manche Gase verursachen auch ein brennendes Gefühl und Schmerzen in den Atemwegen. Bei sehr schweren Vergiftungen können auch Atemstillstand und Kreislaufkollaps mit tödlichen Folgen eintreten.

Wie können Personen bei der Rettung geschützt werden?

Feuerwehrleute sollten geeignete Ausrüstung bereithalten, bevor sie den Unfallort betreten und nach Personen suchen. In Ländern wie Deutschland oder den Niederlanden tragen Feuerwehrleute meist Notfall-Fluchtgeräte mit sich. In anderen Ländern steigt das Bewusstsein für richtigen Schutz langsam, aber stetig. So schaffte z. B. die Londoner Feuerwehr in Folge des Grenfell-Infernos neue Brandfluchthauben an. Diese filtern den Rauch aus der Umgebungsluft, damit Gerettete sicher atmen können.

Weitere Maßnahmen, die die Chancen einer sicheren Flucht erhöhen

Als sinnvolle vorbeugende Maßnahme können Gebäude mit Fluchtgeräten ausgestattet werden, die ein sicheres Entkommen bei Rauch- oder Feueralarm ermöglichen. Einige Länder haben solche Maßnahmen bereits umgesetzt. In Südkorea sind z. B. öffentliche Gebäude, Hotels und U-Bahnstationen für Brandfälle mit Fluchthauben ausgestattet.

Erhöhte Einsatztauglichkeit für bestmögliche Ergebnisse während der Personenrettung bei der Feuerwehr

Wie kannst Du sicher sein, dass verschiedene Komponenten und Schnittstellen optimal zusammenarbeiten? Beispiel: Wir entwickeln Brandfluchtlösungen, die in Verbindung mit unseren Pressluftatmern eingesetzt werden können. Dies garantiert eine optimale Einsatztauglichkeit, auch unter schwierigsten Bedingungen. Details zu unserer Einsatztauglichkeits-Philosophie findest Du hier.

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Mehr Sicherheit für Deinen Einsatz

Alle Komponenten durchlaufen strenge Tests, die für Atemschutzgeräte im Brandeinsatz notwendig sind. Die Belastungstests gehen sogar über geforderte Branchenstandards hinaus. Details zu unserer Sicherheit+ findest Du hier.

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Vorteile von Druckluft-Rettungslösungen bei der Personenrettung

Druckluft-Rettungslösungen wie die Dräger Rettungshaube sind mit dem Pressluftatmer der Einsatzkraft verbunden, um die zu rettende Person mit Atemluft zu versorgen. Diese von der Umgebungsluft unabhängige Atemluftversorgung ermöglicht eine konstante Sauerstoffzufuhr. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass eine solche Lösung die Luft aus dem Pressluftatmer der Feuerwehr-Einsatzkraft bezieht und daher die Einsatzdauer verkürzt. Zudem erfordert die Rettungshaube, dass die Einsatzkraft und die zu rettende Person durch den Schlauch zwischen Pressluftatmer und Haube ständig miteinander verbunden sind.

Dräger PSS® Rettungshaube

Dräger PSS® Rettungshaube

Auf der ganzen Welt müssen Feuerwehrleute unter schwierigsten Bedingungen arbeiten. Gleichzeitig wird von ihnen erwartet, andere Menschen aus gefährlichen Situationen zu retten. Die Dräger PSS® Rettungshaube dient zur Rettung von Personen aus gefährdeten Bereichen.

Produktdetails

Eine weitere Druckluft-Rettungslösung ist die Dräger Rettungstasche RPS 3500. Dieses Gerät liefert Atemluft aus einer separaten Druckluftquelle, die nicht mit dem Atemschutzgerät der Feuerwehr-Einsatzkraft verbunden ist. Dies bietet den Vorteil, dass der Luftvorrat der Einsatzkraft nicht angegriffen und ihre Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird. Dräger RPS 3500 kann mit einer Dräger Vollmaske oder Dräger PSS Rettungshaube ausgestattet werden.

Dräger RPS 3500

Dräger RPS 3500

Dräger RPS 3500

Das Dräger RPS 3500 wurde speziell für die Anwendung im Sicherheitstrupp [gemäß FwDV 7] entwickelt. Die robuste und kompakte Einheit bietet eine unabhängige Atemluftversorgung bei der Rettung und während der Dekontamination.

Produktdetails

Vorteile von Brandfluchtlösungen

Mit Brandfluchtlösungen wie der Dräger PARAT 5500 können die Einsatzkraft und die zu rettende Person sich unabhängig voneinander bewegen, im Unterschied zur Dräger PSS Rettungshaube, die eine physische Verbindung erfordert. Um Schädigungen durch giftige Gase und Substanzen zu vermeiden, besitzen diese Geräte integrierte Gas- und Partikelfilter, welche Schadstoffe aus der Umgebungsluft herausfiltern. Das Gerät schützt die zu rettende Person mindestens 15 Minuten lang. Durch eine Brandfluchthaube wird der Luftvorrat und die Einsatzdauer der Einsatzkraft nicht beeinträchtigt.Sie setzt jedoch genügend Sauerstoff in der Umgebungsluft voraus – was normalerweise kein Problem ist, denn wo Feuer ist, da ist auch Sauerstoff.

Dräger PARAT® 5550

Dräger PARAT® 5550

Die Dräger PARAT® 5550 ist eine Brandfluchthaube in einem flammfesten Holster, welche speziell für die Feuerwehr zur Personenrettung im Brandfall entwickelt wurde. Der besondere Mehrwert: Die Kombination aus Brandfluchthaube und Holster ist zusammen mit den Dräger-Pressluftatmern als System nach EN 137:2006, Typ 2, zugelassen.

Produktdetails

Personenrettung während eines Brandeinsatzes - Effiziente Atemschutzlösungen.

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Vergleiche auf einen Blick die wichtigsten Produkte für sichere und effiziente Flucht- und Rettungseinsätze. Auf unserem praktischen Poster kannst Du verschiedene Produkte einfach vergleichen.

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