Weltweit kommt mehr als eines von zehn Babys zu früh auf die Welt.25 Frühgeborene sind aufgrund ihres schwachen Immunsystems besonders anfällig gegen Keime. Der Infektionsschutz dieser kleinsten Patienten muss daher auf neonatalen Intensivstationen höchste Priorität genießen.31

Arbeitsplatz
Durchdachtes Design für eine bessere Hygiene
Der Arbeitsplatz auf der neonatologischen Intensivstation bedarf höchster Hygienestandards. Das betrifft neben Verhaltensregeln für Klinikpersonal und Eltern natürlich auch die Geräte und das Zubehör für die Behandlung der Frühchen.31

Arbeitssicherheit
Auch im Umgang mit Frühgeborenen – Arbeitsschutz ist immer wichtig!
Sowohl bei der Händehygiene- als auch bei der Aufbereitung der teils komplexen Inkubatoren, Wärmebettchen und Beatmungsgeräten, sollte der Arbeitsschutz Berücksichtigung finden. Denn durch die häufige Exposition mit Chemikalien, die Bestandteil der Reiniger und Desinfektionsmittel sind, besteht das Risiko von Allergien oder Erkrankungen der Haut.33 Das RKI empfiehlt daher Sauerstoffabspalter für die Wischdesinfektion von Inkubatoren.31

Infektionskrankeiten
Infektionsschutz in der Neonatologie hat immer höchste Priorität
Sepsis zählt nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen bei Frühchen.30 Frühgeborene bedürfen aufgrund ihres unreifen Immunsystems und der eingeschränkten Anwendung von Antibiotika besonders strenger Hygienemaßnahmen. Kommt es trotzdem zu einer Infektion, sind die Herausforderungen nicht nur an die Heilung, sondern auch die Vermeidung der Ausbreitung sehr groß.

Patientensicherheit
Infektionsschutz ist Patientenschutz – insbesondere auf der neonatologischen Intensivstation
Bis zur 23. Woche besteht bei Frühgeborenen ein hohes Mortalitätsrisiko. Laut Bundesgesundheitsblatt liegt die Sterblichkeitsrate vor der vollendeten 24. Schwangerschaftswoche bei ≥50 %.26

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Die Raumaufteilung auf der Frühgeborenen-Intensivstation ist ein weiterer wichtiger Faktor für den Patientenschutz
Die baulichen Voraussetzungen auf neonatologischen Intensivstationen sollten die aseptische Zubereitung von Medikamenten auf der Station ermöglichen. Dies bedeutet eine Trennung von „reinen“ und „unreinen“ Pflegehilfsmitteln. Zwischen Inkubatoren und weiteren Geräten sollte zudem immer Raum für ausreichende Bewegungsfreiheit sein. Dies hängt auch vom jeweiligen Bedarf für die Pflege ab: Welche zusätzlichen Geräte werden benötigt? Und verbleibt noch ausreichend Platz für die Kangaroo Care?31
Kundenreferenz
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Eine neonatologische Intensivstation optimiert ihren Infektionsschutz
Das schwedische Zentralkrankenhaus Karlstad hat seine 27 Jahre alte Intensivstation für Neugeborene neu gestaltet. Das Ergebnis: abgetrennte Familienzimmer und eigene Flure für den Zugang der Eltern. Diese Aufteilung hilft, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu vermeiden, und unterstützt gleichzeitig die entwicklungsfördernde Pflege.

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