Fluchtgeräte und Fluchtmasken im Notfall - Sicherheit durch Notfall-Atemschutz von Dräger

Fluchtgeräte und Fluchtmasken im Notfall

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Das passende Fluchtgerät für jede Gefahrensituation

Lebensbedrohliche Situationen durch Gefahrstoffe können unerwartet innerhalb von Sekunden auftreten – ob es das plötzliche Austreten gefährlicher Gase oder der Ausbruch eines Feuers ist. Retter und gefährdete Personen müssen im Notfall Atemschutz schnell anlegen können, um ihnen sicheres Atmen zu ermöglichen. Jede Sekunde, die der Körper mit Sauerstoff unterversorgt oder einer toxischen Gefahrstoffkonzentration ausgesetzt ist, kann zu akuten oder bleibenden gesundheitlichen Schäden führen.

Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen Dräger Fluchtmasken, Fluchtgeräte sowie Sauerstoffselbstretter und erklären, für welche Notfallszenarien sie geeignet sind. Erfahren Sie außerdem, was Sie bei der Gefährdungsbeurteilung vor Ort beachten müssen und welche Aspekte bei der Auswahl der richtigen Produkte zu berücksichtigen sind.

Wie wollen Sie sich auf der Flucht schützen?

Für den Einsatz von umgebungsluftabhängigen Filterfluchtgeräten muss immer ein bestimmter Sauerstoffgehalt in der Umgebungsluft vorherrschen (in Deutschland z.B. mindestens 17%). Zudem muss der Schadstoff bekannt sein und seine Konzentration muss innerhalb der zulässigen Grenzen für die Verwendung von Filterfluchtgeräten liegen. Dräger Fluchtmasken sind besonders für kurze Fluchtwege geeignet.

Fluchtmaske Dräger

Brandfluchthauben

Sie schützen Ihre Atmung und Augen vor schädlichen Brandgasen im Falle eines Feuers. Brandfluchthauben sind auch für Ungeübte einfach anzuwenden und bieten bis zu 15 Minuten Schutz, um im Gefahrenfall einen sicheren Ort zu erreichen.

Fluchtgeräte und Fluchtmasken von Dräger

Industriefluchtgeräte

Spezielle Industriefluchtgeräte schützen vor mehreren Gasen, die besonders bei Gefahrensituationen in der Industrie häufig auftreten. Sie bieten bis zu 15 Minuten Schutz und sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich: als Mundstückvariante, Halbmaske oder Haube.

4 Punkte zur Auswahl eines Fluchtgerätes im Fokus

Grundsätzlich gilt, dass eine intuitive und schnelle Handhabung von Atemschutz im Notfall wertvolle Zeit sparen und Leben retten kann. Je komfortabler ein Fluchtgerät ist, desto geringer ist das Risiko für Anwendungsfehler. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Expertenwissen.

1 - Risikoanalyse für Notfälle

Risikoanalyse

Sie dient dazu, die Gefahren an einem konkreten Arbeitsplatz zu identifizieren – ebenso wie die Auswirkungen, mit denen zu rechnen ist, wenn Sicherheitsvorkehrungen versagen. Gefahrensituationen, die in der Industrie am häufigsten auftreten, sind Brände (z.B. bei Arbeiten mit flammbaren Materialien), Gefahrstoffaustritt (z.B. aus einem Tank), oder Sauerstoffmangel (z.B. in beengten Räumen).

2 - Gefährdungsgrad

Gefährdungsgrad

Beachten Sie bei der Geräteauswahl, wieviel Luft über den Einsatzzeitraum hinweg benötigt wird. Isoliergeräte mit Druckluftflaschen können in der Regel Atemluft für einen Zeitraum bis zu 45 Minuten bereitstellen. Dauert der Einsatz länger, können Sie auf ein Schlauchsystem zurückgreifen. Es ermöglicht eine praktisch unbegrenzte Versorgung mit Atemluft. Darüber hinaus spielen die Tragezeitbegrenzungen und der durchschnittliche Luftverbrauch des Trägers eine wichtige Rolle.

3 - Fluchtzeit

Fluchtzeit

Jedes Unternehmen hat einen Notfallschutzplan. Dieser bestimmt das Zeitfenster, das für eine Flucht in bestimmten Notfallszenarien offensteht. Das Fluchtgerät sollte (mindestens) dieses Zeitfenster bedienen können.

4 - Wirtschaftlichkeit

Wirtschaftlichkeit

Neben Sicherheitsaspekten sind auch Kostengesichtspunkte zu berücksichtigen. Oft eignen sich Geräte für mehrere Anwendungsszenarien, was jedoch nicht notwendigerweise bedeutet, dass dies auch kostenseitig die beste Option wäre. Die Bewertung aller relevanten Faktoren erleichtert die Entscheidung für eine kosteneffiziente und gleichzeitig sichere Lösung.

5 Tipps für eine sichere Flucht unter Atemschutz

Staub und Gas
  1. Regelmäßiges Training ist das A und O. Die Übungen sollten unter Belastung und mindestens im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Rhythmus erfolgen.
  2. Kontinuierliche Kontrolle/Selbstkontrolle des Arbeitnehmers: Ist er gesundheitlich in der Lage, sowohl im Arbeitsalltag als auch in Notfallsituationen ein Atemschutzgerät zu tragen?
  3. Kontrolle des Geräts: Atemschutzfluchtgeräte müssen immer einsatzbereit sein. Neben der regelmäßigen Wartung der Geräte ist eine Prüfung zwischen den Wartungsintervallen unabdingbar.
  4. Regelmäßige Sicherheitsgespräche zum Thema Dichtsitz: Welche Faktoren können den Dichtsitz negativ beeinflussen? Wie kann der Träger den Dichtsitz selbst überprüfen?
  5. Absicherung von Personal, das in gefahrstoffgefährdeten Bereichen arbeitet, durch Bildung von Trupps (Atemschutzgeräteträger) oder Ernennung von Sicherheitsbeauftragten (die für die Verwendung von Atemschutzfluchtgeräten geschult sind).
Dräger PARAT® 5500 Fluchthaube

Jede Sekunde zählt

Mal Hand auf’s Herz: Wie lange würden Sie in einem Alarmfall brauchen, um das in Ihrem Betrieb vorhandene Fluchtgerät anzulegen? Wir hoffen, nicht viel länger als die Testperson in unserem Video...
Fakt ist: jede Sekunde kann Leben retten. Deshalb haben wir bei unserer Fluchthaube Dräger PARAT® 5500 speziell die intuitive Bedienbarkeit noch einmal optimiert.

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