Notfallplanung in der Industrie für eine sichere Flucht - Die passende Notfallfluchtmaske für Ihren Flucht und Rettungsplan

Notfallplanung in der Industrie für eine sichere Flucht

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Sichere Flucht: Der passende Notfallplan in der Industrie

Jede Industrieanlage ist anders – und doch haben sie eines gemeinsam: Kommt es zum Notfall, gilt es, die komplette Belegschaft schnell in Sicherheit zu bringen.

Mit einem Flucht- und Rettungsplan sowie darin gekennzeichneten Notfallfluchtmasken muss dafür gesorgt sein, dass sich die Mitarbeiter sicher aus der Gefahrenzone entfernen können. Auch Abschaltmechanismen sollten in einem Notfallplan für die Industrie geregelt sein.

Die Betriebsfeuerwehr: Partner für Ihren Flucht und Rettungsplan

Die Betriebsfeuerwehr: Partner für Ihren Flucht und Rettungsplan

Zu den Aufgaben einer Betriebsfeuerwehr gehört der Vorbeugende Brandschutz (VB). Dies betrifft zum einen bauliche und organisatorische Maßnahmen, die Brände oder andere Unglücke in Gebäuden verhindern oder zumindest die Folgen minimieren sollen. Zum anderen zählt auch der anlagentechnische Brandschutz dazu. Die Erfahrungen der Betriebsfeuerwehr sind vor allem unverzichtbar bei der Erstellung der Flucht- und Rettungspläne sowie der Zugänglichkeit von Notfallfluchtmaske im Ernstfall.

Mehr zum Dräger Feuerwehr-Portfolio

Notfallplan für die Industrie: Das dreistufige Konzept des Gefahrstoffmanagements

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung müssen die konkreten Gefahren bewertet werden. Diese Beurteilung bildet die Grundlage für Flucht- und Rettungskonzepte aus dem Gefahrenbereich.

Risikobeurteilung für einen Flucht und Rettungsplan

Die Risikobewertung als Ausgangsbasis für den Flucht und Rettungsplan

Für alle Arbeitsplätze, an denen Gefahrstoffe auftreten können, muss eine Risikobewertung vorgenommen werden. Das schreiben regional gültige Regulierungen und Empfehlungen von Arbeitsschutzorganisationen wie der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) sowie internationale Empfehlungen der ILO (International Labour Organization) vor. Mitarbeiter, die in gefährliche Prozessschritte involviert sind, müssen durch mindestens drei Schutzkonzepte abgesichert werden. Diese sollten Hand in Hand greifen, um effizient zu wirken.

Formular für eine Risikobewertung durch eine Werkfeuerwehr

Risikobewertungsmatrix

Eine Matrix ist ein nützliches Instrument zur Risikobewertung. Es erleichtert die systematische Benennung und Bewertung von Gefahren und Risiken. Unser Beispiel zeigt Ihnen, wie so etwas aussehen kann.

Matrix herunterladen

Wegweiser im Notfall: Flucht und Rettungsplan

Hierarchie der Sicherheitsmaßnahmen

Diese dreistufige Strategie beinhaltet:

1. die Eingrenzung und Überwachung der Gefahrstoffe durch standardisierte Prozesse und technische Sicherheitskontrollen,

2. redundante Sicherungssysteme, um die Auswirkungen eines Gefahrstoffaustritts auf Mitarbeiter und Umgebung zu kontrollieren bzw. zu lindern und

3. einen Notfallplan, um Menschen, Anlage und Umwelt vor Schädigungen zu schützen, falls Schritt 1 und 2 ihre Wirkung verfehlen.

Abhängig vom Risikograd kann der Notfallplan in der Industrie von einer geordneten Evakuierung bis hin zu einem komplexen Fluchtszenario mit Notfallfluchtmasken, der Einrichtung von Fluchtkammern und Sicherheitszonen, Such- und Rettungsszenarien reichen.

Notfallfluchtmaske: lebensrettende Bestandteile des Flucht- und Rettungsplan

Sind die Risiken identifiziert, ist der nächste Schritt die Auswahl des grundsätzlich geeigneten Gerätetyps für die jeweilige Anwendungssituation. Auf dem Markt gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Gerätetypen. Dazu gehören:

  • Filterfluchtgeräte wie Mundstück-Fluchtgeräte, Atemschutzvollmasken und Fluchthauben für den Notfall und
  • Umluftunabhängige Atemschutzgeräte wie Pressluftatmer für den Notfall und Druckluftfluchtgeräte.

Viele dieser Geräte sind für mehrere Anwendungsszenarien geeignet. Bei der Wahl des optimalen Fluchtgeräts können Sie unseren Entscheidungsbaum nutzen und die unten aufgeführten Anwendungsszenarien zur Hilfe nehmen.

Das richtige Fluchtgerät für die sichere Flucht

Gefährdungsbeurteilung und Notfallplan sind die Basis für die Auswahl des geeigneten Fluchtgeräts; relevant sind Gefahrstoffbelastung, Fluchtweglänge, möglicher Sauerstoffmangel oder Feuer.

1. Gefahrstoffe

Welche Gefahrstoffe (Gase, Dämpfe, Partikel) können auftreten? Wo liegen die Grenzwerte? Mit welchen Maximalkonzentrationen ist bei einem Zwischenfall zu rechnen?

2. Feuer- und Ex-Gefahr

Wie hoch ist das Risiko, dass es zu einem Brand oder zu Explosionen kommt? Braucht das Fluchtgerät eine ATEX-Zulassung? Muss es Schutz vor schädlichen Brandgasen bieten? Muss das Material flammfest sein?

3. Schutzfaktoren

Aus der Bestimmung möglicher Gefahrstoffe, den geltenden Grenzwerten und der höchstmöglichen Gefahrstoffkonzentration leitet sich der Wert des Schutzfaktors ab, den das Fluchtgerät aufweisen muss, um im Fluchtfall einen ausreichenden Schutz leisten zu können.

4. Fluchtzeit

Aus dem Notfallschutzplan resultiert das Zeitfenster, das für eine Flucht in bestimmten Notfallszenarien offensteht. Das Fluchtgerät sollte dieses Zeitfenster (Minimum) einhalten können.

5. Zufluchtsort

Können sich die Anwender in einen sicheren Bereich flüchten und müssen möglicherweise auf eine weitere Evakuierung warten?

6. Belastung

Atemschutz ist für den Anwender eine zusätzliche Belastung durch das Gewicht und den Atemwiderstand der Ausrüstung. Dazu kommen oft noch Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und eine schlechte Sicht. Atemschutzgeräte sollten daher ein geringes Gewicht und niedrige Atemwiderstände bieten.

7. Benutzerfreundlichkeit

Eine intuitive und schnelle Handhabung kann im Alarmfall wertvolle Sekunden sparen und Leben retten. Je einfacher ein Fluchtgerät zu handhaben ist, desto geringer ist die Gefahr von Anwendungsfehlern.

8. Wirtschaftlichkeit

Neben den Anschaffungskosten gibt es weitere Kriterien für die Wirtschaftlichkeit eines Fluchtgeräts: Lebensdauer (Haltbarkeit bei Lagerung), Wiederverwendbarkeit, die Verwendungsmöglichkeit auch bei regulären Atemschutzeinsätzen, Wartungsintensität und Reinigungsaufwand.

Wählen Sie zwischen verschiedenen Fluchtgeräten für die Industrie:

Dräger Oxy 3000/6000 MK III

Dräger Oxy 3000/6000 MK III

Die Sauerstoffselbstretter Dräger Oxy 3000 und 6000 MK III lassen sich auch unter extremen Bedingungen einfach und schnell verwenden und sind bis zu 10 Jahre wartungsfrei. Unser Safety Eye ermöglicht die Überprüfung des Gerätes ohne weitere Werkzeuge und Prüfvorrichtungen. Die Oxy Serie bietet seit Jahrzehnten Atemschutz nach den höchsten ...

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Dräger Saver CF

Dräger Saver CF

Die Saver CF Druckluftfluchtgeräte für Notsituationen ermöglichen die sichere, effektive und einfache Flucht aus der Gefahrenzone. Durch einen konstanten Luftstrom arbeitet dieses Hauben-Fluchtgerät mit Überdruck und schützt so den Träger vor eindringenden Schadstoffen. Der Saver CF kann nach kurzer Einweisung sicher angewendet werden.

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Dräger PAS® Colt

Dräger PAS® Colt

Durch die Verbindung von Vielseitigkeit und Anwenderfreundlichkeit in Kombination mit Drägers neuester Technik im Bereich der Atemschutzgeräte gehört der Dräger PAS® Colt zu den technologisch modernsten Pressluftatmern für den Kurzzeiteinsatz und für den Einsatz als Notfall-Rettungsgerät.

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Dräger PARAT® 7500

Dräger PARAT® 7500

Die kombinierte Brand- und Industriefluchthaube Dräger PARAT® 7500 wurde gemeinsam mit Anwendern entwickelt – immer im Hinblick auf eine möglichst schnelle Flucht. Mit optimiertem Bedien- und Tragekomfort, robustem Gehäuse und erprobtem ABEK CO P3 Filter schützt die Dräger PARAT® 7500 ihren Träger auf der Flucht mindestens 15 Minuten vor toxischen ...

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Literatur: Management von Fluchtsituationen

Unter Zeitdruck fundierte Entscheidungen zu treffen – das können Führungskräfte trainieren und diese Kenntnisse an ihre Mitarbeiter weitergeben. Und eine optimale Sicherheitsausrüstung erhöht die Chancen, Menschen und Anlagen im Notfall vor gravierendem Schaden zu schützen. Erfahren Sie mehr über die Erfolgsfaktoren für Fluchtszenarien.

Lösungen für effektives Störfallmanagement
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Gefahren erkennen, schnell agieren, Arbeitsorte evakuieren. Immer mit dem Ziel vor Augen, sowohl Mensch als auch Anlage bestmöglich vor Schaden zu schützen. Lesen Sie, welche Lösungen Dräger für Ihren Notfallplan in der Industrie bereithält. (Englisch)

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Fluchtsituationen sicher meistern – mit Dräger-Lösungen
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Jede Flucht- und Gefahrensituation löst Stress aus. Damit in einer solchen Situation klar ist, wie Ihre Mitarbeiter in Sicherheit kommen, bieten wir eine professionelle Beratung und Produktauswahl an. Hier ein Überblick über unser Portfolio. (Englisch)

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Drei Mythen über menschliches Verhalten in Notfallsituationen
Kopflos – oder mit Sinn und Verstand?

Wie verhalten sich Menschen auf der Flucht? Agieren sie wohlbedacht und selbstreflektiert oder geraten sie in Panik? Unser Leitfaden Drei Mythen über menschliches Verhalten in Fluchtsituationen geht dem Ganzen auf die Spur.

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Unsere Trainings und Sicherheitstechnik-Schulungen helfen im Alltagsgeschäft ebenso wie bei besonderen Sicherheitsherausforderungen.

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