Unternehmensgeschichte - Unternehmensgeschichte von Dräger

Unternehmensgeschichte

Seit 1889 Technik für das Leben: Unsere Unternehmensgeschichte

Jedes Leben ist einzigartig. Es zu schützen, zu unterstützen und zu retten: Aus diesem Gedanken heraus schreiben wir bei Dräger Geschichte. Eine Geschichte, deren erstes Kapitel Johann Heinrich Dräger 1889 aufgeschlagen hat. Auch in Zukunft leitet uns der Gedanke, aus Technik ›Technik für das Leben‹ zu machen.

Geschichten, die unser Unternehmen prägen

Unternehmensgeschichte - Lubeca-Ventil

Johann Heinrich Dräger war mit den Bierdruckautomaten unzufrieden: Sie ließen das Bier nur ungleichmäßig in die Gläser fließen und waren häufig funktionsunfähig. Das weckte seinen Erfindergeist. Der gelernte Uhrmacher tüftelte so lange, bis er 1889 den ersten zuverlässigen Kohlensäure-Druckminderer in den Händen hielt: das Lubeca-Ventil. Statt seine Erfindung zu verkaufen, produzierte er das Ventil selbst.

Unternehmensgeschichte - Historischer Narkoseapparat

Anfang des 20. Jahrhunderts war der Einsatz von Narkosemitteln riskant. Aufgrund der ungenauen Dosierung starben immer wieder Patienten. Angetrieben von dem Wunsch, die Narkose endlich beherrschbar zu machen, setzten Johann Heinrich Dräger und Professor Dr. Otto Roth ihr ganzes Wissen ein, um einen neuartigen Narkoseapparat zu entwickeln. Der ›Roth-Dräger‹ war eine Weltsensation, der unserem Unternehmen den Ruf als Experte auf dem Gebiet der Anästhesie bescherte.

Unternehmensgeschichte - Der erste Draegermen

1906: Das Grubenunglück von Courrières, das über 1.000 Menschenleben kostete, ließ Bernhard Dräger nicht in Ruhe. Er reiste nach Frankreich, um sich persönlich ein Bild von den Arbeitsbedingungen unter Tage zu machen. Sein Ziel: die Atemschutzgeräte praxistauglicher und sicherer zu machen. Schon bald sollten sich die neuen Geräte auf spektakuläre Weise bei Grubenunglücken in Europa und den USA bewähren. Kein Wunder, dass die Rettungsmannschaften im nordamerikanischen Bergbau heute noch ›Draegermen‹ heißen.

Unternehmensgeschichte - Draeger Pulmotor

In London beobachtete Johann Heinrich Dräger, wie ein junger Mann aus der Themse geborgen und anschließend wiederbelebt wurde. In diesem Moment reifte in ihm ein bahnbrechender Gedanke: Menschen, die durch Sauerstoffmangel das Bewusstsein verloren haben, sollten an Ort und Stelle maschinell beatmet und so wieder zurück ins Leben geholt werden. In Lübeck angekommen, begann Johann Heinrich Dräger den Pulmotor zu entwickeln – das erste in Serie produzierte Notfallbeatmungsgerät der Welt.

Was Dräger seit über 130 Jahren ausmacht

Der Erfindergeist unseres Gründers, der 1889 das Lubeca-Ventil hervorbrachte und die Narkose beherrschbar machte. Unsere Mitarbeiter, die jeden Tag dafür arbeiten, dass aus Technik ›Technik für das Leben‹ wird. Die Grubenretter in Kanada und Nordamerika, die sich seit über 100 Jahren stolz Drägermen nennen. Unsere Kunden, für die wir auf der ganzen Welt da sind.

Unser Ursprung – 1889 : Es war der Erfindergeist, der Johann Heinrich Dräger 1889 so lange tüfteln ließ, bis er den ersten zuverlässigen Kohlensäure-Druckminderer in den Händen hielt. Eine Technologie, in der sein Sohn Bernhard schließlich eine Basis für den Einsatz in Medizin und Rettung entdeckte. So wurde etwa die Narkose mithilfe des Prinzips der Druckminderung beherrschbar – weltweit ein Meilenstein in der Anästhesie.

Sie eilten bereits Superman in einem seiner ersten Comics zu Hilfe und steigen bei ihren Einsätzen oft über 1.000 Meter in die Tiefe. Die Rede ist von den ›Drägermen‹, wie sich die Grubenretter in den USA und Kanada stolz nennen. Der Begriff steht sogar in Wörterbüchern. Der Grund dafür liegt über 100 Jahre zurück: Dräger entwickelte damals das erste zuverlässige Kreislauf-Atemschutzgerät für die Grubenrettung und sorgt bis heute dafür, dass Bergleute unter Tage sicher atmen können.

Unsere Kunden – Kein Weg zu weit: Wie wichtig es ist, vor Ort für seine Kunden da zu sein, erkannte Bernhard Dräger schon 1904. Mit seiner Familie machte er sich auf den Weg von Lübeck nach Amerika, um seine Produkte auf der Weltausstellung in St. Louis vorzustellen. Nur drei Jahre später gründete er in New York die erste ausländische Tochtergesellschaft – der Beginn einer weltweiten Expansion. Heute sind wir in über 190 Ländern vertreten und in rund 50 Ländern sogar mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften direkt vor Ort für unsere Kunden tätig.

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