Coronavirus COVID-19 - Wichtige Informationen und Hilfestellungen - Coronavirus Aufbereitung von Medizinprodukten und persönlicher Schutzausrüstung

Coronavirus COVID-19 - Wichtige Informationen und Hilfestellungen

Mit dem Ausbruch des Coronavirus in verschiedenen Teilen der Welt glauben wir bei Dräger, dass es unsere Verantwortung ist, Krankenhäuser und Menschen, die Sicherheitsausrüstung benötigen, bei der Bewältigung dieser globalen Herausforderung zu unterstützen.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige der häufigsten Fragen beantworten und Ihnen Produkt- und Anwendungsinformationen über den Einsatz und die Aufbereitung von Dräger-Medizinprodukten und Schutzausrüstung zeigen.

Häufige Fragen (FAQa)

Allgemeine Fragen

Welche Maßnahmen ergreift Dräger im Hinblick auf die Corona-Pandemie?

Als weltweit führendes Unternehmen mit dem Leitprinzip „Technik für das Leben“ hat die menschliche Gesundheit oberste Priorität. Unsere Produkte und Dienstleistungen schützen, unterstützen und retten Leben. Genau in einer solchen Situation wollen wir dies demonstrieren, indem wir unser Möglichstes tun.

In diesem Zusammenhang spielt Dräger eine besondere Rolle bei der Aufrechterhaltung der Funktionalität der kritischen Infrastruktur (KRITIS) in Deutschland, deren Ausfall oder Beeinträchtigung zu dauerhaften Versorgungsengpässen, erheblichen Störungen der öffentlichen Sicherheit oder anderen drastischen Folgen führen würde. Wir haben daher unseren Mitarbeitern, wichtigen Lieferanten, Dienstleistern und Transportunternehmen eine Bescheinigung für Notfälle ausgestellt, die es ihnen ermöglicht, in Ausnahmesituationen unter Einhaltung bestimmter Bedingungen voll mobil zu bleiben, um unserer sozialen Verantwortung gerecht zu werden.

Unser Unternehmen verfügt über einen aktuellen Pandemieplan, der regelmäßig aktualisiert und unter der Leitung unseres firmeninternen medizinischen Dienstes angepasst wird. Alle Systeme zum Schutz unserer Mitarbeiter und zur Aufrechterhaltung unserer operativen Fähigkeiten werden ebenfalls in Zusammenarbeit mit unserem internen Gesundheitsmanagement entwickelt, das mehrfach ausgezeichnet wurde. So arbeitet bereits eine große Anzahl von Mitarbeitern genau dort, wo es betrieblich notwendig und medizinisch vertretbar ist (vor Ort bei Ihnen, in Produktion, Logistik und Entwicklung oder von zu Hause).

Dank einer effizienten internen IT-Abteilung und sorgfältig ausgewählten Partnern für Kommunikationstechnologien können wir einer sehr großen Anzahl von Mitarbeitern eine leistungsstarke PC-Workstation mit Zugriff auf alle erforderlichen zentralen IT-Systeme sowie eine internetgestützte Telefonielösung bieten. In Bereichen, in denen die physische Präsenz der Mitarbeiter erforderlich ist, arbeiten wir mit rollierenden Teams und Schichten zusammen, um im Falle einer möglichen Infektion eines Teammitglieds, die möglicherweise auch die Isolierung anderer Kollegen erfordert, zu verschiedenen Teams wechseln zu können. In ausgewählten Bereichen haben wir Vorbereitungen getroffen, um unsere Arbeit mit spezieller Schutzausrüstung fortsetzen zu können, auch wenn Coronafälle auftreten.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir zum Schutz unserer eigenen Mitarbeiter - wo Telefonkonferenzen nicht möglich sind - die erforderlichen Kundenbesprechungen und Schulungen mit möglichst wenigen Personen durchführen und große Gruppen vermeiden.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Wie begegnet Dräger der hohen Nachfrage an Schutzausrüstung und Beatmungsgeräten?

Um der hohen Nachfrage nach unseren Produkten zu begegnen, haben wir bereits in den vergangenen Wochen unsere Produktionskapazitäten erheblich ausgeweitet. Im Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung gibt es global eine deutlich erhöhte Nachfrage, im Speziellen betrifft dies FFP Masken, Halbmasken, Partikelfilter sowie Schutzbrillen und Schutzanzüge. Wir produzieren unsere Masken in Schweden und Südafrika. Unsere Produktionskapazitäten sind voll ausgelastet. Wir haben natürlich entsprechende Sicherheitsbestände, um kurzfristige Schwankungen abfedern zu können. Aufgrund der stark zunehmenden Zahl von Infektionen nimmt die Zahl der Bestellungen und Anfragen jedoch drastisch zu, so dass auch unserer Produktionskapazitäten vollständig ausgeschöpft sind und wir Lieferungen/Bestellungen entsprechend priorisieren müssen und dies nach Maßgabe unseres Versorgungsauftrages und unter Berücksichtigung bestehender Vertragsverpflichtungen auch tun. Trotz größter Anstrengungen ist es nicht möglich, den exponentiell gestiegenen Bedarf immer unmittelbar und direkt zu befriedigen.

In der Medizintechnik sehen wir eine weltweit erhöhte Nachfrage nach Beatmungsgeräten sowie einen vermehrten Bedarf an Zubehörprodukten für die Beatmung. Dabei handelt es sich um z.B. Atemschläuche, Filter, Beatmungsmasken und weitere Zubehöre für die Sauerstofftherapie. Ein Schwerpunkt liegt auch in diesem Fall auf der Verwendung von Einwegprodukten. Wir produzieren aktuell fast doppelt so viele Beatmungsgeräte wie vorher und arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Produktionskapazitäten noch weiter auszubauen. Die wöchentliche Produktion bestimmter Beatmungsgeräte haben wir zuletzt deutlich gesteigert. Es sind mehr als 50 Prozent bei einem Gerätetyp, der in Zusammenhang mit der Beatmungstherapie bei Corona-Patienten stark eingesetzt wird. Diese Geräte produzieren wir in Deutschland. Wir sind entsprechend vorbereitet und haben alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, die kontinuierliche Versorgung mit diesen Produkten auch auf dem aktuell erhöhten Bedarf soweit wie möglich sicherzustellen. Allerdings limitieren Betriebsmittel, wie beispielsweise Testräume für Beatmungsgeräte, die Produktionsausweitung; diese können kurzfristig nur bedingt erweitert werden. Zudem können Engpässe aufgrund der globalen Lieferketten und reduzierten Transportkapazitäten nicht völlig ausgeschlossen werden.

In Zeiten der Pandemie setzen wir bei Dräger alles daran, unseren gesellschaftlichen Versorgungsauftrag zu erfüllen und zwar weltweit.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Profitiert Dräger von dieser Massenerkrankung durch eine erhöhte Nachfrage nach ihren Produkten?

Derzeit besteht eine stark erhöhte Nachfrage nach Produkten wie Schutzbekleidung und Beatmungsgeräte, die Dräger anbietet. Die Nachfrage übersteigt die derzeitigen Produktionsmöglichkeiten. Ob es sich dabei um eine nachhaltig erhöhte Nachfrage oder um das Vorziehen von ohnehin geplanten Investitionen handelt, können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht bewerten.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Ist Dräger auch vom Exportstopp betroffen?

Mit der Durchführungsverordnung der Europäischen Union (2020/402) vom 14. März 2020 über die Einführung der Verpflichtung zur Vorlage einer Ausfuhrgenehmigung bei der Ausfuhr bestimmter Produkte wurde eine Genehmigungspflicht für den Export von medizinischer Schutzausrüstung in Drittstaaten erlassen.

Die Genehmigungspflicht betrifft Ausfuhren (d. h. Lieferungen außerhalb der EU). Lieferungen innerhalb der Europäischen Union werden durch die Verordnung nicht beschränkt.

Die nationale Anordnung von Beschränkungen im Außenwirtschaftsverkehr mit bestimmten Gütern vom 12. März 2020 (BAnz AT 12.03.2020 B1), welche sich auch auf Lieferungen innerhalb der EU bezog, wurde im Hinblick auf das EU-einheitliche Vorgehen aufgehoben.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Verändern sich die Preise durch die Corona-Pandemie?

Wir haben die Listenpreise gegenüber der Festlegung im Herbst 2019 nicht verändert und auch die regulären vereinbarten Konditionen z. B. mit unseren Fachhändlern beibehalten. In neuen Projekten wird in diesem Rahmen und entsprechend der aktuellen Liefersituation angeboten.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Kann ich alte Medizinprodukte wieder in Betrieb nehmen?

Die aktuelle Situation in Deutschland aufgrund von COVID-19 und die Entwicklung der Pandemie ist extrem dynamisch. Als führendes globales Unternehmen mit der Leitidee >Technik für das Leben< hat die Gesundheit des Menschen für uns oberste Priorität. Unsere Produkte und Dienstleistungen schützen, unterstützen und retten Leben. Gerade in dieser Situation wollen wir dies unter Beweis stellen, indem wir unser Möglichstes tun.

Wir sind daher gerne bereit, wunschgemäß Ihre alten Medizinprodukte, die von Ihnen außer Betrieb gesetzt wurden, wieder in Betrieb zu nehmen. Wir müssen Sie jedoch darauf hinweisen, dass wir lediglich eine Funktionsprüfung der Geräte gemäß der Herstellerangaben vornehmen können und keine Verantwortung für vor der Wiederinbetriebnahme erfolgte Reparaturen, Wartungen, Auswechslung von Ersatzteilen oder sonstige Handlungen tragen. Unsachgemäße Reparaturen bzw. Ersatzteile können zu unvorhergesehenen Schäden oder Ausfällen des Gerätes führen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte in gewohnter Weise an Ihre Ansprechpartner bei Dräger.

Wie bereite ich Geräte auf wenn ein Corona-Patient damit beatmet wurde? Gibt es besondere Vorgaben / Dinge, die zu beachten sind bei der Aufbereitung?

Hinweise zur Aufbereitung von medizinischen Geräten finden Sie weiter unten auf dieser Seite in der jeweiligen Produktsektion.

Geben Sie klinische Hinweise zur Behandlung von COVID-19-Patienten?

Dräger gibt keine klinische Anleitung. Bitte wenden Sie sich an die Gesellschaften und Organisationen, die im Linkabschnitt aufgeführt sind, um weitere Informationen, Best Practices und klinische Leitlinien zu erhalten.

Wie lange halten meine Gasflaschen bei der Beatmung mit einem Dräger-Beatmungs- oder Anästhesiegerät?

Dieses herunterladbare Tool soll Sie bei der Berechnung der Laufzeit der Gasflaschen für O2 und Luft mit verschiedenen Dräger-Beatmungs- und Anästhesiegeräten unterstützen. Es wurde entwickelt, um die Anwendung von Dräger-Geräten während der Covid-Pandemie zu unterstützen.

Kann ich ausrechnen, wie lange typischerweise der CO2-Absorber / Atemkalk an Dräger-Anästhesiegeräten reicht?

Die Nutzungsdauer des CO2-Absorbers hängt von verschiedenen Größen ab, aber insbesondere auch vom eingestellten Frischgasflow. Je höher der eingestellte Frischgasflow, desto länger reicht der Absorber. Wir haben dazu ein Tool entwickelt, welches helfen kann, den voraussichtlichen Verbrauch an Atemkalk abzuschätzen.

Ist es möglich, (Einweg-) FFP-Schutzmasken wiederaufzubereiten?

Leider ist es nicht möglich, die von Dräger gelieferten FFP-Schutzmasken wiederaufzubereiten.

Alle FFP-Schutzmasken enthalten elektrostatische Filtermaterialien - die Ladung dieser Materialien wird durch Hitze, radioaktive Strahlung, UV-Strahlung und dergleichen zerstört, wodurch die Maske die meisten ihrer Filtrationseigenschaften verliert. Desinfektionsmittel wie Isopropyl, Ethanol und andere Reinigungsmittel zerstören ebenfalls die Ladung des Filtermaterials.

Da alle oben genannten Verfahren das Filtermaterial dauerhaft beschädigen, arbeitet Dräger nicht an einem Wiederaufbereitungsverfahren. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Angaben in der Gebrauchsanweisung für die jeweiligen Produkte.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Kann ich FFP-Schutzmasken noch über das Haltbarkeitsdatum hinaus nutzen?

Dräger rät als Hersteller von der Verwendung seiner bereits abgelaufener FFP-Schutzmasken und Atemschutzfilter ab. Es können keine pauschalen Aussagen darüber getroffen werden, inwiefern sie ihre eigentliche Schutzleistung noch besitzen. Z. B. könnte eine abgelaufene FFP3 dementsprechend nicht mehr die normative Schutzleistung einer FFP3 aufweisen. Grund hierfür ist die elektrostatische Eigenschaft des Filtermaterials, die über die Jahre abnimmt. Nur ein Test in einem zugelassenen Labor mit der entsprechenden Ausrüstung kann jedoch Informationen zur grundlegenden Norm EN 149 liefern, mit der die aktuelle Leistung überprüft und gemessen wird.

Letzte Aktualisierung: 01.04.2020

Wie lange darf ich meine FFP-Schutzmaske nutzen?

Sie dürfen eine FFP-Schutzmaske maximal eine Schicht, also 8 Stunden, lang tragen. Falls allerdings Infektionserreger wie das COVID-19 in der Umgebung vorhanden sind, muss die FFP-Schutzmaske nach jedem Absetzen entsorgt werden. Diese Information finden Sie ebenfalls in der Gebrauchsanweisung der Produkte. Beachten Sie ebenfalls die Vorgaben der DGUV Regel 112-190 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Einer der Gründe hierfür liegt im An- und Ablegen der Maske. Beim erneuten Aufsetzen kann nicht sichergestellt sein, dass das potenziell kontaminierte Maskenäußere nicht in Kontakt mit dem Maskeninneren oder direktem Körperkontakt mit dem Anwender gekommen ist. Desweiteren ist bei diesem Prozess unklar, wie die Lagerung aussieht – sprich: Wie und wo wird sie gelagert? Haben andere Personen Kontaktmöglichkeiten zur Maske?

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Bietet eine chirurgische Gesichtsmaske / Mund-Nase-Schutz (MNS) den gleichen Schutz wie eine Atemmaske?

Der Zweck einer chirurgischen Maske besteht darin, vor dem Eindringen von versprühten Flüssigkeiten zu schützen und andere vor Tröpfchen in der vom Träger ausgeatmeten Luft zu schützen. Eine Atemschutzmaske schützt den Träger vor dem Einatmen winziger Partikel und Tröpfchen in der Luft.
In einer nicht beruflichen Situation kann eine chirurgische Maske zum Schutz anderer Personen von Vorteil sein, wenn der Träger glaubt, Krankheitserreger zu verbreiten.
Letzte Aktualisierung: 01.04.2020
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat in diesem Zusammenhang eine Übersichtsgrafik erstellt, die die Unterschiede einfach erklärt:

Welche persönliche Schutzausrüstung soll ich verwenden?

Dräger gibt keine Empfehlung, welche PSA im Zusammenhang mit COVID-19 verwendet werden sollte.

Als mögliche Quellen wenden Sie sich bitte an die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die einen vorläufigen Leitfaden „Prävention und Kontrolle von Infektionen während des Gesundheitswesens bei Verdacht auf COVID-19“ veröffentlicht hat, in dem die geeignete PSA bei Kontakt mit Patienten genannt wird (siehe Kapitel 3.2 Airborne precautions for aerosol-generating Procedures https://www.who.int/publications-detail/infection-prevention-and-control-during-health-care-when-novel-coronavirus-(ncov)-infection-is-suspected-20200125)

Oder Sie folgen den "Empfehlungen des RKI zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2"

(siehe Personalschutzmaßnahmen / Persönliche Schutzausrüstung: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.html)

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt Empfehlungen zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Biostoffe/FAQ-PSA/pdf/Schutzmasken.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Weitere Antworten zur Verwendung und zum Inverkehr­bringen von filtrierenden Halb­masken/Atemschutz­masken und weiterer persönlicher Schutz­ausrüstung finden Sie ebenfalls bei der BAuA: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Biostoffe/FAQ-PSA/FAQ_node.html

Letzte Aktualisierung: 02.04.2020

Wann erhalte ich meine Bestellung? Wird es Änderungen der Lieferfristen geben?

Wir werden weiterhin so lange wie möglich unsere Produkte liefern und unsere Dienstleistungen erbringen. Wir stimmen uns mit den Behörden ab, um auch unter schwierigen Bedingungen weiterarbeiten zu können. Zu diesem Zweck haben wir unsere Produktion gesteigert, fordern aber auch unsere Kollegen vor Ort auf, die erforderlichen Installationen mit höchster Priorität durchzuführen.

Wir bedauern sehr, dass wir derzeit keine verlässlichen Aussagen über mögliche Liefertermine für Ihre Bestellung machen können.

Leider befinden sich unsere Kapazitäten aufgrund des Coronavirus derzeit an ihren Grenzen. Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Kann Dräger noch Produkte liefern?

Im Rahmen unserer Kapazitäten und vorbehaltlich etwaiger behördlicher Anordnungen werden wir auch weiterhin versuchen unsere Produkte zur medizinischen Versorgung, sowie aus dem Bereich Persönliche Schutzausrüstung zu liefern. Dazu haben wir unsere Produktion über die gesamte Wertschöpfungskette unter Einbindung von Lieferanten erhöht und verschiedene organisatorische Maßnahmen ergriffen, unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen und die Handlungsfähigkeit unseres Unternehmens aufrechtzuerhalten. Trotz größter Anstrengungen ist es nicht möglich, den exponentiell gestiegenen Bedarf immer unmittelbar und direkt zu befriedigen.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Wird der Dräger Service aufrechterhalten?

Wir werden unseren Service aufrechterhalten so lange es geht und die Priorität unserer Arbeit auf die Funktionsfähigkeit unserer Produkte und Dienstleistungen lenken. Dabei stehen Reparaturen im Vordergrund; Routinetätigkeiten werden nachrangig bearbeitet. Selbstverständlich ist uns auch die Sicherheit unserer Kunden, Patienten und unserer Mitarbeiter wichtig, so dass wir unserer sozialen Verantwortung gerecht werden.

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

Einer unserer Mitarbeiter wurde positiv auf Corona getestet und hatte Kontakt zu Dräger. Was sollte ich tun?

Sollte sich herausstellen, dass einer Ihrer Mitarbeiter, der heute mit unserem Servicetechniker in Kontakt stand, positiv auf COVID-19 getestet wurde, informieren Sie bitte sofort Ihren Ansprechpartner bei Dräger, damit wir die erforderlichen Maßnahmen ergreifen können.

Kann ich vertragliche Inspektions- und Wartungstermine aussetzen, um zusätzliche Kontakte zu vermeiden?

Selbstverständlich respektieren wir Ihre Wünsche und werden die derzeit geplanten Wartungs- und Testarbeiten in Ihrem Betrieb so lange aussetzen, wie Sie dies für erforderlich halten. Bitte beachten Sie jedoch, dass dies nicht zu einer Aussetzung Ihrer vertraglichen Vergütungsverpflichtungen führt und dass Ihre gesetzlichen Verpflichtungen unberührt bleiben (z. B. gemäß der Medizinprodukterichtlinie).

Wir werden die suspendierten Tests zu einem späteren Zeitpunkt durchführen oder sie in vertraglich vereinbarten Abständen durchführen, sobald Sie uns mitteilen, dass wir unsere Arbeit wie vertraglich vereinbart wieder aufnehmen sollen. In diesem Zusammenhang bitten wir Sie jedoch zu berücksichtigen, dass es nach Wiederaufnahme unserer Arbeit aufgrund der Aussetzung zu Verzögerungen kommen kann.

Leider müssen wir Sie jedoch noch einmal klar darauf hinweisen, dass wir unter diesen Umständen keine Verantwortung oder Haftung für Fehler, Mängel oder Schäden übernehmen können, die durch die Nichtdurchführung von Wartungs- oder Testarbeiten verursacht wurden, und dass wir Ihnen möglicherweise zusätzliche Arbeiten in Rechnung stellen.

Aktuelle Kundeninformationen zu COVID-19

In diesem Bereich finden Sie aktuelle Kundenschreiben, unter anderem zur Langzeitbeatmung mit Dräger Anästhesie- oder Notfallbeatmungsgeräten sowie zur Aufbereitung von Dräger-Geräten, die bei COVID-19 Patienten eingesetzt wurden.

Bitte beachten Sie, dass diese Schreiben laufend überarbeitet werden - sollten Sie über Aktualisierungen informiert werden wollen, nutzen Sie bitte das Formular um über aktuelle Versionen automatisch informiert zu werden.

Formular zum Erhalt von Aktualisierungen

Persönlicher Schutz

Aufbereitung von Dräger-Produkten mit COVID-19 Patientenkontakt

Für gesonderte Informationen und Empfehlungen für Dräger Beatmungs- oder Anästhesiegeräte, die bei Patienten eingesetzt werden sollen oder wurden, die mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind oder bei denen ein hoher Verdacht auf eine Infektion besteht, wenden Sie sich an Ihren zuständigen Dräger-Kundenberater oder füllen das allgemeine Kontaktformular aus.

Einsatz von Dräger Anästhesiegeräten zur Langzeitbeatmung

In den vergangenen Tagen haben sich viele Kunden an uns gewandt, um Informationen über die Möglichkeiten der Nutzung von Dräger Anästhesiegeräten zur Langzeitbeatmung zu erhalten, für den Fall, dass alle bestehenden Intensivbeatmungsgeräte bereits voll ausgelastet sind und es keine andere Ventilationsalternative gibt. Bitte wenden Sie sich an Ihren zuständigen Dräger-Kundenberater oder füllen das untenstehende Kontaktformular aus um weitere Informationen zu erhalten.

Einsatz von Dräger Oxylog Notfall- und Transportbeatmungsgeräten zur Langzeitbeatmung

In den letzten Tagen wurden wir vermehrt nach Informationen zu der Möglichkeit gefragt Dräger Oxylog Notfall und Transportbeatmungsgeräte als Alternative zur Langzeitbeatmung einzusetzen, wenn die vorhanden Respiratoren im Einsatz sind und keine andere Beatmungsoption zur Verfügung steht. Trotz der speziellen Situation glauben wir, dass es unsere Pflicht ist Ihnen Informationen zu legalen und rechtlichen Aspekten, und zu bekannten Limitationen der Dräger Oxylog Notfall- und Transportbeatmungsgeräte beim Einsatz zur Langzeitbeatmung zu geben.

Gebrauch eines Beatmungsgeräts für mehrere Patienten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat COVID-19 am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt. Uns ist bewusst, dass der Bedarf an Beatmungsgeräten, Beatmungszubehör und sonstiger die Beatmung betreffender Ausrüstung das verfügbare Angebot für Gesundheitseinrichtungen während des Ausbruchs der Coronavirus-Krankheit (COVID-19)übersteigen kann. Wir arbeiten während dieser Krise beständig weltweit mit allenGesundheitsbehörden zusammen und sind darauf bedacht, zum Wohle der Patientensachliche Informationen unter Gesundheitsdienstleistern zu verbreiten.

Gebrauch der sub-akuten Carina-Beatmungsgeräte auf Intensivstationen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat COVID-19 am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt. Die Pandemie hat eine hohe Nachfrage nach Lösungen zur mechanischen Beatmung geschaffen, welche die Zahl der verfügbaren intensivmedizinischen Beatmungsgeräte in den Krankenhäusern mit Covid-19-Patienten übersteigen kann. In den letzten Tagen haben uns viele Kunden und medizinische Fachkräfte angesprochen, um zu erfahren, ob die für den sub-akuten Bereich vorgesehenen Beatmungsgeräte Dräger Carina genutzt werden können, wenn alle anderen Geräte ausgelastet sind und es sonst keine alternative Beatmungslösung gibt.

Filtereffizienz der Umgebungsluftfilter für Savina, Savina 300, Carina, Oxylog und weitere

Aufgrund ihrer Turbinentechnik schützen die Dräger-Beatmungsgeräte Savina, Savina 300, Carina sowie GS500 für die V-Serie durch den Gebrauch von Gaseinlassfiltern sowohl die Patienten als auch das Gerät selbst gegen mögliche Infektionen aus der Umgebungsluft.

Filtereffizienz WaterLock 2 – Wasserfalle der Dräger Gasmessmodule

Dräger verwendet zum Schutz von Patient und Gerät an einer Vielzahl aktueller Anästhesie- und Gasmesssysteme die WaterLock 2 (SN 6872130) bzw. die Infinity IDWaterLock 2 (SN 6872020) – im folgenden Kundenschreiben werden beide Varianten als WaterLock 2 bezeichnet.

Einsatz von PulmoVista 500 (EIT) bei Intensivbeatmungspatienten

Wir erleben durch (SARS-CoV-2) Covid-19 derzeit sehr besondere Zeiten, deren Auswirkungen Sie bei der Versorgung Ihrer (Intensiv-) Patienten in besonderem Maße betreffen. PulmoVista 500 ist ein hilfreiches Echtzeit-Monitoring System das Sie bei der Überwachung Ihrer Patienten und Überprüfung Ihrer Therapiemaßnahmen unterstützen kann.

Nützlicher Inhalt

In den folgenden Blöcken haben wir die wichtigsten Dokumente im Zusammenhang mit der Verwendung und Aufbereitung von Dräger-Medizinprodukten und Schutzausrüstung zusammengestellt. Verwenden Sie die Registerkarten, um einen Produktbereich auszuwählen und relevante Anwendungsvideos, Reinigungs- und Aufbereitungsdokumente und Gebrauchsanweisungen zu durchsuchen.

Diese Informationen dienen als ergänzende Information für ausgebildetes klinisches Fachpersonal und ersetzten nicht Ausbildungen wie im Medizinprodukterecht festgelegt.

Bitte rufen Sie Ihren lokalen Dräger-Vertreter an oder wenden Sie sich an Ihren lokalen Dräger-Service, wenn Sie andere Gebrauchsanweisungen für andere Software- oder Sprachversionen benötigen.

Medizintechnik

Verbräuche mit Dräger Produkten einfach berechnen!

Berechnen Sie zum einen den Gasverbrauch Ihrer Dräger Produkte und wie lange diese beim Einsatz mit Gasflaschen betrieben werden können. Zum anderen erlaubt Ihnen der Verbrauchsrechner für Dräger Anästhesiegeräte den Bedarf an Atemkalk, volatilen Narkosegasen sowie Frischgas abzuschätzen.

Nachfolgend stellen wir Ihnen hierzu als Unterstützung zwei entsprechende Excel-Kalkulationen zur Verfügung.

Persönlicher Schutz

Das Tragen von Schutzausrüstung allein ist keine Garantie für den Schutz vor Bakterien, Viren oder biologisch kontaminierten Flüssigkeiten! Nur das richtige An- und Ausziehen sowie eine gründliche Desinfektion, zusätzlich zum Tragen von Schutzausrüstung, schützen den Träger vor möglichen Infektionen und der Ausbreitung von Kontaminationen.

Dräger X-pect 8000-Serie

Dräger X-pect 8000-Serie

Gebrauchsanweisung (PDF)

Alternativen zum Dräger-Service vor Ort

Bei Bedarf, z. B. bei einer defekten Gaswarnanlage, führen wir natürlich weiterhin den Service bei Ihnen vor Ort aus. Wir möchten Sie an dieser Stelle auch über weitere alternative Optionen informieren, wie Sie auf unsere Services und Dienstleistungen zugreifen können, ohne dass ein Mitarbeiter von Dräger vor Ort sein muss.

Service in unseren Werkstätten

Service in unseren Werkstätten

Nutzen Sie, anstatt den Service durch einen Vorort-Techniker durchführen zu lassen, eine unserer 8 Servicewerkstätten in Deutschland. Dieses Angebot gilt insbesondere für mobile Geräte die per Warensendung versendet werden können.

Individuelle Service-Lösungen

Individuelle Service-Lösungen

Vereinbaren Sie individuelle Lösungen direkt mit uns, um die Einsatzfähigkeit Ihrer Geräte sicherzustellen.

Online-Service

NEU: Online-Service

Nutzen Sie unseren Online-Service unter: www.herstellerservice.de – Einfach Gerät auswählen, Service buchen und alle Informationen sofort online erhalten.

FFPs von Dräger: Qualität, auf die du dich verlassen kannst

Qualität ist bei Dräger kein Zufall. Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Produkte und stellen unsere FFPs in unseren Testlaboren täglich auf den Prüfstand - von Filterwirkung bis Passgenauigkeit. Damit du optimal geschützt bist und dich in jeder Lage auf die Qualität deiner Maske verlassen kannst.

Diese Kriterien muss eine normgeprüfte FFP-Atemschutzmaske erfüllen

Bei der Anschaffung einer FFP2-Maske besteht die Gefahr, dass der Verbraucher eine ungeprüfte, mangelhafte oder gar gefälschte Maske angeboten bekommt - auch wenn diese aus einer Apotheke stammt. Folgende Kriterien muss eine normkonforme Atemschutzmaske erfüllen:

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1) Die Atemschutzmaske muss mit einer CE-Kennzeichnung versehen sein - gefolgt von einer vierstelligen Nummer, die Rückschluss auf die zugelassene Prüfstelle gibt (0158 = DEKRA). 

2) Neben der Klasse (FFP1, FFP2, FFP3) folgt eine Leerstelle und entweder der Zusatz »NR«, für eine Schicht, der Zusatz »R«, wenn wiederverwendbar oder der Zusatz »D«, für Eignung bei hohem Staubaufkommen. 

3) Zudem sollte der Firmenname oder ein anderer Hinweis auf den Hersteller sowie der Produktname auf der Maske angegeben sein. 

4) Auch sollte die Maske mit der Nummer und dem Jahr der Veröffentlichung der Europäischen Prüfnorm EN 149 versehen sein.

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