Green Hospital: Wir verbinden Patienten- und Umweltschutz
—Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Unsere zukunftsweisenden Produkte und Services leisten an vielen Stellen, u. a. in den ressourcenintensiven Bereichen der Akutversorgung, nicht nur einen positiven Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung, sondern auch zum Umweltschutz.

Green Anaesthesia
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Chirurgische Eingriffe und die hierfür erforderlichen Anästhesien sind einer der ressourcenintensivsten Prozesse des Spitals und stellen somit einen Fokus bei Nachhaltigkeitsüberlegungen vieler Spitäler dar.
Eine Stellschraube ist die Reduktion der Emissionen von volatilen Anästhetika. Wir unterstützen Sie zum einen dabei, den Verbrauch der Anästhesiegase zu optimieren, in dem wir neben technologisch hochwertigen Anästhesiegeräten mit entsprechenden Assistenzsystemen auch Data Analytics-Anwendungen anbieten, die eine transparente und gezielte Reduktion klinikweit ermöglichen.
Zum anderen kooperieren wir mit Herstellern von Auffangsystemen für volatile Anästhetika und bieten sichere, kompatible Gerätekombinationen bspw. mit unseren Narkosegeräten Perseus und Atlan, um die Emissionen weiter zu reduzieren und das Recycling der Anästhetika zu ermöglichen.
Umweltbewusste Intensivmedizin
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Die aktuelle Leitlinie (S1) in der Intensiv- und Notfallmedizin nennt konkrete Vorschläge, wie nachhaltige Arbeit ermöglicht und optimiert werden kann. Wesentliche Bereiche hierfür sind Organisationsstrukturen, Ressourcenmanagement, Hygiene sowie Übertherapie und -diagnose.
Durch den Einsatz verfügbarer Instrumente zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen, Energieverbrauch und Abfall sowie durch neue Ansätze bei Produkten und Arbeitsabläufen schaffen wir ganzheitliche Lösungen, die sich nachhaltig positiv auf die Umwelt auswirken können.
Frühmobilisierung – verkürzter Aufenthalt im Spital
Unsere Strategie zur Verbesserung der Akutversorgung trägt zu besseren Behandlungsergebnissen bei und fördert indirekt die Nachhaltigkeit. Durch die Verkürzung der Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation mithilfe protektiver Therapien können Spitäler ihre Effizienz steigern und Kosten, CO2-Emissionen, Abfall und Energieverbrauch senken.2-4
Eine frühere Entlassung aus dem Spital kann zur Reduktion beitragen:



Erfahren Sie, mit welchen Massnahmen und Lösungen Sie Ihre Patienten sicher und effizient mobilisieren können.
Sichere und schnelle Entwöhnung von der mechanischen Beatmung
SmartCare/PS ist ein integriertes automatisiertes klinisches Protokoll, das die Spontanatmung des Patienten in einer für die normale Beatmung komfortablen Zone stabilisiert. Es hilft, die Atemmuskulatur so zu trainieren, dass diese wieder selbst effizient arbeiten kann.



Erfahren Sie, wie Sie den Entwöhnungsprozess mit SmartCare/PS verkürzen können.
Zubehör und Verbrauchsgüter: Entscheidungsunterstützung für eine nachhaltigere Beschaffung
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Bei der Patientenversorgung werden durch Zubehör und Verbrauchsmaterialien erhebliche Abfallmengen produziert. Daher sollten im Sinn des Green Hospital-Ansatzes in der Beschaffung ökologische Aspekte berücksichtigt werden.
Mehrweg vs. Einweg: Ökoeffizienzanalysen liefern Klarheit
In vielen Fällen werden Mehrweg- gegenüber Einwegprodukten als weniger umweltschädlich angesehen. Ob das stimmt, ist vielfach erst eindeutig, wenn man sich mit den Details beschäftigt. So kann beispielsweise die Produkt-Aufbereitung einen grossen Einfluss auf den ökologischen Fussabdruck haben. Auch Aspekte wie Eutrophierung und Nutzung kritischer Materialien spielen eine wichtige Rolle. Für die umfassende und fundierte Entscheidung bieten Ökoeffizienzanalysen die notwendigen Informationen.
Klicken Sie auf „Mehr erfahren“ um weitere Informationen zu erhalten, u.a. zu den Aspekten, auf die es bei Zubehörartikeln in der Bewertung der ökologischen und ökonomischen Effizienz ankommt. Laden Sie gerne auch unseren Flyer rund um das Thema Ökoeffizienzbetrachtung unseres Zubehör-Portfolios herunter.
Steigerung der Effizienz Ihrer medizinischen Anlagen
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Gasversorgungssysteme setzen sich aus vielen verschiedenen Komponenten zusammen, die alle reibungslos ineinandergreifen, so dass Druckluft, Sauerstoff und andere medizinische Gase sowie Vakuum in allen Abteilungen permanent verfügbar sind.
Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung, unseren individuellen Leistungen von der Beratung und Planung, über die Installation, bis hin zum Service im Betrieb und innovativer Analyse-Software, um Ihre Anlagen möglichst effizient und nachhaltig auszulegen. Denn je nach Gestaltung Ihrer Anlage und den individuellen Gegebenheiten können hohe Energielasten anfallen und potentiell große Einsparungen erzielt werden.
Dräger Services und Digitalisierung
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Lange Produktlebensdauer und Dräger Services
Wir sind davon überzeugt, dass hochwertige Produkte und ein starkes Servicenetzwerk Ihnen helfen, unsere Geräte länger zu nutzen. Das reduziert Abfall, schon Ressourcen und steigert ihren Wert.
Digitalisierung
Um die Umweltbelastung durch unsere Produkte und Lösungen zu reduzieren, treiben wir die Digitalisierung in Spitälern voran. Unsere digitalen Lösungen zielen darauf ab, klinische Prozesse zu verbessern, indem sie schnellere Reaktionszeiten sicherstellen, Wartungskosten senken, eine papierlose Dokumentation ermöglichen und die Fernüberwachung von Geräten unterstützen, wodurch Reisen minimiert und Probleme schneller erkannt werden können.
Produktrücknahme & Recycling
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Spitäler stehen zunehmend vor der Herausforderung, hochwertige Patientenversorgung mit verantwortungsvollem Ressourceneinsatz zu verbinden. Die Rückgewinnung und Wiederverwertung volatiler Narkosegase bietet eine wirkungsvolle Möglichkeit, den CO₂-Fussabdruck des OP-Bereichs nachhaltig zu reduzieren.
Die Lösung lässt sich nahtlos in bestehende Anästhesieprozesse integrieren und ermöglicht die sichere Erfassung und Aufbereitung umweltschädlicher Narkosegase, ohne den klinischen Arbeitsablauf zu verändern.
Aussagekräftige Auswertungen und jährliche Nachhaltigkeitsberichte machen die erzielten CO₂-Einsparungen transparent und nachvollziehbar. So schaffen Sie eine fundierte Grundlage, um Umweltziele zu erreichen und die Nachhaltigkeitsstrategie Ihres Spitals aktiv zu unterstützen.




Recycling in der Praxis
Medizin- und Sicherheitstechnik benötigen hochleistungsfähige Werkstoffe und Metalle. Das Dräger-Abfallmanagement bringt Rohstoffe ausgedienter Produkte zurück in den Wirtschaftskreislauf.

Atemkalk-Rücknahme
Beispiel Atemkalk: Er dient in Narkosegeräten der chemischen Bindung des ausgeatmeten Kohlendioxids. Seit 2015 gilt Atemkalk als gefährlicher Abfall und muss getrennt von den Kartuschen, in denen er enthalten ist, entsorgt werden; zudem ist ein Nachweis erforderlich. Das übernimmt das Dräger-Abfallmanagement.
»Als Familienunternehmer will ich alles, was ich tue, später meinen Kindern erklären können.«
Nachhaltigkeit bei Dräger
Erfahren Sie mehr über unsere Unternehmensziele und Nachhaltigkeitsinitiativen auf unserer Nachhaltigkeitsseite.
Anerkennung unserer Nachhaltigkeitsleistung
—Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Unternehmensführung sind zentral für unser Handeln. ESG-Ratings messen, wie gut ein Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung abschneidet. Durch die regelmässige Überprüfung durch renommierte Rating-Agenturen erhalten wir wertvolle Einblicke, wie wir unsere Prozesse noch nachhaltiger gestalten und zukünftigen Herausforderungen gerecht werden können. Besonders freuen wir uns über die Bewertung des EcoVadis-Instituts, die uns im Jahr 2025 zuletzt prüfte und uns mit 73 von 100 Punkten den „Silber“-Status verlieh.
Die Verwendung von Daten der MSCI ESG RESEARCH LLC oder ihrer Partner (MSCI) durch Dräger sowie die Verwendung von MSCI-Logos, -Handelsmarken, -Dienstleistungsmarken oder INDEX-Namen hierin, stellen keine Sponsorschaft, Unterstützung, Empfehlung oder Förderung von Dräger durch MSCI dar. MSCI-Dienste und -Daten sind Eigentum von MSCI oder ihren Informationsanbietern und werden „wie besehen“ und ohne Gewähr zur Verfügung gestellt. MSCI-Namen und -Logos sind Marken oder Dienstleistungsmarken von MSCI.

Nachhaltigkeitspartner von ZUKE Green
Wir freuen uns als ZUKE Green Nachhaltigkeitspartner auf den offenen Austausch innerhalb der ZUKE Green Community mit dem gemeinsamen Ziel, an einer nachhaltigeren Zukunft des Gesundheitssektors zu arbeiten. Die Impulse aus diesen Diskussionen tragen wir aktiv in unser Unternehmen, um zukunftsweisende Produkte und Dienstleistungen weiterzuentwickeln. Besonders das Fokusprojekt ‚Weisser Punkt‘ – ein übergreifender Ansatz zum Kunststoffrecycling medizinischer Abfälle – hat unsere Aufmerksamkeit geweckt.
Externe Veröffentlichungen
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Verursacher von Treibhausgasen im Spital
Nach einer Analyse des NHS gehen 62 % der CO2-Emissionen auf die Beschaffungs- und Lieferketten der Krankenhäuser zurück (z. B. durch Energie- oder Wasserverbrauch, Verarbeitung von Materialien sowie Distribution). Darüber hinaus sind als Verursacher im Spital selbst insbesondere die Bereiche Energie, Wasser, Abfall, Anästhesiegase und Transport relevant.4

Positionspapier des Forums für Nachhaltigkeit DGAI/BDA
Das Positionspapier der DGAI und des BDA zur ökologischen Nachhaltigkeit in der Akutversorgung formuliert 27 Handlungsempfehlungen für die Bereiche Medikamente, Sachartikel, Abfallmanagement, Mobilität, Energiemanagement sowie Forschung und Lehre.

S1 Leitlinie Nachhaltigkeit in der Intensiv und Notfallmedizin
Aspekte der Nachhaltigkeit wurden in der Leitlinie für die Bereiche Organisationsstrukturen, Ressourcenmanagement, Hygiene sowie Übertherapie und Überdiagnose formuliert.
FAQ
—Kontakt mit Dräger aufnehmen
—1. MacNeill AJ, Lillywhite R, Brown CJ: The impact of surgery on global climate: A carbon footprinting study of operating theatres in three health systems. The Lancet Planetary Health 2017;1:e381-e388.
2. Lord, R.K. et al., ICU early physical rehabilitation programs: financial modeling of cost savings.
3. Morris, P.E. et al., Receiving early mobility during an intensive care unit admission is a predictor of improved outcomes in acute respiratory failure.
4. Reduzierung der CO2-Emissionen um 88 bis 178 kg/Betttag, Reduzierung des Abfallaufkommens um 3,4 bis 7,1 kg/Betttag und Reduzierung des Energiebedarfs um 84 bis 272 kWh/Betttag, je nach Land und gemäß verschiedenen wissenschaftlichen Studien zu den Umweltauswirkungen eines Intensivbetttags.
5. Lellouche F et al., 2006, A multicenter randomized trial of computer-driven protocolized weaning from mechanical ventilation. (Am J Respir Crit Care) .
6. Berechnung auf Basis von Erfahrungswerten für den Energieverbrauch von Druckluftanlagen bzw. dem Druckluftverbrauch von AGFS-Entnahmestellen. Die Einsparung ist berechnet aus der Differenz des Betriebs über 250 Tage à 10 Stunden ggü. 365 Tage à 24 Stunden. Annahmen: Strompreis von 0,40 € pro kWh sowie CO2e-Emissionen von 0,485 kg pro kWh Strom.













