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Hallo, da sich alle erst einmal vorstellen, möchte ich natürlich nicht gegen den Strom schwimmen, daher: Ich bin Johanna und mache mein Praktikum in der Abteilung Product Qualification, genauer gesagt in der Verifikation für die Intensivbeatmungsgeräte.

Der Name Dräger ist hier im Norden besonders bekannt. Was Dräger aber eigentlich alles macht, habe ich erst in einem der letzten Semester an meiner Uni, der TU Berlin, in einer Vorlesung über Automatisierungstechnische Methoden in der Medizin gelernt, in der unter anderem von Beatmungs- und Anästhesiegeräten erzählt wurde.

Dort fiel der Name Dräger häufiger.

Bevor ich mit meinem Praktikum begonnen habe, hatte ich nur eine vage Vorstellung, was Verifikation von Intensivbeatmungsgeräten bedeuten würde. Bei einem war ich mir aber sicher; dass es eine Abteilung ist, die sicherstellte, dass alles genau so funktioniert, wie es funktionieren soll. Unterschiedliche Testszenarien müssen zeigen, dass alle Produktanforderungen eingehalten werden. 

Die größte Anforderung an ein Beatmungsgerät ist natürlich, dass es beatmet. Jedoch muss auch gezeigt werden, dass alle Beatmungsmodi auf Dauer und unter Veränderungen richtig beatmen und reagieren. Dazu gehören Tests, die beispielsweise das Alarmsystem bewerten und die überprüfen, ob ein Beatmungsgerät noch funktioniert, nachdem es zum Beispiel auf -10 Grad runtergekühlt wurde.

Die Tests in der Klimakammer finden im Dräger-Testcenter statt. Ich finde es immer wieder aufregend ins Testcenter zu kommen, denn auch wenn ich nun schon ein paar Tests gesehen habe, so finde ich sie doch alle von neuem beeindruckend.

Durch die Tests wird überprüft, ob alle Anforderungen erfüllt worden sind, sodass ein reibungsloser Einsatz im Krankenhaus nicht dadurch behindert wird, dass dieses Krankenhaus in Indien steht, wo Monsunklima herrscht.

Erst wenn das Gerät komplett durchgeprüft wurde und allen Ansprüchen standhält, wird es für den Markt freigegeben.


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Obwohl Dräger ein großes Unternehmen ist und man als Praktikant eigene Aufgaben erhält, ist es möglich einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Produkte, welche hier entwickelt werden, zu bekommen.

Dazu reicht ein Gang durch die Labore in welchen unter anderem Inkubatoren, Beatmungs- und Anästhesiegeräte stehen. Dieses sorgt dafür, dass ich, obwohl ich nur mit Intensivbeatmungsgeräten arbeite, auch schon etwas über Inkubatoren und Anästhesiegeräte lernen durfte.

Auch wurde ich wunderbar in meine Abteilung aufgenommen, durfte bei Meetings dabei sein und war auch zur Weihnachtsfeier eingeladen.

Dort hatte ich das Glück, die hohe Kunst des Marzipanknetens kennenzulernen und festzustellen, dass hier in Lübeck Marzipan wirklich ernst genommen wird… 😉

Ich freue mich auf jeden Fall auf mein restliches Praktikum und bin sehr dankbar dafür, dass ich einen Einblick in die Arbeitswelt hier bei Dräger erhalten durfte.


Hier finden Sie hier weitere Informationen zu den Einstiegsmöglichkeiten bei Dräger:

Dräger Karriereblog