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Anfang 2022 fand das erste „Evolution Festival“ bei Dräger statt.

Die Einladung zum Festival, die an alle Dräger-Mitarbeitenden weltweit gerichtet war, haben viele angenommen. Der breite Themenmix rund um die Arbeitswelt der Zukunft interessierte viele. Das heißt: über 4.000 Teilnehmende in über 40 Sessions an sechs inspirierenden Tagen. Auf der Agenda standen Impulsvorträge, Diskussionen und Workshops zu Kulturwandel, New Work, New Office, Smart Work, bis hin zu digitalen Produkten und virtueller Realität. Woher kam die Idee zu dem Festival? Wie ist es bei den Teilnehmenden angekommen? Und wie organisiert man eigentlich so ein großes, globales Event?

Wir haben mal bei Kerstin (in der Global IT zuständig für People & New Work) nachgefragt. Sie hat das Festival zusammen mit einem Team organisiert.

Hallo Kerstin. Was genau ist das „Evolution Festival“ und was steckt hinter diesem Begriff? 

Beim Evolution Festival handelte es sich um ein virtuelles Event, das über sechs Tage aus ganz verschiedenen Perspektiven die Aspekte neuen Arbeitens, Herausforderungen und Veränderungen zeigt. Wir haben es dieses Jahr zum ersten Mal veranstaltet. 

Unser Festival-Motto „Entdecken – Mitmachen – Vernetzen“ zeigt sehr schön, worum es uns ging. Wir wollten zunächst einmal die Vielfalt zeigen, die wir bei Dräger schon haben, wenn es um neue Formen des Arbeitens geht. Dann wollten wir natürlich auch über den Tellerrand schauen: Wie machen das eigentlich andere Unternehmen, was sind gerade die Trends? Und wir wollten interessierte und engagierte Kolleginnen und Kollegen zusammenbringen, so dass wir alle voneinander lernen können und uns inspirieren.


Wie organisiert man eigentlich so ein Festival? 

Die Idee ist mir durch viele Gespräche mit Menschen von Dräger sowie aus anderen Unternehmen gekommen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen und die auch an neuen Veranstaltungsformen getüftelt haben. 

Und gleich vorweg: Nein, es gab kein Muster, keine Blaupause, keine Vorgaben! Was es gab, war die Idee, bei Dräger ein Festival zu organisieren, das die Veränderungen und Anforderungen rund um die neue Arbeitswelt thematisiert.

Unseren CIO hatte ich dann schnell überzeugt, uns den Freiraum und auch ein Budget zur Verfügung zu stellen. Er war total begeistert und hat uns freie Hand bei der Gestaltung des Festivals gelassen. „Ja, loslegen und einfach machen“, war seine Antwort. Das war im Herbst 2021. Wir haben dann per Yammer, unserem internen Dräger Social Network, einen Aufruf gestartet und hatten in kürzester Zeit ein motiviertes Team beisammen. Dann hieß es, die Agenda zusammenzustellen und sowohl spannende Dräger-Projekte und -Teams überzeugen mitzumachen als auch externe Referenten anzufragen. Und: Fast alle Angefragten waren begeistert und sagten zu. Die Idee überzeugte.


Hast Du ein persönliches Highlight?

Ein Highlight war die tolle Zusammenarbeit. Das Team hat den Evolution Festival-Gedanken gelebt und verkörpert: Einfach ausprobieren, engagieren, inspirieren und sich inspirieren lassen, cross-funktional, divers, auf Augenhöhe und im Dialog! Das hat einfach Spaß gemacht. Alles in allem waren über 4.000 Mitarbeitende dabei. Dafür, dass das Festival zum ersten Mal stattgefunden hat, finde ich die Resonanz sehr beeindruckend.

Inhaltlich hat mir viel sehr gut gefallen. Etwas heraus sticht für mich der Vortrag des Chefarztes der Klinik für Kinder und Jugendliche in Ravensburg. Er hat in seiner Klinik eine neue Organisationsform etabliert und davon berichtet. Teilhabe, Kommunizieren auf Augenhöhe, Begeisterung für die Aufgabe, die Überzeugung, etwas bewirken zu können, führen, so seine Erfahrung, zu intrinsischer Motivation und das wiederum zu bereitwillig übernommener Mitverantwortung für den gemeinsam Erfolg.


Und, gibt es im kommenden Jahr ein neues „Evolution Festival“?

Da gehe ich ganz stark von aus! (lacht)
Vielen Dank, Kerstin!