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Atemschutzmasken

Atemschutzmasken für die Feuerwehr

Die Atemschutzmaske (RPM) ist eine Schutzmaske, die in erster Linie dem Schutz der Atmungsorgane vor Atemgiften dient. Als Teil der Atemschutzausrüstung kann sie in Verbindung mit Pressluftatmersystemen und Atemschutzfiltern eingesetzt werden. Solche Atemschutzsysteme werden z. B. bei der Feuerwehr, teilweise beim Technischen Hilfswerk, bei der Brandursachenermittlung und in Berufsgruppen, deren Mitglieder an ihrem Arbeitsplatz Atemgiften ausgesetzt sein können, benötigt.

Was sind Atemschutzmasken für Pressluftatemsysteme?**

Atemschutzvollmasken bestehen im Wesentlichen aus: einem Gesichtsstück (oder Helm), einem Ausatemventil und einem Lufteinlass mit Gasfilter, Atmungssystem und Schlauch. Die Atemschutzmaske wird als Abdeckung über Nase und Mund getragen oder deckt den gesamten Kopf ab.

Atemschutzmasken für die Feuerwehr

Wie funktioniert eine Atemschutzmaske für die Feuerwehr?

Die Atemluft tritt über das Einatemventil in den Maskenkörper ein, strömt am Sichtfenster vorbei und wird eingeatmet. Wenn nun der Atemschutzgeräteträger zu atmen beginnt, erzeugt er in der Atemschutzmaske einen Unterdruck. Vom Druckminderer wird nun über den Regler (atemgesteuertes Dosiergerät) Luft in die Maske geleitet. Je nach Gerätetyp liegt dieser Mitteldruck zwischen (4,5 ... 8,0 bar). Die Atemluft tritt über das Einatemventil in den Maskenkörper ein und strömt am Sichtfenster vorbei. Dieser Effekt verhindert ein Beschlagen des Sichtfensters.

Dichtlinie

Dichtlinie - Atemschutzgeräteträger und Bart

Eine Atemschutzmaske besteht aus zwei Dichtlinien, es gibt eine äußere, welche um das Gesicht verläuft, und eine innere Dichtlinie, die den Mund und die Nase umfasst. Es ist besonders wichtig, dass die Atemschutzmaske an den Dichtlinien komplett dicht ansitzt, damit keine Gefahrstoffe in die Maske gelangen können. Die Dichtheit einer Atemschutzmaske kann nur auf einer glatten Gesichtshaut garantiert werden. Aus diesem Grund sind Personen mit einem Bart, Koteletten und tiefen Narben in dem Bereich der Dichtlinien nicht für einen Atemschutzeinsatz geeignet.

Feuerwehr Atemschutzmaske FPS 7000 mit Maskenbrille‎

Atemschutzmasken für Brillenträger

Für Feuerwehrleute mit eingeschränktem Sehvermögen ist es wichtig, dass sie die richtige Ausrüstung haben und klar sehen können, wohin sie gehen. Bei Arbeiten unter Atemschutz wird in der Regel eine Maskenbrille in die Atemschutzmaske eingesetzt. Die Maskenbrille wird mit einem Befestigungsclip an der Maske angebracht, sodass die Person durch das Sichtfenster klar sehen kann. Dadurch wird die Dichtungslinie der Atemschutzmaske nicht beeinträchtigt, was Leckagen verhindert und sicherstellt, dass Sie sehen können, was vor Ihnen ist. 

Atemschutzvollmaske richtig anlegen

Im folgenden Video können Sie sehen, wie die Dräger FPS 7000 Atemschutzvollmasken an- und abgelegt wird. Die FPS 7000 ist eine Vollmaske, die Schutz für Ihre Atemwege und Augen bietet. Sie ist mit einem bewährten Design ausgestattet und bietet ein optimiertes Sichtfeld, einen bequemen Sitz und eine dichte Passform

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Atemschutzvollmaske für Feuerwehr-Pressluftatmer

Die FPS® 7000 Serie setzt neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit und Komfort. Mit ihrem bewährten Design und den verschiedenen Größen bietet sie ein großes Sichtfeld und einen bequemen Sitz. So kann sich der Anwender voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren, egal bei welcher Tätigkeit.

Zur FPS® 7000

Anwendungsbilder

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Feuerwehrmann im Einsatz mit der Atemschutzvollmaske FPS7000 + Freisprecheinrichtung FPS®-COM 7000 und Wärmebildkamera UCF FireCore‎*

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Feuerwehrmann, mit Atemschutzvollmaske *FPS7000 und Freisprech-Wärmebildkamera UCF FireCore

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Brandbekämpfung, mit Atemschutzvollmaske * FPS7000 und Freisprech-Wärmebildkamera UCF FireCore‎

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