PSS Safety Belt – Absturzsicherung für die Feuerwehr - Das Bild zeigt zwei Feuerwehrleute in voller Ausrüstung bei einem Einsatz, die mit Hilfe von Feuerwehrhaltegurten und Absturzsicherung auf einer Leiter arbeiten. Einer der Feuerwehrleute hält ein Werkzeug, während der andere Feuerwehrmann auf dem Boden verbleibt und das Seil sichert. Die Szene deutet auf eine Rettungs- oder Löscharbeit hin, bei der eine sichere Absturzsicherung von entscheidender Bedeutung ist.

PSS Safety Belt – Absturzsicherung für die Feuerwehr

Kontakt

Der Dräger PSS Safety Belt ist ein Feuerwehr-Haltegurt zum Halten, Rückhalten und Arbeitsplatzpositionieren nach aktuellen Sicherheitsstandards.

Der integrierte Feuerwehr-Haltegurt Dräger PSS Safety Belt bietet optimalen Halt, um Einsatzkräfte in gefährlichen Situationen bei Arbeiten in der Höhe abzusichern. Er wird an Stelle des normalen Beckengurtes am Dräger-Atemschutzgerät befestigt und ersetzt den Feuerwehr-Haltegurt in seiner Funktion.
Der Safety Belt ist eine PSA gegen Absturz und dafür konzipiert, durch Sicherungsmaßnahmen einen gefährlichen Absturz bereits im Vorwege zu verhindern.

Der PSS Safety Belt ist nach EN 358:2018 als Rückhaltegurt und Arbeitsplatzpositionierungsgurt (PSA gegen Absturz) und nach EN 137:2006 als Teil des Dräger PSS Atemschutzgerätes zertifiziert. Durch die flexiblen Verbindungsmittel und die multifunktionale Bauweise bietet er verschiedene Möglichkeiten zur Sicherung.
Der Safety Belt ist kein Auffanggurt nach EN 361.

Durch sein hochtemperaturbeständiges Gurtmaterial aus Aramid ist der PSS Safety Belt dauerhaft für den Feuerwehreinsatz inkl. Innenbrandbekämpfung einsetzbar.



Absturzsicherung für die Feuerwehr

Kombination von Atemschutzgeräten und Auffanggurten

Erfahre, wie Auffanggurte im Zusammenspiel mit Atemschutzgeräten dazu beitragen können, Einsatzkräfte im Absturzfall zu sichern – und warum Maßnahmen zur Absturzvermeidung dennoch immer Vorrang haben sollten.

Der schnelle Überblick: Absturzprävention mit dem PSS Safety Belt

Das Bild zeigt einen Feuerwehrmann, der auf einem schrägen Dach arbeitet und dabei den Dräger PSS® Safety Belt verwendet. Der Feuerwehrmann ist gesichert und verwendet das Haltegurt-System, um sich während des Einsatzes gegen Abstürze zu schützen. Rauch steigt auf, was auf eine Rettungs- oder Löschaktion hindeutet. Der PSS® Safety Belt sorgt dafür, dass der Feuerwehrmann sicher auf dem Dach arbeiten kann.

Temperaturbeständigkeit für extreme Einsatzbedingungen

Der Dräger PSS Safety Belt ist darauf ausgelegt, Temperaturen von bis zu 200 °C und kurzzeitig sogar bis zu 400 °C standzuhalten, ohne dass die Zugfestigkeit davon beeinträchtigt wird. 
Ein Austausch des Gurtes nach der Brandbekämpfung ist dadurch nicht erforderlich, was den Safety Belt langlebig und kosteneffizient macht.

Das Bild zeigt einen Feuerwehrmann, der mithilfe des Dräger PSS® Safety Belt gesichert an einer Wand hinabsteigt. Der Feuerwehrmann trägt vollständige Schutzausrüstung und Atemschutz und verlässt ein rauchendes Gebäude durch ein Fenster. Der Haltegurt sorgt für die nötige Sicherheit beim Abseilen und Schutz vor Abstürzen während des Einsatzes.

Sicherheit und Vielseitigkeit für anspruchsvolle Einsatzbedingungen

  • Arbeitsplatzpositionierung: Mit den integrierten Verbindungsmitteln ist das Sichern an unterschiedlichen Festpunkten möglich. Das ermöglicht sicheren Stand z. B. auf Leitern, Dächern und Böschungen, während die Hände frei zum Arbeiten sind.
  • Rückhalten: Mithilfe eines geeignet langen Verbindungsmittels (Bandschlinge, Leine mit aktiver HMS-Sicherung) wird der Arbeitsbereich so eingeschränkt, dass die Absturzkante nicht erreicht werden kann.
  • Halten: Die Sicherung beim Halten greift beispielsweise beim Abrutschen auf Dächern oder Böschungen, bevor eine Absturzkante erreicht werden kann und es zum Absturz kommt.  
  • Selbstrettung: In Notfallsituationen, wie sie in der Feuerwehr-Dienstvorschrift 1 (FwDV 1) beschrieben sind, ermöglicht der Dräger PSS Safety Belt eine schnelle Selbstrettung durch Notabseilen. Dazu müssen lediglich die Verbindungsmittel per Karabiner mit der Feuerwehrleine verbunden werden. Das Erstellen einer Sitzschlaufe ist nicht notwendig, was im Notfall wertvolle Zeit sparen kann.
Das Bild zeigt Feuerwehrleute bei einem Einsatz auf einem Dach, die den Dräger PSS® Safety Belt nutzen, um sich gegen Absturz zu sichern. Ein Feuerwehrmann steht auf dem Dach und arbeitet mit einem Werkzeug, während ein weiterer Feuerwehrmann in einem Hubrettungskorb daneben steht. Beide tragen vollständige Schutzausrüstung und Helme, während sie in einer simulierten Rettungs- oder Übungssituation arbeiten. Der PSS® Safety Belt sorgt dabei für die Sicherheit der Feuerwehrleute bei der Arbeit in großer Höhe.

Vorteile des PSS Safety Belt

  • Dräger ›Slide and Lock‹-Befestigungssystem des Beckengurtes an der Trageplatte ermöglicht einfache Demontage, um den Safety Belt eigenständig nutzen zu können.
  • Verbindungsmittel lassen sich vor und hinter dem Körper verbinden, sodass eine Sicherung nach vorn und hinten möglich ist.
  • Verbindungsmittel und Karabiner sind vollständig in den Zubehörtaschen verstaut, keine Gefahr des Hängenbleibens
  • Hochtemperaturbeständiges Aramid-Gurtmaterial
  • Zwei Verbindungsmittel und Tri-Lock Karabiner im Lieferumfang enthalten.
  • Metall-Komponenten (Verschlüsse und D-Ringe) aus Edelstahl für erhöhte Langlebigkeit z. B. bei Reinigungsprozessen


Zulassungen

  • EN 358:2018 – als Rückhaltegurt und Arbeitsplatzpositionierungsgurt zugelassen (Schutzausrüstungen für Haltefunktionen und zur Persönliche Schutzausrüstung zur Arbeitsplatzpositionierung und zur Verhinderung von Abstürzen.
  • EN 137:2006 Typ 2 – als Bestandteil der Pressluftatmer Dräger PSS 5000, PSS 7000 und PSS AirBoss für Brandbekämpfung zertifiziert (Atemschutzgeräte).

Dräger PSS Safety Belt: Anwendungsszenarien

PSS Safety Belt – Absturzsicherung für die Feuerwehr - Safety Belt - Halten bei Abrutschen
Halten bei Abrutschen

In Verbindung mit einer geeigneten Sicherung (Anschlagpunkt und Anschlagmittel) dient der Safety Belt dazu, ein Abrutschen auf schrägen Ebenen (Dach, Böschung) aufzuhalten. So wird die Absturzkante nicht erreicht und ein Absturz bereits im Vorwege verhindert.

PSS Safety Belt – Absturzsicherung für die Feuerwehr - Ein Feuerwehrmann in voller Schutzausrüstung mit Atemschutzmaske klettert eine Leiter hoch und trägt einen Feuerwehr-Haltegurt sowie einen Schlauch. Er ist bereit für einen Einsatz auf einem Dach.
Arbeitsplatzpositionierung

Die integrierten Verbindungsmittel des PSS Safety Belt lassen sich an beliebigen Festpunkten anschlagen, um Arbeiten in der Höhe, beispielsweise auf Gebäudedächern oder tragbaren Leitern, unbeschwert zu meistern.

PSS Safety Belt – Absturzsicherung für die Feuerwehr - Das Bild zeigt Feuerwehrleute bei einem Einsatz auf einem Dach, die den Dräger PSS® Safety Belt nutzen, um sich gegen Absturz zu sichern. Ein Feuerwehrmann steht auf dem Dach und arbeitet mit einem Werkzeug, während ein weiterer Feuerwehrmann in einem Hubrettungskorb daneben steht. Beide tragen vollständige Schutzausrüstung und Helme, während sie in einer simulierten Rettungs- oder Übungssituation arbeiten. Der PSS® Safety Belt sorgt dabei für die Sicherheit der Feuerwehrleute bei der Arbeit in großer Höhe.
Rückhalten

Zusammen mit integrierten Verbindungsmitteln sichert der PSS Safety Belt vor Absturz, indem Gefahrenbereiche wie Dachkanten nicht erreicht werden können. Dafür werden die integrierten Verbindungsmittel hinter dem Rücken zusammengeführt und mit der Sicherung verbunden.

PSS Safety Belt – Absturzsicherung für die Feuerwehr - Das Bild zeigt einen Feuerwehrmann, der mithilfe des Dräger PSS® Safety Belt gesichert an einer Wand hinabsteigt. Der Feuerwehrmann trägt vollständige Schutzausrüstung und Atemschutz und verlässt ein rauchendes Gebäude durch ein Fenster. Der Haltegurt sorgt für die nötige Sicherheit beim Abseilen und Schutz vor Abstürzen während des Einsatzes.
Selbstrettung als Notfallmaßnahme

Auch in Notfallsituationen ist der PSS Safety Belt eine sichere Wahl und kann zur Selbstrettung (Notabseilen) nach FwDV1 verwendet werden. Der breite Gurt des PSS Safety Belt sorgt dabei für eine sichere Gewichtsverteilung. 

Für das Notabseilen benötigt der PSS Safety Belt keine zusätzlichen Beinschlaufen, was die Handhabung unter Stress wesentlich vereinfacht.

PSS Safety Belt – Absturzsicherung für die Feuerwehr - Zwei Feuerwehrmänner in Schutzanzügen und Helmen stehen auf einer Drehleiterplattform, bereit für einen Einsatz. Die Rückenaufschrift 'Feuerwehr' ist deutlich sichtbar.
Technische Hilfe

Auch ohne Pressluftatmer sorgt der PSS Safety Belt als Haltegurt für Sicherheit bei Arbeiten an Gefahrstellen, zum Beispiel beim Beseitigen von Sturmschänden aus dem Drehleiterkorb heraus.

PSS Safety Belt – Absturzsicherung für die Feuerwehr - Feuerwehr-Haltegurt Dräger PSS® Safety Belt, mit integriertem Karabinerhaken und roten Schlaufen, zur Absturzsicherung bei Feuerwehreinsätzen.
Maximale Sicherheit

Die Verbindungsmittel können komplett in den beiden Taschen an den Seiten des Gurtes verstaut werden. Damit sind sie geschützt und können nicht unbeabsichtigt hängen bleiben.

PSS Safety Belt – Absturzsicherung für die Feuerwehr - Eine Person demonstriert die Befestigung eines Feuerwehrgurtes an der Schutzausrüstung mit Hilfe eines modularen Verbindungsstücks.
Tragekomfort und Ergonomie

Für maximalen Tragekomfort und Ergonomie wurde der PSS Safety Belt so entwickelt, dass er sich perfekt in deinen Dräger Pressluftatmer PSS 5000, PSS 7000 oder PSS AirBoss integrieren lässt. Er ersetzt den ursprünglichen Beckengurt des Pressluftatmers und lässt sich dank der Dräger ›Slide and Lock‹-Befestigung mühelos an der Trageplatte des Pressluftatmers befestigen.

Häufig gestellte Fragen zum PSS Safety Belt.

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