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Bereit für die Zukunft:
mit der Atlan Familie

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Anspruchsvollere Patienten, höhere Hygieneanforderungen, wachsender Kostendruck, zunehmende Digitalisierung: Die Anästhesiologie verändert sich rasant und stellt immer höhere Anforderungen an Personal und Technik. Die Anästhesiearbeitsplätze der Atlan Familie helfen Ihnen, diese Herausforderungen zu meistern. Sie liefern Ihnen die hohe Performance und Sicherheit, die Sie von Dräger-Geräten gewohnt sind, und verbinden diese mit neuen Möglichkeiten vernetzter Medizintechnik.

✓ Klinische, ökonomische und ökologische Mehrwerte

  • Reduktion der Anästhesiegaskosten und der Umweltbelastung durch sichere und mit Hilfe von Data Analytics klinikweit konsequent umgesetzte Niedrigflussanästhesien (Reduktion der Kosten um bis zu 58.077 € und der CO2-Äquivalente um bis zu 35,7 t CO2 über 10 Jahre pro OP-Saal)1
  • Reduktion von postoperativen Wundinfektionen (SSI) durch integralen Infektionsschutz, bspw. durch intelligentes Zubehör (durchschnittliches Kostenrisiko pro SSI: 17.500 €)2
  • Reduktion postoperativer pulmonaler Komplikationen (PPK) durch weiterentwickelte Ventilationstechnologie und benutzerfreundliche klinische Tools (Risiko potenzieller PPK-Behandlungskosten über 10 Jahre pro OP-Saal: 820.444 €)3

✓ Lungenprotektion by Design

  • Aktiver PEEP zur Aufrechterhaltung des Beatmungsdrucks bei Spontanatmung oder Leckagen
  • Hervorragende Trigger-Empfindlichkeit erleichtert die Spontanatmung
  • Elektronischer Kolbenventilator dosiert hochpräzise Atemzugvolumina (VT), selbst für Neonaten
  • Maschinelle Beatmung unabhängig vom Frischgasflow (Frischgasentkopplung)

✓ Zufriedene Mitarbeiter und optimierte Prozesse

  • Einheitliche, intuitive Benutzeroberfläche mit intelligenten Visualisierungen
  • Automatischer Selbsttest ohne zeitaufwendige manuelle Prüfungen (gemäß Gebrauchsanweisung)
  • Intelligentes Zubehör unterstützt mittels RFID die Einhaltung krankenhausinterner Austauschintervalle 
  • Unterstützung modernster Standards der Interoperabilität (SDC – ISO/IEEE 11073), bspw. zur Zeitsynchronisation und Übernahme von Patientendaten vom Dräger IACS-Patientenmonitoring
  • Remote Service erlaubt die schnellere Ursachenermittlung und sorgt zusammen mit KI-basierter Wartung für eine hohe Betriebsbereitschaft
  • Ortungslösungen schaffen Transparenz über die Geräte-Standorte und ermöglichen vielfältige Effizienzsteigerungen

✓ Hohe Qualität durch intensive Tests

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Wie lässt sich Qualität wirklich gewährleisten? Für uns beginnt dies mit dem tiefgreifenden Grundverständnis für die Technologie. Die Entwicklung robuster Qualität in einem Gerät ist die eine Sache, aber es muss sicher gestellt werden, dass das Produkt härtesten Anforderungen in der Realität gerecht wird. Unsere Anästhesiegeräte werden zahllosen Belastungsprüfungen und unzähligen Betriebsstunden unterzogen. Damit legen wir die Messlatte für Qualität und Langlebigkeit immer höher.

Interoperabilität medizinischer Geräte in der perioperativen Versorgung

Wir erwarten, dass die Interoperabilität medizinischer Geräte die menschlichen Fähigkeiten bei der Erbringung von Therapie und Pflege aktiv verbessern wird. Als Ihr Spezialist in der Akutversorgung kombinieren wir Lösungen, Dienstleistungen und Fachwissen, um integrierte Systemlösungen in und um den Operationssaal anzubieten. Der Anästhesiearbeitsplatz Atlan unterstützt modernste Kommunikationsstandards, wie Service-oriented Device Connectivity (SDC), und bietet neue Möglichkeiten zur Vernetzung mit anderen Medizinprodukten sowie IT-Systemen. Er ist damit bereits heute ein integraler Bestandteil eines vernetzten OPs mit großem Zukunftspotenzial. Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz zur Verbesserung der Akutversorgung mit den vernetzten Lösungen von Dräger.

Vorteile der Interoperabilität der Atlan Familie im Detail

  • Synchronisierung der Uhrzeit mit dem Zeitserver der Klinik (NTP)
  • Lückenlos vernetzt mithilfe unseres IACS-Patientenmonitoring-Systems auch während des Transports und bei kontinuierlicher Datenübertragung an PDMS und KIS
  • Unterstützung des herstellerübergreifenden Kommunikationsstandards SDC (ISO/IEEE 11073) ermöglicht bereits heute Medizinprodukte-Interoperabilität mit großem Zukunftspotenzial
  • Keine redundante Dateneingabe durch automatische Übergabe der demografischen Patientendaten vom KIS zum vernetzten Atlan-/IACS-Arbeitsplatz mit dem Clinical Assistance Package (CAP)
  • Frühzeitige Erkennung fehlerhafter Komponenten zur Steigerung der Uptime mit Remote Service und KI-basierter Wartung
  • Visualisierung der aktuellen und prognostizierten Anästhesietiefe zur Unterstützung der Narkosesteuerung in Verbindung mit Dräger SmartPilot® View
  • RFID-Technologie unterstützt bei der Einhaltung klinikinterner Austauschintervalle des Zubehörs und vermindert das Risiko von Schlauchvertauschungen
  • Zukunftssicherheit durch Upgrades von Funktionen, sodass sich der Atlan wandelnden Anforderungen und aktuellen Budgets anpasst

Digitale Lösungen mit der Atlan Familie

  • Benutzerfreundliche Assistenzsysteme helfen, auch in Stresssituationen schnelle und fundierte Entscheidungen zu treffen
  • Vollautomatischer Selbsttest ohne zeitaufwendige manuelle Prüfung nach dem bestandenen Test
  • Dräger Connect bietet Ihnen mit der Gasverbrauchsanalyse umfassende Informationen zu den Verbräuchen der volatilen Anästhetika, zugehöriger Kosten sowie der Effizienz (Uptake vs. Verbrauch)
  • Kombinierte Ortungslösungen schaffen Transparenz über die Geräte-Standorte und ermöglichen vielfältige Effizienzsteigerungen (Dräger Discover)
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Verbesserung der Patientenversorgung und Prozesse durch Interoperabilität

Gut aufbereitete Informationen verschiedener Datenquellen sowie deren Austausch werden für die perioperative Patientenversorgung immer wichtiger. Vernetzte Medizinprodukte eröffnen neue, hoch attraktive klinische Möglichkeiten für eine verbesserte Entscheidungsfindung und die Automatisierung routinemäßiger Arbeitsabläufe.

Mehr zur vernetzten Medizintechnik

Unsere Passion für Patientensicherheit kennt keine Grenzen

Schon in der Entwicklung bemühen sich unsere Ingenieure, ambitioniert und leidenschaftlich vorauszudenken, um unvorhergesehene Zwischenfälle zu verhindern und reibungslos arbeitende Sicherheitsfunktionen im entscheidenden Moment zu gewährleisten. Daher wollen wir die Kombination von Benutzerfreundlichkeit und technischer Implementation kritischer Sicherheitsfeatures perfektionieren. So kann unsere Technologie im entscheidenden Moment ihre Stärken beweisen – indem Sie auch in unvorhersehbaren Situationen die Kontrolle behalten. Denn Patientensicherheit kennt keine Grenzen. Sehen Sie, wie unsere Spezialisten für Usability und Produktentwicklung beschreiben, wie wichtig benutzerfreundliches und intuitives Design für die Patientensicherheit ist.

Zuverlässiger, sicherer Betrieb – jederzeit

  • Intuitive, standardisierte Benutzeroberflächen, schnelle Einarbeitung und sichere Handhabung auch unter Stress.
  • Tools zur Unterstützung fundierter Entscheidungen in komplexen Situationen.
  • Schlauchvertauschungserkennung reduziert das Risiko lebensgefährlicher Schlauchkurzschlüsse von in- und exspiratorischen Anschlüssen.

Gründliche Vorbereitung – sicherer Betrieb

  • Der automatische Selbsttest macht langwierige, umständliche Selbsttestverfahren überflüssig. Atlan reduziert den Zeitaufwand und hilft, kritische Vorfälle zu vermeiden.
  • Bebilderte, einfach verständliche Schritt-für-Schritt Checkliste.
  • Der Geräteselbsttest entspricht den Leitlinien nationaler Anästhesiegesellschaften (z. B. DGAI und ASA).
  • Einsatzbereit, sobald der Test abgeschlossen ist. Ohne Wenn und Aber. Der automatische Selbsttest umfasst alle relevanten Komponenten.

Sicherheit, die Ihnen den Rücken stärkt

  • Manueller Notbetrieb – eine intelligente Back-Up Lösung für den Notfall. Aktivieren und jederzeit manuell die Kontrolle behalten.
  • Fortsetzung der maschinellen Beatmung, auch bei Ausfall der Flowsensoren oder der kompletten Gasversorgung.
  • Bei Ausfall der Stromversorgung gewährleistet intelligentes Energiemanagement eine maximale Laufzeit der Batterie.
Dr. Friedrich über Simulationstrainings zur Risikominimierung für perioperative Patientensicherheit

Sehen Sie das Interview mit Dr. Friedrich, Medizinische Hochschule Hannover.

Dr. Lars Friedrich, Leiter des Simulationszentrums am Universitätskrankenhaus in Hannover, gibt Einblicke inwiefern Anästhesisten zu einem effizienten Risikomanagement beitragen können und so potenzielle Risiken erfassen, eliminieren oder zumindest weitestgehend minimieren. Auch teilt er seine Erkenntnisse, welche Rolle Simulationstrainings bei der Risikominimierung im OP spielen können.

Dr. med. Sven Staender über die Patientensicherheit in der Anästhesie

Sehen Sie das Interview mit Dr. med. Sven Staender, European Patient Safety Foundation EuPSF.

Laut Dr. Staender ist das Thema Patientensicherheit ein relevantes Thema, welches viel zu wenig Aufmerksamkeit erfährt. Im Interview vergleicht er es mit einem Eisberg. Wir sehen in Bezug auf die Patientensicherheit nur wenige kritische Zwischenfälle, die dann auch durch die Presse gehen, aber eine Vielzahl von Zwischenfällen, die täglich passieren und die vermeidbar gewesen wären kommen nie ans Licht. Die perioperative Umgebung ist sehr komplex, sodass die Gefahr für solche Komplikationen groß ist.

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Kritische Zwischenfälle in der Anästhesie

Steigendes medizinisches Wissen, modernste Technik, wie Beatmungsgeräte mit ausgefeilten Funktionen, standardisierte Abläufe und gut geschultes medizinisches Personal - das ist die Anästhesie von heute. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Zeitdruck, hohe Arbeitsbelastung, zunehmende administrative Aufgaben, ältere und kränkere Patienten, komplizierte Technik und explodierendes Wissen in einem komplexen Arbeitsumfeld sind die andere Seite der Medaille.

Lungenprotektion by Design

Studien zeigen eine immer größere Evidenz, dass lungenprotektive Beatmung im OP eine Vielzahl von Vorteilen, wie geringere Morbiditäts- und Mortalitätsraten sowie reduzierte Kosten mit sich bringen. Für unsere Ingenieure ist es eine Herzensangelegenheit durch das richtige Timing und smarte Hintergrundintelligenz eine präzise Flow- und Druckapplikation sowie einen sicheren Antrieb und Gasaustausch zu ermöglichen. So ermöglichen sie den Anwendern, lungenprotektive Beatmungsstrategien im OP umzusetzen. Erhalten Sie Einblicke in unsere lungenschonenden Beatmungstechnologien.

Beatmungsqualität wie auf der Intensivstation

  • Protektive Beatmung kann zu weniger pulmonalen Komplikationen und kürzeren Krankenhausaufenthalten führen.3 Dräger Anästhesiegeräte sind bestens für die lungenprotektive Beatmung geeignet.
  • Aktiver PEEP zur Aufrechterhaltung des Beatmungsdrucks bei Spontanatmung oder Leckagen.
  • Hervorragende Trigger-Empfindlichkeit erleichtert Spontanatmung.
  • Elektronischer Kolbenventilator dosiert hochpräzise Atemzugvolumina (VT), selbst für Neonaten.
  • VT-Applikation unabhängig vom Frischgasflow (Frischgasentkopplung).

Sichere Low-Flow Anästhesien helfen, Lungen und Budgets zu schützen

  • Niedrige Frischgasflows befeuchten und wärmen das Atemgas zum Schutz der Lunge und sparen gleichzeitig kostenintensive Gase ein.
  • Das Ökonometer visualisiert, ob der Frischgasflow ausreichend ist.
  • Atemsystemheizung verhindert Kondensation und erwärmt das Atemgas aktiv.
  • Probengasrückführung verhindert systemische Gasverluste.
  • Äußerst dichte Atemsysteme minimieren Gasverluste.

Hintergrundintelligenz

  • Anästhesiegeräte von Dräger setzen im Hintergrund Algorithmen ein, um die Beatmungsqualität auch ohne das Eingreifen des Anwenders zu verbessern.
  • Reduzierung des Ausatemwiderstands durch automatische Anpassung des Ventilators an die Exhalation des Patienten.
  • Automatische Anpassung des Systemvolumens an die individuelle Patientensituation führt zu einem schnellen und präzisen System.
  • Der automatische „xMAC tief“ Alarm hilft, Awareness zu verhindern.
  • Komfortabler und unkomplizierter Wechsel zwischen Beatmungsmodi durch intelligente Übernahme der Einstellungen.
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Warum lungenprotektive Beatmung so wichtig ist

Maschinelle Beatmung kann die Lunge der Patienten schädigen. Dr. Ary Serpa Neto erläutert, wie sein Interesse an lungenprotektiver Beatmung wuchs: vom Lesen der ersten „atemberaubenden“ Studien bis zu Strategien zur Verbesserung des Patienten-Outcomes auf der Intensivstation und im OP. Er erläutert, wie einfach diese Strategien in der klinischen Praxis umzusetzen sind.

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Lungenprotektion sicherstellen

Lesen Sie die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur protektiven Beatmung und erfahren Sie, wie unsere Beatmungstechnologien Sie bei der Umsetzung individueller lungenprotektiver Strategien unterstützen.

Besseres Klima im OP

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Sie erwarten umweltgerechte Produkte – nicht nur in der Nutzungsphase, sondern über den gesamten Lebenszyklus. Umweltschutz verstehen wir daher nicht nur als Verpflichtung, sondern auch als Chance, durch umweltgerechte Produkte und Ressourceneinsparung Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Der Weltärztebund hat den Klimanotstand ausgerufen und eine Klimaneutralität bis 2030 gefordert. Eines der vielen Details, auf die zu achten sei: eine umweltbewusste Anästhesie. Die Herausforderung ist das Narkosegas. Denn 50% der CO2-Emissionen eines OPs sind auf volatile Narkosemittel zurückzuführen (3). Durch eine Probengasrückführung und ein sehr dichtes Atemsystem bietet Atlan ideale Voraussetzungen für sichere Low- und Minimal-Flow-Narkosen. So sparen Sie nicht nur Kosten ein, sondern tun auch der Umwelt etwas Gutes.

Für die Reduktion der Umweltbelastung

  • Weniger Verbrauch volatiler Anästhesiemittel durch konsequente Low- und Minimal-Flow-Anästhesien. So können bei klinikweit konsequent umgesetzten Niedrigflussanästhesien bis zu 8,6 t CO2 über 10 Jahre pro OP-Saal eingespart werden1.
  • Probengasrückführung und dauerhaft dichtes und beheiztes Atemsystem.
  • Langlebige und servicefreundliche Konstruktion der gesamten Atlan Familie.
  • Kurze Anfahrtswege durch Service-Mitarbeiter vor Ort.

Wussten Sie schon, dass…

  • wir für das Atlan-Atemsystem mindestens 250 Aufbereitungszyklen ermöglichen?
  • Wir verbrauchten Atemkalk zurücknehmen, aufbereiten und Gartenbaubetrieben als Kalkzusatz für Böden zur Verfügung stellen?
  • die Dräger-Einweg-Anästhesieschläuche weniger negative Auswirkungen auf die Umwelt haben als äquivalente Mehrwegschläuche?4
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Nachhaltigkeit bei Dräger

Nachhaltigkeit und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Dräger sind ein wesentlicher Teil unserer DNA und der Unternehmensgeschichte. Unsere Leitidee ›Technik für das Leben‹ bedeutet für uns, Verantwortung zu übernehmen. Mit unseren Produkten leisten wir an vielen Stellen einen positiven Beitrag für Mensch und Umwelt, und mit unseren Systemen und Prozessen sorgen wir dafür, dass wir Ressourcen schonen und möglichen Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit vorbeugen.

Mehr über Nachhaltigkeit bei Dräger

Infektionsprävention: Beim Design Hygieneaspekte mit eingebunden

Ein wichtiger Schritt bei der Prävention von Krankenhausinfektionen besteht im Durchbrechen der Infektionskette. Jeder infizierte Patient kann zusätzliche Kosten von bis zu 17.500 EUR verursachen.2 Wenn es um die hygienische Aufbereitung medizinischer Geräte geht, kann man daher nicht bis zum Ende der Entwicklungsphase warten. Schon während der Konzeptphase muss die Hygiene gezielt berücksichtigt werden. So lässt sich die Patientensicherheit verbessern – um unvorhergesehene Gefahren möglichst zu vermeiden. Sehen Sie, wie unsere Spezialistin für chemische Verfahrenstechnik einen Einblick gibt, wie wir bei Dräger die Aufbereitung bereits in das Design unserer Produkte integrieren.

Integrierter Infektionsschutz

  • Wirksame Reinigungsverfahren sind ein Schwerpunkt für die Entwicklungsabteilung von Dräger und führen zu aufbereitungsfreundlichen Gerätekomponenten.
  • Schnelle Demontage des Atemsystems ohne Werkzeug für verbesserte Konformität mit Hygiene-SOPs.
  • Teile und Materialien sind für die effektive Reinigung und Desinfektion gemäß bestehender Aufbereitungsstandards konzipiert.
  • Beheizte Atemsysteme reduzieren Kondensation und somit die Ansammlung von Flüssigkeiten, die ggf. das Wachstum von Keimen fördern.

Dräger-Einweg-Zubehör

  • Einweg-Verbrauchsmaterialien von Dräger tragen zur Verhinderung von Krankenhausinfektionen bei und können die Geräteleistung verbessern.
  • Eine große Auswahl an Dräger-Zubehör unterstützt die Minimierung des Infektionsrisikos.
  • Dräger-Verbrauchsmaterialien werden getestet, um eine optimale Performance der Dräger-Geräte sicherzustellen.
  • Individuelle Set2Go-Zubehörpakete unterstützen schlanke Prozesse.

Aufgeräumte Arbeitsplatzgestaltung

  • Hygiene beginnt mit einem aufgeräumten Anästhesiearbeitsplatz für schnelle und effektive Reinigung.
  • Kabel können sauber verstaut werden, um weniger Nährboden für Keime zu bieten.
  • Glatte und abgerundete Oberflächen erleichtern die häufige Reinigung und Wischdesinfektion.
  • Reinigungsmittelbeständige Materialien sorgen für eine lange Lebensdauer. 
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Hygiene: Eine globale Aufgabe

Jeder kann Veränderungen anstoßen, sagt Prof. Didier Pittet, externer Leiter der WHO-Kampagne „Clean Care is Safer Care“ und Infektiologe am Universitätsspital Genf. In diesem Interview spricht Prof. Pittet über die Bedeutung der Infektionsprävention in Krankenhäusern und die Hindernisse für die Umsetzung entsprechender Maßnahmen und Strategien.

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Die Infektionskette unterbrechen

Ein wichtiger Schritt bei der Prävention von Krankenhausinfektionen besteht im Durchbrechen der Infektionskette. Jeder infizierte Patient kann zusätzliche Kosten von bis zu 17.500 EUR verursachen.2 Die Medizintechnik muss die Leistungserbringer im Bereich der medizinischen Versorgung bei der effektiven Reduzierung der Infektionsraten unterstützen.

IT-Sicherheit: Vorbereitet sein gegen Cyber-Bedrohungen

Durch Technologie wird die Patientenversorgung effektiver und effizienter. Dabei müssen wir allerdings sicherstellen, dass unsere Geräte sich auch langfristig bewähren. Dazu gehört auch die Behebung von Sicherheitslücken. Vom Anfang an berücksichtigen wir in der Produktentwicklung bei unseren Systemarchitekturen Cybergefahren und lassen diese umfassend professionell testen. Bedeutet das, dass Dräger-Produkte absolut sicher sind? Diese Frage ist nicht ganz richtig gestellt... Sehen Sie, was unser Spezialist für Produktsicherheit zum Management der Cyber-Sicherheit durch Einbeziehung und Fortbildung der Teams sagt.

Cyber-Sicherheit ist bei Dräger tief verankert

  • Wir arbeiten daran, die besten Cyber-Sicherheitsmethoden in unsere Entwicklungsprozesse zu implementieren.
  • Eigenes Team für Cyber-Sicherheit, das unser Engagement weltweit koordiniert.
  • Sicherheitsschulungen für Mitarbeiter, die am Entwicklungslebenszyklus beteiligt sind.
  • Wir arbeiten mit führenden Experten daran, unsere Geräte mit dem besten Schutz auszustatten.
  • Wir entwickeln die Anforderungen an unsere Produkte ständig weiter, um sichere Architekturen zu gewährleisten.

Umfassende Sicherheitstests

  • Penetrationstests durch unabhängige Experten (White Hats).
  • Interne Spezialisten führen, wenn anwendbar, umfassende Bedrohungs- und Sicherheitsanalysen durch.
  • Untersuchung von identifizierten Bedrohungen und deren Offenlegung zusammen mit entsprechender Empfehlungen.
  • Transparente Veröffentlichung von sicherheitsrelevanten Informationen zur Unterstützung Ihres Risikomanagements.
  • Whitepaper mit wichtigen Informationen zur Cybersicherheit sind für viele Produkte bereits verfügbar.

Gehärtete Systemarchitektur

  • Eintrittspforten für Hacker befinden sich häufig auf Ebene des Betriebssystems. Hier geht es darum, Türen zu verschließen und deren Anzahl zu reduzieren.
  • Unsere Systeme sind gehärtet, um die Angriffsfläche zu minimieren.
  • Reduktion nicht benötigter Softwarekomponenten zur Minimierung ausnutzbarer Schwachstellen.
  • Während der Ausführung von Therapiefunktionen sind viele Ports, z.B. Service-Ports, geschlossen.
  • Technische Trennung von Therapie- und Netzwerkfunktionen in vielen unserer Produkte.
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Denken Sie, Krankenhäuser sind vor Hackern sicher?

IT-Sicherheitsexperte und ethischer Hacker Florian Grunow spricht über die aktuellen Gefahren, welche die Digitalisierung für Krankenhäuser mit sich bringt. Obwohl Verletzungen des Datenschutzes am häufigsten zu sein scheinen, ist das Hacken eines Medizinproduktes mit lebenserhaltenden Funktionen durchaus zu einem realistischen Szenario geworden.

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Erfolgreicher Schutz vor Cyberangriffen

Mit der zunehmenden Vernetzung von Medizinprodukten nimmt auch die Gefährdung zu. Wir stellen sicher, dass Gefahren für die Cybersicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg minimiert werden.

Wir machen Medizintechnikern und klinischem Personal das Leben leichter

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Die Atlan Familie wurde konzipiert, um die Arbeitsabläufe für Medizintechnik und klinisches Personal zu vereinfachen, damit sie jede Herausforderung meistern können. Mit einer modernen Systemarchitektur ist Atlan ein innovatives und flexibles System, das maximale Effizienz sowohl im Hinblick auf Leistung als auch auf Kosten bietet. Das einheitliche Bedienkonzept ermöglicht dem Personal eine sichere und intuitive Anwendung aller Geräte im OP und darüber hinaus. Anwender können sich auf moderne Technologien und viele Innovationen freuen. So unterstützt bspw. die RFID-Technologie bei der Einhaltung klinikinterner Austauschintervalle des Zubehörs und beim Verhindern von Beatmungsschlauchvertauschungen.

Für effiziente Arbeitsabläufe

  • Nach dem automatischen Selbsttest ohne Anwenderinteraktion ist der Atlan sofort einsatzbereit. Sollten während der Tests Fehler auffallen, alarmiert der Atlan visuell und akustisch. Das bietet den Vorteil, dass niemand am Gerät bleiben und den Status des Tests überwachen muss. Es ist ausreichend, in der Nähe zu bleiben und bei Bedarf auf das Signal zu reagieren. Die so gewonnene Zeit kann für andere Aufgaben genutzt werden.
  • Das Atemsystem des Atlan kann schnell, einfach und ohne Werkzeug (de)montiert werden. So steht das Atemsystem für die Aufbereitung innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung. Zudem sind alle Komponenten mechanisch kodiert, um Fehler während der Montage zu vermeiden. Dies führt zu Zeitersparnis und zu der Sicherheit, dass keine montagebedingten Fehler den Betrieb verzögern.
  • Kombiniert mit dem Integrated Care Manager (ICM) bietet die Atlan Familie ein in die Klinik-IT-Infrastruktur eingebundenes PDMS zur lückenlosen Dokumentation der Arbeitsabläufe.

Daten, die Entscheidungen unterstützen

  • Die RFID-Technologie (radio-frequency identification) des Dräger-Zubehörs im Zusammenspiel mit Atlan stellt die Einhaltung klinikinterner Vorgaben systemisch sicher, wie bspw. die Einhaltung der Standzeit einzelner Zubehörkomponenten. Austauschintervalle können individuell konfiguriert und auf den jeweiligen Einsatzort des Geräts angepasst werden.
  • Mit der Gasverbrauchsanalyse von Dräger Connect erhalten Sie zudem einen klinikweiten Überblick über die Verbräuche und Nutzungseffizienz der volatilen Anästhetika.

Effiziente Schulungs- und Serviceaufwände

  • Die Atlan Familie sowie die anderen Dräger-Produkte verfügen über eine einheitliche Bedienphilosophie, sodass Trainings- und Schulungsaufwand auf ein Minimum reduziert wird.
  • Ihre Dräger-Ansprechpartner vor Ort: Mit einer großen Vertriebs- und Servicemannschaft in Deutschland stellen wir sicher, dass wir in kürzester Zeit vor Ort sind, um Sie umfassend zu beraten und die maximale Betriebsbereitschaft Ihrer Geräte zu gewährleisten.

Weniger Aufwand, mehr Unterstützung

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Klinische Fachkräfte können sich auf die praktische, intuitive und sichere Handhabung der Geräte freuen, durch die sie mehr Zeit für die Patienten haben. Standardisierte Benutzeroberflächen tragen zur Reduzierung des Risikos von Anwenderfehlern bei und reduzieren den Schulungsaufwand. Zudem gehören häufige, langwierige und umständliche manuelle Testvorgänge der Vergangenheit an. Die Atlan Familie beinhaltet einen automatischen Selbsttest, der alle relevanten Komponenten umfasst.

Einfache Vorbereitung – sicherer Betrieb

  • Leicht verständliche, bebilderte Checklisten unterstützen den Anwender in der Vorbereitung des Selbst- und Leckagetests.
  • Der automatische Selbsttest umfasst alle relevanten Komponenten, sodass keine zeitaufwändigen manuellen Prüfungen (gemäß der Gebrauchsanweisung) nach bestandenem Test abgearbeitet werden müssen.
  • Eindeutige Fehlerbeschreibungen und aussagekräftige Zeichnungen helfen dabei, Fehler im Selbst- und Leckagetest schnell zu identifizieren und zu beheben.
  • Zeitsparende Übertragung der Standardeinstellungen und Konfigurationen des Geräts auf andere Atlan-Geräte.

Vereinfachte Handhabung

  • Hoher Grad der Standardisierung auch modalitätsübergreifend, u.a. Dräger-Patientenmonitoring und -Intensivbeatmungsgeräte, reduziert Aufwendungen für Gerätemanagement, Schulungen und Support.
  • Große Arbeitsfläche und Schubladen sowie verschiedene Halterungen und Ablageflächen sorgen für ausreichend Stauraum und einen aufgeräumten Arbeitsplatz.
  • Zentralbremse und gut bewegliche Laufrollen mit Kabelabweisern ermöglichen ein leichtes und sicheres Positionieren des Gerätes.
  • Das Umschalten des Bildschirms zwischen einem Tag- und einem Nachtmodus verhindert, dass die Anwender vom Gerät geblendet werden, und sorgt gleichzeitig dafür, dass immer alle Parameter deutlich erkennbar sind.

Verbesserte Arbeitsabläufe

  • Die Geräte der Atlan Familie sorgen in Verbindung mit dem Service Connect Gateway für eine gesteigerte Transparenz und die Optimierung der Arbeitsabläufe der klinikinternen Medizintechnik.
  • Remote Service erlaubt die schnellere Ursachenermittlung und sorgt zusammen mit KI-basierter Wartung für eine hohe Betriebsbereitschaft.
  • Zeitsynchronisation über einen NTP-Server sorgt für die richtige Uhrzeit im Gerät. Dies steigert die Patienten- und Therapiesicherheit (bspw. durch zeitlich präzise Medikation) und ermöglicht zudem die korrekte und anforderungsgerechte Dokumentation in einem elektronischen Anästhesieprotokoll (ICMa).

Sicherheit, die Ihnen den Rücken stärkt

  • Bei Ausfall der kompletten Gasversorgung sowie erschöpften Reservegasflaschen ist eine maschinelle Beatmung weiterhin mit Umgebungsluft möglich und bindet daher in dieser Stresssituation kein wertvolles Personal mit der manuellen Beatmung des Patienten.
  • Der manuelle Notbetrieb ermöglicht im Fehlerfall eine sofortige Umschaltung auf eine manuelle Beatmung, bei der auch das Gas- und Beatmungsmonitoring weiterhin verfügbar ist. O2 und Narkosemittel können auch im manuellen Notbetrieb weiterhin dosiert werden.
  • Integrierte, kontextsensitive Hinweise auf Fehlerursachen und Abhilfemaßnahmen unterstützen die Anwender in kritischen Situationen.

Downloads & Links

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Atlan Familienbroschüre

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Atlan Familienbroschüre - Einlegeblatt

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Quellen

  1. Berechnungen der Kosteneinsparungen von High- zu Metabolic-Flow mit Gas Man® 4.3; https://www.gasmanweb.com sowie der Berechnung der CO2-Äquivalente mit einem GWP100 von Sevofluran = 130 und der Dichte von Sevofluran = 1,533 g/ml.
  2. Sullivan, E et al., Surg Infect (Larchmt). 2017 May/Jun;18(4):451-454 sowie Badia, J. M et al, The journal of hospital infection, 2017; 96(1), 1-15.
  3. PPK-Kostenberechnung auf Basis der Ergebnisse von Fernandez-Bustamante A, Frendl G, et al., JAMA Surg. 2017; 152(2):157-166.
  4. Ökoeffizienzanalyse, bifa Umweltinstitut GmbH