Dräger Digital Days 2026 – Die Nachlese
—Die Dräger Digital Days 2026 liegen hinter uns – mit zahlreichen spannenden Vorträgen, praxisnahen Einblicken und inspirierenden Impulsen rund um Digitalisierung, Interoperabilität und vernetzte Prozesse im Gesundheitswesen.
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Klinik und Industrie wurden aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze für das Krankenhaus der Zukunft beleuchtet – von Künstlicher Intelligenz über Datenintegration bis hin zu digitalen Assistenzsystemen im klinischen Alltag.
Sie möchten sich die Inhalte noch einmal ansehen oder die Vorträge im Nachgang anschauen? Kein Problem: Mit Ihrer Anmeldung stehen Ihnen die Inhalte bis Ende 2026 on demand zur Verfügung.
Viele Grüße
Ihr Dräger-Team
Einmalige Anmeldung für alle Vorträge
Eine Anmeldung reicht für alle Vorträge. Wenn Sie sich bereits angemeldet haben, können Sie einfach Ihre Zugangsdaten für die Aufzeichnungen nutzen. Neue Teilnehmer melden sich bitte hier für die Aufzeichnungen an.
Das Programm der Dräger Digital Days 2026
Tag | Montag, 04. Mai | Dienstag, 05. Mai | Mittwoch, 06. Mai | Donnerstag, 07. Mai |
09:00 Uhr | Die neue Architektur der Medizin: Daten, Devices und die Entscheidungshoheit des Menschen | Digitale Transformationsreise durchs Eichsfeld Klinikum | The Sound of Silence - Die leise Intensivstation wird Realität | Digitale Patientenpfade - Datengetriebene Optimierung in der Patientenversorgung |
11:00 Uhr | Künstliche Intelligenz in der Akutversorgung | Die Zukunft der Medizintechnik -Datenintegration als Führungsinstrument | Digitale Assistenz entlang des Patientenpfades - Wie Integration und Echtzeitkommunikation den klinischen Alltag verändern | Dräger ICM Version 15 - Vom Digitalisieren einzelner Informationen zur Neugestaltung von Prozessen |
13:00 Uhr | Was zusammengehört soll die Technik vereinen – Dräger Core als multimodale Plattform am Point-of-Care | Wie lässt sich die Sicherheit, Zuverlässigkeit und regulatorische Konformität von KI-Systemen im medizinischen Bereich nachhaltig gewährleisten? | Warum Identity Management nichts mit IT zu tun hat – und alles mit Ihnen | Psychologie der digitalen Transformation - typische Widerstände verstehen und lösen |
15:00 Uhr | My Dräger – Ihr Portal für Dräger Anwendungen | Präzisionsmedizin in der Intensivmedizin: Digitalisierung und Systembiologie - der Weg zum „Digital Twin“ | Gemeinsam sicher: Multimandanten-nutzung in der Ambulantisierung | Effizientere Serviceprozesse dank Remote Service - eine gemeinsame Fallstudie mit dem Christlichen Klinikum Paderborn Constantin Oehlmann, Rune Hanisch |
Die neue Architektur der Medizin: Daten, Devices und die Entscheidungshoheit des Menschen
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In seiner Keynote erläutert Prof. Dr. Jochen A. Werner, warum die Medizin vor einer strukturellen Neuordnung steht. Digitalisierung bedeutet längst nicht mehr die Einführung einzelner Technologien, sondern den Umbau eines gesamten Systems: weg von isolierten Geräten, hin zu intelligent vernetzten Architekturen. Künstliche Intelligenz, Robotik und interoperable Plattformen verändern klinische Entscheidungen nicht als Ersatz des Menschen, sondern als Erweiterung seiner Handlungsmöglichkeiten. Daten werden dabei zum strategischen Rohstoff und Devices zu Knotenpunkten eines lernenden Systems. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels macht Werner deutlich, dass das bisherige Modell der Reparaturmedizin an seine Grenzen stößt. Die Zukunft liegt in vorausschauender, datenbasierter Prävention, in personalisierten Therapierouten und in einer Medizin, die Risiken erkennt, bevor Krankheit manifest wird.
Prof. Dr. Jochen A. Werner
Direktor des Instituts Mensch & Medizin der Zukunft, CEO und Co-Founder 10xD
Künstliche Intelligenz in der Akutversorgung
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KI ist das Thema unserer Zeit, auch und vor allem in der Gesundheitsversorgung. Künstliche Intelligenz in der Akutmedizin hat das Potenzial, klinische Veränderungen früh zu erkennen, die Therapie auf individuelle Patienten abzustimmen und zeitaufwendige Tätigkeiten zu automatisieren. Für die Nutzung dieser Technologie müssen aber zahlreiche regulatorische und technische Voraussetzungen erfüllt sein, um datengetriebene Anwendungen als Medizinprodukt zu entwickeln und sicher in die Krankenhaus-IT einzubetten. In diesem Beitrag wird gezeigt, warum dies nur durch die Standardisierung von Gerätekommunikation, Datenformaten und Datenschutzmaßnahmen gelingen kann.
Michael Wilkening
Strategy and Business Development, Dräger
Was zusammengehört soll die Technik vereinen – Dräger Core als multimodale Plattform am Point-of-Care
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Verbinden Sie mehr als nur einen Patientenmonitor mit Core 2026 – erschließen Sie das Potenzial von SDC. Entdecken Sie unsere Grundlage für eine einheitliche Datenansicht auf Core und erfahren Sie mehr über die laufenden Verbesserungen in unserer Softwarelandschaft.
Moritz Böhme
System Product Management, Dräger
My Dräger – Ihr Portal für Dräger Anwendungen
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Erhalten Sie mit My Dräger Zugriff auf Ihre Dräger Geräteflotte, sowie die Möglichkeit, klinische- und nicht klinische Datenanalysen zu nutzen. Von der Auswertung aufkommender Alarme, über Einblicke in unterschiedliche Anwendungsbereiche der Anästhesie, bis hin zu Auslastungsanalysen Ihrer Geräte – erfahren Sie, wie datenbasierte Transparenz Ihre Prozesse verbessert und Behandlungsabläufe gezielt unterstützt.
Christian Rags
Marketing Manager Services, Dräger
Digitale Transformationsreise durchs Eichsfeld Klinikum
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Ein praxisnaher Einblick in die digitale Weiterentwicklung eines modernen Klinikums: von smarter Infrastruktur und vernetzten Prozessen über IT-Sicherheit bis hin zu innovativen Lösungen für Patientenversorgung und Mitarbeitende. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft des Gesundheitswesens.
Dušan Trifunović
Chefarzt der Notfallambulanzen, Eichsfeld Klinikum gGmbH
Die Zukunft der Medizintechnik - Datenintegration als Führungsinstrument
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Kliniken verfügen heute über große Mengen an Daten in unterschiedlichsten Systemen und Formaten. Erst durch ihre systemübergreifende Verknüpfung entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Betrieb, Instandhaltung und Investitionen. Datenintegration wird damit zum strategischen Steuerungsinstrument moderner Medizintechnik.
Marcus Krüger
Leiter Geräte- und Medizintechnik, Universitätsklinikum Bonn
Herbert Schmidt
Marketing Manager Vernetzte Systeme, Dräger
Wie lässt sich die Sicherheit, Zuverlässigkeit und regulatorische Konformität von KI-Systemen im medizinischen Bereich nachhaltig gewährleisten?
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Am Beispiel der Hirntumorsegmentierung zeigen wir, wie moderne KI-Modelle in der Medizintechnik entwickelt, robust trainiert und umfassend validiert werden können. Ein besonderer Fokus liegt auf Methoden zur Erklärbarkeit und Nachvollziehbarkeit für den klinischen Einsatz sowie auf Ansätzen, (Trainings-)daten unter Einhaltung von DSGVO, Data Act und AI Act über Institutsgrenzen hinweg zusammenzuführen.
Dr. Robert Görke
Projektmanager KI in der Medizin, d-fine GmbH
Steffen Ruttscheidt
Leitung d-fine Healthcare, d-fine GmbH
Präzisionsmedizin in der Intensivmedizin: Digitalisierung und Systembiologie - der Weg zum „Digital Twin“
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Trotz umfangreicher Forschung bleibt die Sepsis mit hoher Mortalität und begrenzten therapeutischen Fortschritten eine zentrale Herausforderung der Intensivmedizin. Ursache ist die ausgeprägte Heterogenität des Krankheitsbildes, die klassische evidenzbasierte Ansätze an ihre Grenzen bringt.
Am Modell der Sepsis zeigt der Vortrag, warum ein Paradigmenwechsel hin zur Präzisionsmedizin notwendig ist und wie dieser gelingen kann. Anhand eines translationalen Forschungsansatzes wird dargestellt, wie durch die Integration klinischer Daten, Digitalisierung und systembiologischer Analysen patientenspezifische Phäno- und Endotypen identifiziert werden können.
Darauf aufbauend wird das Konzept des „Digital Twin“ vorgestellt: ein datengetriebenes, digitales Abbild des individuellen Patienten, das es ermöglicht, Krankheitsverläufe und Therapieeffekte in silico zu simulieren und so personalisierte Therapieentscheidungen zu unterstützen. Dieser Ansatz hat das Potenzial, die Präzisionsmedizin der Zukunft maßgeblich zu prägen.
Dr. Tim Rahmel
Leitender Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum
The Sound of Silence - Die leise Intensivstation wird Realität
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Lärm auf Intensivstationen erzeugt negative Effekte bei Medizinern, Pflegenden und vor allem bei den Patienten. Relevante Alarme gehen in der Anzahl der Alarmmeldungen unter und werden nicht oder nicht rechtzeitig wahrgenommen (Alarm Fatigue Syndrom), die dauerhafte Beschallung der Patienten über die Liegedauer kann zu postoperativem Delir beitragen. Eine leise Intensivstation ist daher ein Gewinn für alle.
Jens Selonke
System Specialist Patient Monitoring, Dräger
Herbert Schmidt
Marketing Manager Vernetzte Systeme, Dräger
Digitale Assistenz entlang des Patientenpfades - Wie Integration und Echtzeitkommunikation den klinischen Alltag verändern
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Die Digitalisierung des Krankenhauses beginnt entlang des Patientenpfads. Digitale Assistenten, nahtlose Systemintegration und Echtzeitkommunikation schaffen Transparenz, entlasten Mitarbeitende insbesondere von wiederkehrenden Routineaufgaben und unterstützen eine sichere Entscheidungsfindung im klinischen Alltag. So werden Prozesse effizienter und Informationen genau dort verfügbar, wo sie gebraucht werden, vom Belegungsmanagement über den OP bis hin zur Einbindung von Lokalisierungs- und Transportsystemen. Anhand konkreter Anwendungsfälle zeigen wir, wie ein klinisches Prozesssteuerungssystem diese Datenquellen zusammenführt und den Weg zu einer vernetzten, zukunftsfähigen Versorgung ebnet.
Dr. Christiane Schewe
Stabstellenleitung Digitale Strategie, CMIO
Philipp Wolff
CEO Sqior, Sqior
Warum Identity Management nichts mit IT zu tun hat – und alles mit Ihnen
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Viele Unternehmen starten Identity-Management-Initiativen als IT-Projekt – und wundern sich, warum es kompliziert, politisch oder zäh wird. In diesem Vortrag geht es um die unbequeme Wahrheit: Identity Management legt offen, wie klar Rollen definiert sind, wie sauber Prozesse funktionieren und wie konsequent Verantwortung gelebt wird. Es ist kein Technikprojekt – es ist ein Organisationsprojekt mit Spiegelwirkung. Wer das versteht, spart nicht nur Zeit und Budget, sondern gewinnt echte Transparenz über die eigene Reife.
Marcel Keye
Head of Competence Center Identity and Access Management, SVA System Vertrieb Alexander GmbH
Jörg Bauer
IT Projektkoordinator, Hôpitaux Robert Schuman, Luxemburg
Gemeinsam sicher: Multimandantennutzung in der Ambulantisierung
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Ambulantisierung fordert MVZ und Krankenhäuser heraus: gemeinsame Nutzung von Medizingeräten über KIS/PIS hinweg – unter den strengen Vorgaben von NIS2. Der Vortrag zeigt, wie ein interdisziplinärer Ansatz mit rollenbasierter Zugriffskontrolle, integrierbaren Schnittstellen und einem modularen Risikomanagement Sicherheit und Compliance pragmatisch sicherstellt, gestützt durch praxisnahe Methoden und Pilot-Ergebnisse samt Eskalationskonzept. Fazit: Nur das Zusammenspiel von MT und IT verwandelt Risiken in Resilienz und Akzeptanz.
Lars Forchheim
Ressortleiter Abteilung Informationstechnik, Städtisches Klinikum Dresden
Beate Haracska
Kundenberaterin MIT-RM, Dräger TGM
Digitale Patientenpfade - Datengetriebene Optimierung in der Patientenversorgung
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Digitale Patientenpfade bilden das Rückgrat einer modernen, vernetzten Gesundheitsversorgung. In diesem Vortrag wird präsentiert, wie die systematische Erfassung und intelligente Nutzung von Patientendaten entlang des gesamten Behandlungsprozesses die Versorgungsqualität messbar verbessert. Von der Aufnahme über die Diagnostik bis zur Entlassung: Erfahren Sie, wie durchgängige Datentransparenz Medienbrüche eliminiert, Behandlungsabläufe beschleunigt und fundierte Entscheidungen in Echtzeit ermöglicht. Stefanie Kemp beleuchtet praxisnahe Beispiele aus den Sana Kliniken und zeigt konkrete Potenziale für mehr Effizienz, Patientensicherheit und Behandlungsqualität.
Stefanie Kemp
Vorstandsmitglied der Sana Kliniken AG, Chief Transformation Officer (CTO), Sana Kliniken AG
Psychologie der digitalen Transformation - typische Widerstände verstehen und lösen
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Der Impulsvortrag vermittelt einen inspirierenden Überblick über die typische Widerstände und Denkfallen (Cognitive Biases) in der digitalen Transformation. Ziel ist es, die Teilnehmenden für die Themen zu sensibilisieren und sie in die Lage zu versetzen, Arten von Widerständen zu erkennen und erste, geeignete Maßnahmen diesbezüglich zu ergreifen. Dabei werden auch praxisnahe Tools und Methoden vorgestellt, die direkt angewendet werden können.
Aiko Karaschewitz
Geschäftsführer, Karaschewitz Akademie GmbH
Dräger ICM Version 15 - Vom Digitalisieren einzelner Informationen zur Neugestaltung von Prozessen
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Bei den vielen IT-Systemen ist es im Klinikalltag nicht immer einfach, die relevanten Patienteninformationen schnell und einfach verfügbar zu haben. Dank der interoperablen Datenflüsse führt ICM (Integrated Care Manager), das Patientendatenmanagementsystem (PDMS) von Dräger, die wesentlichen Daten zu aussagekräftigen Informationen zusammen. Von der Aufnahme über die Planung von Therapie und Pflege bis hin zur Entlassung begleitet ICM alle Arbeitsabläufe. Dabei geht es nicht nur um die technische Umwandlung analoger Inhalte, sondern um den weiterführenden Schritt, der Prozesse nachhaltig zu verändern.Dazu haben wir folgen Beispielthemen für Sie vorbereitet:
- Transfusionsworkflow
- AMTS Check
- QS-Verfahren Sepsis
Matthias Heinrich
Marketing Manager, Dräger
Werner Gösenbauer
PDMS Sales & Consulting, Dräger
Effizientere Serviceprozesse dank Remote Service - eine gemeinsame Fallstudie mit dem Christlichen Klinikum Paderborn
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In diesem Vortrag beleuchten Rune Hanisch und Constantin Oehlmann die wachsende Bedeutung von Remote Service und zeigen am Beispiel des Christlichen Klinikums Paderborn, wie sich der Serviceprozess verbessern ließ – mit kürzeren Reparaturzeiten und einer schnelleren Wiederinbetriebnahme.
Constantin Oehlmann
Marketing Manager, Dräger
Rune Hanisch
Service Produkt Manager, Dräger
Erfahren Sie mehr über Innovationen von Dräger
—Als Ihr Spezialist für Akutversorgung wissen wir, dass das Krankenhaus der Zukunft auf intelligenten, vernetzten Lösungen basiert, die die Versorgung verbessern, Leben schützen und Innovationen vorantreiben. Entdecken Sie unsere Vision, Menschen und Technologie miteinander zu verbinden, um eine intelligentere, effizientere und mitfühlendere Gesundheitsversorgung zu schaffen.

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Moislinger Allee 53–55
23558 Lübeck
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