Infektionsschutz auf der Intensivstation - Hygiene auf der Intensivstation

Infektionsschutz auf der Intensivstation

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Die häufigsten Todesursachen auf nichtkardiologischen Intensivstationen stellen nosokomiale Infektionen und Sepsis dar. Tatsächlich sind 20 % der nosokomialen Infektionen auf Intensivstationen zurückzuführen, obwohl sich dort nur ca. 10 % der Betten befinden.22

Wie wichtig Infektionsschutz auf Intensivstationen im Zusammenhang mit Beatmungsgeräten ist, sieht man an der zunehmenden Zahl an beatmungsassoziierten Pneumonien (auch VAP, ventilator associated pneumonia genannt).21

Erfahren Sie, wie wir Sie bei Dräger im Bereich der Intensivpflege bei der Vermeidung von Infektionen unterstützen.

Ein durchdachtes Design der Geräte ist eine wichtige Voraussetzung für eine bessere Hygiene auf der Intensivstation

Arbeitsplatz

Durchdachtes Design für eine bessere Hygiene

Um Ihren Basishygieneplan im Bereich der Oberflächendesinfektion von Medizinprodukten umsetzen zu können, ist ein durchdachtes Design der Geräte eine wichtige Voraussetzung. Um Sie dabei zu unterstützen, legen wir unser Augenmerk bei der Produktentwicklung auf Oberflächen, die sich möglichst einfach flächendesinfizieren lassen. Außerdem achten wir auf einfache Demontage und Montage der Geräte und Komponenten. Auch bei der Auswahl der Flächendesinfektionsmittel unterstützen wir Sie und benennen fünf uneingeschränkt materialverträgliche, VAH-gelistete Desinfektionsmittel, die für alle Dräger-Geräte verwendet werden können. Dies erleichtert Ihre tägliche Routine.

Diese Empfehlungen wurden unter Berücksichtigung der Verträglichkeit für Ihr Personal, der Einwirkzeiten, sowie des Wirkungsspektrums unter Beachtung der Empfehlungen des RKI getroffen. Medizintechnikhersteller müssen ein Flächendesinfektionsmittel nennen. Wir erfüllen diese Anforderung nicht nur, sondern übertreffen diese deutlich. Dadurch erhalten Sie mehr Flexibilität und können eine für Sie passende Variante wählen. (ZVEI, RKI-Richtlinie)

Die Qualität der Aufbereitung definiert die Sicherheit

Eine genaue Beschreibung der Anforderungen an die Aufbereitung von Medizinprodukten findet sich in der entsprechenden Empfehlung des RKI. Die Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV) definiert die Einstufung von Medizinprodukten nach Risikoklassen. Dräger empfiehlt als Hersteller ein validiertes Aufbereitungsverfahren für seine Produkte (DIN EN ISO 17664), welches Sie in Ihrem Krankenhaus bewerten, ggf. anpassen und validieren.

Ein Flussdiagramm der DGSV zur Einstufung von Medizinprodukten

Flussdiagramm der DGSV zur Einstufung von Medizinprodukten

Das Flussdiagramm beruht auf der Grundlage der KRINKO-/BfArM-Empfehlung zu den "Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten"

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Der Weg für eine bessere Hygiene im Krankenhaus beginnt beim richtigen Design der Beatmungsgeräte

Hygiene beginnt mit dem richtigen Design

Bei der Entwicklung von Beatmungsgeräten können selbst Kleinigkeiten einen großen Unterschied machen. Denn jede glatte, kanten- und rillenlose Oberfläche, die wischdesinfiziert werden muss, spart Zeit und gibt Ihnen die Sicherheit einer erfolgreichen Flächendesinfektion, denn auch kleinste Ecken oder Nischen stellen potenzielle Reservoire für Keime dar. Wir bei Dräger entwickeln unsere Geräte daher mit dem Augenmerk auf eine möglichst effiziente Aufbereitung. Das betrifft das Design, aber auch das Material und die Anzahl der Einzelkomponenten.

Unterstützende Eigenschaften bei der Aufbereitung von Geräten verhelfen zur besseren Hygiene im Krankenhaus

Folgende Eigenschaften unterstützen Sie bei der Aufbereitung Ihrer Geräte:

  • Glatte, robuste Oberflächen ohne Vertiefungen und Nischen
  • Rundes Design ohne Kanten und Überhänge
  • Gute Zugänglichkeit der Oberflächen
  • Abgedeckte Kabelkanäle
  • Einwegmaterialien
  • Wand- oder Deckensysteme
  • Einfache Demontage und Montage
  • Sinnvolle Einwegkomponenten
Eine Liste mit empfohlenen Desinfektionsmittel für eine sichere Aufbereitung aller Dräger-Geräte

Materialbeständigkeit für langlebige Produkte

Um die Materialbeständigkeit Ihrer Dräger-Geräte sicherzustellen, haben wir in über 20.000 Einzeltests verschiedene Desinfektionsmittel auf die Kompatibilität mit unseren Produkten getestet. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Hygienephilosophie-Video.

Aus den Materialbeständigkeitstests der Desinfektionsmittel ergeben sich unsere Empfehlungen für die sichere Aufbereitung aller Ihrer Dräger-Geräte. Die Liste der empfohlenen Desinfektionsmittel und weitere Informationen finden Sie in unserer Hygiene-Bibliothek.

Zu Dräger Hygienebibliothek

Durch die hochwertigen Einweg-Produkte von Dräger lassen sich Übertragungsrisiken nosokomialer Infektionen reduzieren

Einweg ist Mehrwert: Wie Ihnen das richtige Zubehör hilft

Wir haben ein Portfolio mit hochwertigen Einweg-Produkten entwickelt, mit welchen sich Übertragungsrisiken nosokomialer Infektionen reduzieren lassen. Auf diese Weise werden die Hygienevorschriften des Krankenhauses unterstützt. Darüber hinaus verringern sich Ihre Kosten für Behandlungen solcher Krankenhausinfektionen, da Infektionsketten unterbrochen werden können.

Wir bieten Ihnen eine Kombination aus verschiedenen Zubehör- und Verbrauchsmaterialien, die für die Beatmungs- und Anästhesiegeräte von Dräger genutzt werden kann. 

Durch kundenindividuelle Sets werden neben der Logistik und der Arbeit auch Ihre Kostenstrukturen im Krankenhaus unterstützt. Dabei entsprechen alle Produkte den höchsten medizintechnischen Standards, sind kompatibilitätsgetestet und wurden im Hinblick auf größtmögliche Patientensicherheit entwickelt.

Mehr zu Dräger Originalzubehör

Hygiene im Krankenhaus durch die Vorteile des Pack2go / Set2Go

Pack2go / Set 2Go – Die Vorteile auf einen Blick:

  • Keine Aufbereitung der Komponenten, da Einwegmaterial
  • Schnelle, einfache Verfügbarkeit
  • Fehlervermeidung durch vorkonfigurierte Sets, die alles benötigte enthalten

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Der Selbstschutz aller Mitarbeiter sowie dieMaßnahmen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit auf der Intensivstation sind besonders wichtig

Arbeitssicherheit

Umfassende Sicherheit startet beim Schutz der eigenen Person

Neben der Patientensicherheit ist der Selbstschutz aller Mitarbeiter im Krankenhaus von höchster Priorität. Hierbei können die Hygienebeauftragten Ihres Krankenhauses helfen, indem sie regelmäßig über aktuelle Hygienevorschriften informieren und deren Einhaltung überwachen. Erfahren Sie im Folgenden, durch welche Maßnahmen die Arbeitssicherheit auf der Intensivstation erhöht werden kann.

Händehygiene – die Basis aller präventiven Maßnahmen schützt auch Sie selbst

Bis zu 90% aller Infektionen in Krankenhäusern werden über die Hände übertragen. Konsequente Händehygiene und der richtige Umgang mit Händedesinfektionsmitteln sind die wichtigsten Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen Infektionen und führen zu einer Reduzierung der Infektionsrate um bis zu 40 %.11

Fünf Momente der Händehygiene

1

Vor Patientenkontakt

2

Vor aseptischen Tätigkeiten

3

Nach Kontakt mit potenziell infektiösen Materialien

4

Nach Patientenkontakt

5

Nach Kontakt mit der unmittelbaren Patientenumgebung

Die Aktion Saubere Hände unterstützt das Personal beim Umgang mit der Händehygiene im Krankenhaus

Aktion Saubere Hände

Die 5 Momente der Händedesinfektion helfen dem Personal rechtzeitig zu erkennen, nach welchen Arbeitsschritten eine erneute Desinfektion der Hände erforderlich ist.

Zur Aktion “Saubere Hände”

PSA – Sicher geschützt, um andere zu schützen

Die persönliche Schutzausrüstung dient dem Personal als mechanische Barriere zum Schutz vor Erregern. Je nach Art des Erregers gibt es verschiedene Formen der PSA, welche laut RKI in folgende Kategorien unterteilt sind14:

Kategorie 1 umfasst die einfache Schutzausrüstung bei geringem Risiko gesundheitlicher Gefährdung

Kategorie I

einfache Schutzausrüstung bei geringem Risiko gesundheitlicher Gefährdung

Kategorie 2 umfasst Schutzanzüge zur Abwehr von Gefahren

Kategorie II

Schutzanzüge zur Abwehr von Gefahren, die nicht in Kategorie 1 und 3 erfasst sind

Kategorie 3 umfasst die Schutzausstattung im Einsatz gegen tödliche Gefahren oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden

Kategorie III

Schutzausstattung im Einsatz gegen tödliche Gefahren oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden

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Persönliche Schutzausrüstung im Krankenhaus

PSA zugelassen nach EU-Verordnung 2016/425 

Unsere Produkte kommen dort zum Einsatz, wo Menschenleben geschützt, unterstützt und gerettet werden müssen. Dräger hat mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Atemschutz. 

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Die Einhaltung höchster Hygienestandards und die rechtzeitige Identifikation von multiresistenten Keimen sind auf der Intensivstation extrem wichtig

Infektionskrankeiten

Auf deutschen Intensivstationen zählen multiresistente gram-negative Erreger (MRGN) zu den am häufigsten auftretenden problematischen Keimen. Ausbrüche solcher Keime, zu denen unter anderem Acinetobacter baumannii zählt, führen nicht selten zu Todesfällen.23 Daher ist die Einhaltung höchster Hygienestandards, aber auch die rechtzeitige Identifikation von multiresistenten Keimen extrem wichtig.

Infektiöse Patienten benötigen höchste Schutzvorkehrungen für sich und ihre Umwelt

Besondere Maßnahmen für infektiöse Patienten

Patienten mit Verdacht auf multiresistente Erreger oder eine hochinfektiöse Erkrankung benötigen höchste Schutzvorkehrungen – für sich und Ihre Umgebung. Idealerweise erfolgt sofort die Isolation. In diesen Fällen ist besondere Schutzkleidung immer nötig, bevor das Personal den kontaminierten Bereich betritt. Außerdem sollten Patienten nur durch eine minimale Anzahl von Mitarbeitern betreut werden, um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren.14   

Nach Beendigung der Isolation muss der Isolierraum entsprechend wiederaufbereitet werden. Ein besonderes Augenmerk gilt hier der Wirksamkeit des Desinfektionsmittels und dem Mitarbeiterschutz.12

Je nach Erreger können andere Desinfektionsmittel als üblich eingesetzt werden, damit die Wirksamkeit und die vollständige Desinfektion sichergestellt ist.

Dräger-Empfehlung über die Verwendung von Zubehör im Falle von multiresistenten Keimen

Multiresistente Erreger

Zu den bekanntesten multiresistenten Erregern (MRE) zählt Staphylococcus aureus. Personen können damit symptomfrei besiedelt werden. Unter bestimmten Umständen wird der Keim pathogen und löst so Infektionen, wie z.B. die Wundinfektion aus. Gegen Methicillin (auch Oxacillin) resistente Stämme sind dabei von besonderer klinischer Relevanz, da sie gegen alle Penicilline resistent sind. Bei MRSA-Infektionen ist von einer höheren Sterblichkeitsrate auszugehen.14

Epidemien stellen eine besondere Herausforderung für die Krankenhaushygiene und den Schutz aller Patienten und Mitarbeiter dar

Umgang mit Epidemien

Eine besondere Herausforderung für die Krankenhaushygiene und den Schutz aller Patienten und Mitarbeiter stellen Epidemien dar. Während des Ebola-Ausbruchs 2014/15 in Afrika haben wir bei Dräger zusammen mit dem Institut für Hygiene in Hamburg eine Empfehlung für den Umgang mit Ebola-Patienten auf Intensivstationen erstellt. Bitte kontaktieren Sie uns für weiterführende Informationen dazu.

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PSA – Sicher geschützt, um andere zu schützen

Die persönliche Schutzausrüstung dient dem Personal als mechanische Barriere zum Schutz vor Erregern. Je nach Art des Erregers gibt es verschiedene Formen der PSA, welche laut RKI in folgende Kategorien unterteilt sind 14:

Kategorie 1 umfasst die einfache Schutzausrüstung bei geringem Risiko gesundheitlicher Gefährdung

Kategorie I

einfache Schutzausrüstung bei geringem Risiko gesundheitlicher Gefährdung

Kategorie 2 umfasst Schutzanzüge zur Abwehr von Gefahren

Kategorie II

Schutzanzüge zur Abwehr von Gefahren, die nicht in Kategorie 1 und 3 erfasst sind

Kategorie 3 umfasst die Schutzausstattung im Einsatz gegen tödliche Gefahren oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden

Kategorie III

Schutzausstattung im Einsatz gegen tödliche Gefahren oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden

Infektionsschutz und -kontrolle in der täglichen Routine sorgen für besseren Patientenschutz

Patientensicherheit

Infektionsschutz und -kontrolle in der täglichen Routine sorgen für besseren Patientenschutz.

Zu den Routinemaßnahmen der Infektionsprävention zählen u.a.

  • Händehygiene,
  • Desinfektion von Oberflächen,
  • Wechselintervalle für Einwegmaterialien oder
  • Aufbereitung von wiederverwendbaren Produkten

unter Einhaltung des Hygieneplans.

Nach §23 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind die folgenden nosokomialen Infektionen erfassungspflichtig: postoperative Wundinfektionen, katheterassoziierte Gefäß-/Harnwegsinfektionen und beatmungsassoziierte Pneumonien.

Laut Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) treten beatmungsassoziierte Pneumonien im Mittelwert bei 4,25 Fällen bezogen auf 1.000 invasive Beatmungstage auf (2008 bis 2012). Die Letalität beträgt 10-20 %.16 Wegen der besonderen Schwere des Verlaufs von Pneumonien hat daher Infektionsschutz hier besondere Relevanz.

Händehygiene – die Basis aller präventiven Maßnahmen schützt auch Sie selbst

Bis zu 90% aller Infektionen in Krankenhäusern werden über die Hände übertragen. Konsequente Händehygiene und der richtige Umgang mit Händedesinfektionsmitteln sind die wichtigsten Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen Infektionen und führen zu einer Reduzierung der Infektionsrate um bis zu 40 %.11

Die Aktion Saubere Hände unterstützt das Personal beim Umgang mit der Händehygiene im Krankenhaus

Aktion Saubere Hände

Die 5 Momente der Händedesinfektion helfen dem Personal rechtzeitig zu erkennen, nach welchen Arbeitsschritten eine erneute Desinfektion der Hände erforderlich ist.

Zur Aktion “Saubere Hände”

Reduktion endogener Risiken

Chronische Lungen- und Atemwegserkrankungen und Rauchen begünstigen eine nosokomiale Pneumonie. Weiterhin sind der Schweregrad einer Grunderkrankung, der Ernährungszustand und eine Immunsupression des Patienten begünstigende Faktoren. Mit Hilfe entsprechender Präventionsmaßnahmen können diese Risikofaktoren verkleinert werden.

Weiterhin spielen die richtige Dosierung sedierender Medikamente und der versierte Umgang mit dem Endotrachealtubus, die Verwendung von Filtern und der rechtzeitige Wechsel des Schlauchsystems eine wesentliche Rolle.

Subglottische Absaugung als Maßnahme zur Infektionsvermeidung bei beatmeten Patienten

Subglottische Absaugung ist eine Maßnahme zur Infektionsvermeidung bei beatmeten Patienten

Eine der Schutzmaßnahmen ist die subglottische Absaugung direkt oberhalb des Cuffs beim endotracheal intubierten Patienten.

Unterschiedliche Formen von Gesichtsmasken helfen bei der Vermeidung von Hautnekrosen und verbessern die Qualität der NIV-Beatmung

Der Patienten-Pathway bei der Beatmung

Während der Beatmung durchläuft ein Patient vier Phasen. Dabei ist schon zu Beginn entscheidend, ob z.B. eine Intubation vermieden werden kann. Studien belegen, dass die beatmungsassoziierten Pneumonien bei intubierten Patienten deutlich höher sind als bei nichtinvasiv beatmeten Patienten.16 Unterschiedliche Formen von Gesichtsmasken helfen bei der Vermeidung von Hautnekrosen und verbessern die Qualität der NIV-Beatmung.

Isolation unterbricht die Infektionskette

Patienten mit einer aerogen, oder über Tröpfchen übertragbaren Infektionskrankheit sollten isoliert werden, um die Ausbreitung der Keime sicher zu unterbinden. Nach Beendigung der Isolation muss der Isolierraum entsprechend wiederaufbereitet werden. Ein besonderes Augenmerk gilt hier der Wirksamkeit des Desinfektionsmittels und dem Mitarbeiterschutz.12 Multiresistente Erreger stellen dabei einen zusätzlichen Risikofaktor dar.

Ein Überblick über das Filter-Portfolio von Dräger

Besserer Schutz durch Einwegmaterial

Die Auswahl des richtigen Filters für die Beatmung. Hier finden Sie einen Überblick über unser Filter-Portfolio.

Portfolio herunterladen (PDF)

Dräger-Geräte mit Originalzubehör für eine Verbesserung der Arbeitsabläufe

Dräger Originalzubehör. Weil Qualität entscheidet.

Wenn es um das richtige Zubehör geht, kann jedes Teil den Unterschied ausmachen. Statten Sie Ihre Dräger-Geräte mit Originalzubehör aus und Sie erhalten echte Dräger-Qualität. Auch wenn unser Einweg-Zubehör für den einmaligen Gebrauch hergestellt wird: Wir legen daran genauso hohe Qualitätsmaßstäbe an wie an unser Mehrweg-Zubehör. Nutzen Sie Dräger Originalzubehör mit seinem Portfolio von über 15.000 Zubehörteilen zur Verbesserung Ihrer Arbeitsabläufe.

Mehr zu Dräger Originalzubehör

Kundenreferenzen

Einwegmaterial als Teil der klinischen Hygienemaßnahmen (Magdeburg, DE)

Jedes Jahr erkranken in Deutschland circa 400.000 bis 600.000 Patienten an nosokomialen Infektionen. Betroffene Patienten haben eine erhöhte Morbidität und Mortalität. Etwas 20 bis 30 Prozent dieser Infektionen ließen sich laut Nationalem Referenzzentrum (NRZ) für Surveillance durch geeignete Hygienemaßnahmen verhindern. Die Reduzierung von nosokomialen Infektionen ist auch das Ziel des Infektionsschutz-Programms von Dräger. Neben Einwegmaterial unterstützt Dräger die Hygieneteams von medizinischen Einrichtungen mit Informationen und Fortbildungsveranstaltungen. Im Klinikum Magdeburg setzt man schon seit einigen Jahren auf die Hygienekompetenz von Dräger.

Einwegmaterial als Unterstützung von logistischen und hygienischen Prozessen (Saarbrücken, DE)

Einweg-Zubehörsets helfen beim Aufrüsten von Beatmungsgeräten. Sie sparen dem Pflegepersonal Zeit, verringern die Fehlerquote beim Aufrüsten und sind eine Unterstützung bei der Implementierung krankenhausinterner Hygienestandards.

Die Hygienebibliothek unterstützt mit Demontage/Montage- und Aufbereitungsanleitungen bei der täglichen Arbeit

Hygienebibliothek

In unserer Hygienebibliothek haben wir Demontage/Montage- und Aufbereitungsanleitungen zusammengestellt, um Sie bei der täglichen Arbeit zu unterstützen. Fordern Sie auch gerne Ihr persönliches Exemplar unseres Handbuchs zur Aufbereitung von Geräten und Zubehör ab, in dem wir die Aufbereitung von Dräger Medizinprodukten mit einheitlichen Flächendesinfektionsmitteln zusammengefasst haben.

Hygiene Bibliothek: Aufbereitung von medizinschen Geräten

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Kontakt Krankenhaus

Dräger Medical Deutschland GmbH

Moislinger Allee 53–55
23558 Lübeck

0800 882 882 0

Rund um Uhr für Sie da.

Quellen

(1) Zastrow K.-D. Krankenhausinfektionen – ein medizinisches, soziales und ökonomisches Problem. Passion Chirurgie. 2016 Januar, 6(01): Artikel 02_02.

(2) BVMed-Portal, Krankenhausinfektionen, Hintergrund:
http://www.krankenhausinfektionen.info/ki-de/kihintergrund

(2a) BVMed-Portal, Krankenhausinfektionen, Post-operative Wundinfektionen
http://www.krankenhausinfektionen.info/ki-de/kikrankenhaus-infektionen/post-operative-wundinfektionen

(3) S3 Leitlinie Vermeidung von perioperativer Hypothermie, 2014, Version 8 vom 30.04.2014

(4)  E.P. Horn, A. Torossian, Perioperative Hypothermie - Prophylaxe, Therapie, Physiologie, Fachwissen Anästhesiologie, 2010

(5)  M. Geurts et al. Therapeutic Hypothermia and the Risk of Infection: A Systematic Review and Meta-Analysis. Critical Care Medicine, 2014 Feb;42(2):231-42

(6)  Arbeitskreis „Krankenhaus- & Praxishygiene“ der AWMF. Strategien zur Prävention postoperativer Wundinfektionen (S1-Leitlinie), 2014

(7) Global Guidelines for the prevention of surgical Site Infection, WHO 2016

(8) Die Bedeutung der Kerntemperatur – Pathophysiologie und Messmethoden, Herausgeber: Dräger Medical GmbH, Autoren: Stefan Quast (Dräger Medical GmbH), Dr. Oliver Kimberger, MD, Medizinische Universität Wien)

(9) Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen, Modul OP-KISS (Surveillance System postoperative Wundinfektionen)
http://www.nrz-hygiene.de/surveillance/kiss/op-kiss/ 

(10) T. Hachenberg, M. Sentürk, O. Jannasch, Postoperative Wundinfektionen, Der Anästhesist, Sept 2010, Volume 59, Issue 9, pp851-868
(http://link.springer.com/article/10.1007/s00101-010-1789-4)

(11) Einmalinstrumente auf dem Vormarsch, MedPlast, Juni 2008, 12-14

(12) Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten. Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Bundesgesundheitsbl 2015 · 58:1151–1170, DOI 10.1007/s00103-015-2234-2

(13) Übersichtsarbeit: Händehygiene zur Prävention nosokomialer Infektionen. Günter Kampf, Harald Löffler, Petra Gastmeier. Deutsches Ärzteblatt, Jg. 106, Heft 40, 2. Oktober 2009 Ärzteblatt.de
(https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=66142)

(14) Empfehlungen zur Prävention und Kontrolle von Methicillinresistenten Staphylococcus aureus- stämmen (MRSA) in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut

(15) Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (RKI), Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 2004 · 47:51–61 DOI 10.1007/s00103-003-0752-9

(16) Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System KISS.
http://www.nrz-hygiene.de/surveillance/kiss

(17) Standardarbeitsanweisung Prophylaxe der nosokomialen Pneumonie

(A. Kramer, P. Rudolph, DGKH)

(18) Quelle für weltweite Infektionen nach Herz-OPs gefunden
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76992/Quelle-fuer-weltweite-Infektionen-nach-Herz-OPs-gefunden

(20) 20: WHO: GLOBAL PRIORITY LIST OF ANTIBIOTIC-RESISTANT BACTERIA TO GUIDE RESEARCH, DISCOVERY, AND DEVELOPMENT OF NEW ANTIBIOTICS
http://www.who.int/medicines/publications/WHO-PPL-Short_Summary_25Feb-ET_NM_WHO.pdf

(21) Prävention der nosokomialen beatmungsassoziierten Pneumonie Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Bundesgesundheitsbl 2013 · 56:1578–1590, DOI 10.1007/s00103-013-1846-7, Online publiziert: 16. Oktober 2013, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

(22) Hygienestandards auf der Intensivstation, J.Jatzwauk, Aktuelles Wissen für Anäasthesisten, Refresher Course Nr. 40, Mai 2014

(23) Multiresistente Keime auf der operativen Intensivstation eines Hauses der Maximalversorgung – Erfassung von Prävalenz und Risikofaktoren Dissertation zum Erwerb des Doktorgrades der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München, Matthias Dobhan, 2016

(24) WHO priority pathogens list for R&D of new antibiotics
(http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2017/bacteria-antibiotics-needed/en/)

(25) WHO; Born too soon, Global Action Report on Preterm Birth; 2012
http://www.who.int/pmnch/media/news/2012/201204_borntoosoon-report.pdf

(26) D. Singer, Langzeitüberleben von Frühgeborenen. Bundesgesundheitblatt 2012, 55:568-575, Springer Verlag 2012

(27) Pilgrim S., Stocker M., Berger T.M., Erstversorgung Neugeborener, Intensivmedizin/Neonatologie, Pädiatrieupdate 2009, Thieme Verlag

(28) Infektionsprävention bei der Narkosebeatmung durch Einsatz von Atemsystemfiltern. Empfehlung der DGKH und DGAI, 2010

(29) RKI, Epidemiologisches Bulletin, 21. Oktober 2013 / Nr. 42
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2013/Ausgaben/42_13.pdf?__blob=publicationFile

(30) Modul NEO-KISS (Surveillance System nosokomialer Infektionen für Frühgeborene auf Intensivstationen), NRZ Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen
http://www.nrz-hygiene.de/surveillance/kiss/neo-kiss/

(31) RKI Empfehlung zur Prävention nosokomialer Infektionen bei neonatologischen Intensivpflegepatienten mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g

(32) Medperts online, Special Prävention, Was nützt – was schadet? 27.02.17.

(33) Franz Sitzmann, Wenn Sauberkeit krank macht, Hautschutz im Beruf, NOVAcura 11/12|10

(34) H.  Löffler, Sauber macht krank – Das Zusammenspiel von Händehygiene und Handekzemen, Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

(35) Postoperative Wundinfektionen in Europa rückläufig, Aerzteblatt.de,  Medizin,  November 2016.

(36) Europäische Norm EN 374. Norm zur Leistungsqualifikation Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen. 

(37) Sheau-Huey Chiu et.al., Effect of Early Skin-to-Skin Contact on Mother-Preterm Infant Interaction Through 18 Months: Randomized Controlled Trial. Int J Nurs Stud. 2009 Sep; 46(9): 1168.