Infektionsschutz im Operationssaal - Hygiene im Operationssaal (OP)

Infektionsschutz im Operationssaal

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Vor, während und nach einem OP-Aufenthalt bessere Infektionsprävention

Im Operationssaal ist hygienisch einwandfreies Arbeiten der Mitarbeiter aller Disziplinen ein Muss. Auch hier gilt es alle Möglichkeiten zur Infektionskettenunterbrechung zu nutzen: steriles Arbeiten, ordnungsgemäße Desinfektionsmaßnahmen laut Hygieneplan, Aufbereitung aller wiederverwendbaren Medizinprodukte, Wechselintervalle, Temperaturmanagement, usw. Doch nach wie vor ist die Zahl der postoperativen Wundinfektionen sehr hoch: Allein in Deutschland liegt die Zahl der postoperativen Infektionen bei 220.000 pro Jahr.2
Erfahren Sie, wie wir vor, während und nach einem OP-Aufenthalt Ihres Patienten zur besseren Infektionsprävention beitragen können.

Ein durchdachtes Design der Geräte ist eine wichtige Voraussetzung für eine bessere Hygiene im OP

Arbeitsplatz

Ein hygienisch optimierter Arbeitplatz unterstützt die Sicherheit im OP

Sowohl die Arbeitsplatzgestaltung als auch das Gerätedesign beeinflussen die Hygiene im OP. Da sich der Anästhesiearbeitsplatz in unmittelbarer Nähe zum Patienten befindet, sind seine Oberflächen, Schläuche und Kabel potenzielle Reservoire für Keime. Daher werden diese entsprechend aufbereitet bzw. gewechselt.

Ihr Hygieneplan im Krankenhaus gibt dabei die Wechselintervalle und Prozesse zur Aufbereitung vor. Wir können Sie dabei unterstützen, Ihre individuellen Hygienepläne für Dräger-Anästhesiegeräte zu erstellen, und wir unterstützen Sie, indem wir unsere Geräte und Oberflächen so designen, dass sie einfach flächendesinfiziert werden können sowie leicht zu demontieren und montieren sind.

Die Qualität der Aufbereitung definiert die Sicherheit

Eine genaue Beschreibung der Anforderungen an die Aufbereitung von Medizinprodukten findet sich in der entsprechenden Empfehlung des RKI. Die Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV) definiert die Einstufung von Medizinprodukten. Abhängig von der Klassifizierung wird das entsprechend geeignete validierte Verfahren zur Aufbereitung dargestellt.

Ein Flussdiagramm der DGSV zur Einstufung von Medizinprodukten

Flussdiagramm der DGSV zur Einstufung von Medizinprodukten

Das Flussdiagramm beruht auf der Grundlage der KRINKO-/BfArM-Empfehlung zu den "Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten"

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Hygienegerechtes Design unterstützt Sie bei der Aufbereitung

Bei der Entwicklung von Anästhesiegeräten können selbst Kleinigkeiten einen großen Unterschied machen. Flächen, die wischdesinfiziert werden müssen, sollten möglichst glatt sein, denn Ecken oder Nischen stellen potenzielle Reservoire für Keime dar. Wir bei Dräger entwickeln unsere Geräte daher mit dem Augenmerk auf eine möglichst effiziente Aufbereitung. Das betrifft das Design aber auch das Material sowie die Anzahl der Einzelkomponenten.

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Folgende Eigenschaften unterstützen Sie bei der Aufbereitung Ihrer Geräte:

  • Glatte, robuste Oberflächen ohne Vertiefungen und Nischen
  • Rundes Design ohne Kanten und Überhänge
  • Gute Zugänglichkeit der Oberflächen
  • Abgedeckte Kabelkanäle
  • Einwegmaterialien
  • Wand- oder Deckensysteme
  • Einfache Demontage und Montage

Mehr zum Perseus A500

Eine Liste mit empfohlenen Desinfektionsmittel für eine sichere Aufbereitung aller Dräger-Geräte

Die Kompatibilität von Material und Mitteln zur Aufbereitung schützt Ihre Produkte

Um die Materialbeständigkeit Ihrer Dräger-Geräte sicherzustellen haben wir in über 20.000 Einzeltests verschiedenen Desinfektionsmittel auf die Kompatibilität mit unseren Produkten getestet.

Aus den Materialbeständigkeitstests der Desinfektionsmittel ergeben sich unsere Empfehlungen für die sichere Aufbereitung aller Ihrer Dräger-Geräte.

Ihre Dräger-Ansprechpartner stehen Ihnen gern für weitere Fragen zur Seite.

Zu Dräger Hygienebibliothek

Die einfache Aufbereitung der Polaris ist auch im OP gewährleistet.

Erleben Sie den Vorteil von durchdachtem Hygienedesign am Beispiel der Polaris 600

OP-Leuchten sind über dem Operationsfeld angebracht und stellen ein potenzielles Risiko für die Übertragung von Keimen dar. Um dieses Risiko zu minimieren bietet die Polaris 600 ein darauf optimiertes Gehäuse Design mit klaren Strukturen und glatten Oberflächen für eine einfache Reinigung und Desinfektion. Um zu jedem Zeitpunkt optimale Sicht auf den OP-Bereich zu gewährleisten, ist es notwendig, Position, Helligkeit und Leuchtfelddurchmesser der OP-Leuchte mittels eines sterilisierbaren Griffs oder einer Fernsteuerung häufig neu zu justieren. Die optimale Position einer Kamera befindet sich hinter dem Leuchtenglas für eine einfache Wischdesinfektion ohne Kanten und Riefen.

Schnelle Desinfektion und Aufbereitung der Geräte im OP

Hier die Hygienevorteile der Polaris 600:

  • Sehr einfache Reinigung und Desinfektion durch glatte Oberflächen und klares Gehäusedesign
  • Kamera hinter Glas -> einfache Wischdesinfektion
  • Sterilisierbarer Handgriff -> höchste Reinheit
  • Fernsteuerung für Position, Helligkeit und Leuchtfelddurchmesser -> Minimieren der Manipulation der Leuchte über dem Operationsfeld

Mehr zu Dräger OP-Leuchten

Durch die hochwertigen Einweg-Produkte von Dräger lassen sich Übertragungsrisiken nosokomialer Infektionen reduzieren

Einweg ist Mehrwert: Wie Ihnen das richtige Zubehör hilft

Wir haben ein Portfolio mit hochwertigen Einweg-Produkten entwickelt, mit welchen sich Übertragungsrisiken nosokomialer Infektionen reduzieren lassen. Auf diese Weise werden die Hygienevorschriften des Krankenhauses unterstützt. Darüber hinaus verringern sich Ihre Kosten für Behandlungen solcher Krankenhausinfektionen, da Infektionsketten unterbrochen werden können.

Wir bieten Ihnen eine Kombination aus verschiedenen Zubehör- und Verbrauchsmaterialien, die für die Beatmungs- und Anästhesiegeräte von Dräger genutzt werden kann.

Durch kundenindividuelle Sets werden neben der Logistik und der Arbeit auch Ihre Kostenstrukturen im Krankenhaus unterstützt. Dabei entsprechen alle Produkte den höchsten medizintechnischen Standards, sind kompatibilitätsgetestet und wurden im Hinblick auf größtmögliche Patientensicherheit entwickelt.

Mehr zu Dräger Originalzubehör

Hygiene im Krankenhaus durch die Vorteile des Pack2go / Set2Go

Pack2go / Set 2Go – Die Vorteile auf einen Blick:

  • Keine Aufbereitung der Komponenten, da Einwegmaterial
  • Schnelle, einfache Verfügbarkeit
  • Fehlervermeidung durch vorkonfigurierte Sets, die alles benötigte enthalten

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Der Selbstschutz aller Mitarbeiter sowie die Maßnahmen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit im OP sind besonders wichtig

Arbeitssicherheit

Die richtigen Vorkehrungen zum Arbeitsschutz schützen auch Sie selbst

Neben der Patientensicherheit ist der persönliche Schutz aller Mitarbeiter im Krankenhaus von höchster Priorität. Hierbei können die Hygienebeauftragten Ihres Krankenhauses helfen, indem sie regelmäßig über aktuelle Hygienevorschriften informieren und deren Einhaltung überwachen. Erfahren Sie im Folgenden, durch welche Maßnahmen die Arbeitssicherheit im Operationssaal erhöht werden kann.

Händehygiene – die Basis aller präventiven Maßnahmen schützt auch Sie selbst

Bis zu 90% aller Infektionen in Krankenhäusern werden über die Hände übertragen. Konsequente Händehygiene und der richtige Umgang mit Händedesinfektionsmitteln sind die wichtigsten Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen Infektionen und führen zu einer Reduzierung der Infektionsrate um bis zu 40%.11

Fünf Momente der Händehygiene

1

Vor Patientenkontakt

2

Vor aseptischen Tätigkeiten

3

Nach Kontakt mit potenziell infektiösen Materialien

4

Nach Patientenkontakt

5

Nach Kontakt mit der unmittelbaren Patientenumgebung

Die Aktion Saubere Hände unterstützt das Personal beim Umgang mit der Händehygiene im Krankenhaus

Aktion Saubere Hände

Die 5 Momente der Händedesinfektion helfen dem Personal rechtzeitig zu erkennen, nach welchen Arbeitsschritten eine erneute Desinfektion der Hände erforderlich ist.

Zur Aktion “Saubere Hände”

PSA – Sicher geschützt, um andere zu schützen

Die persönliche Schutzausrüstung dient dem Personal als mechanische Barriere zum Schutz vor Erregern. Je nach Art des Erregers gibt es verschiedene Formen der PSA, welche laut RKI in folgende Kategorien unterteilt sind¹⁴:

Kategorie 1 umfasst die einfache Schutzausrüstung bei geringem Risiko gesundheitlicher Gefährdung

Kategorie I

einfache Schutzausrüstung bei geringem Risiko gesundheitlicher Gefährdung

Kategorie 2 umfasst Schutzanzüge zur Abwehr von Gefahren

Kategorie II

Schutzanzüge zur Abwehr von Gefahren, die nicht in Kategorie 1 und 3 erfasst sind

Kategorie 3 umfasst die Schutzausstattung im Einsatz gegen tödliche Gefahren oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden

Kategorie III

Schutzausstattung im Einsatz gegen tödliche Gefahren oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden

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Persönliche Schutzausrüstung im Krankenhaus

PSA zugelassen nach EU-Verordnung 2016/425 

Unsere Produkte kommen dort zum Einsatz, wo Menschenleben geschützt, unterstützt und gerettet werden müssen. Dräger hat mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Atemschutz. 

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Auf der Basis der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sind die Sicherheitsdatenblätter des jeweils eingesetzten Desinfektionsmittels beim Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen wie auch des Atemkalks im Hinblick auf die persönliche Schutzausrüstung zu beachten.

Weiterhin werden die Anforderungen an die Schutzmaßnahmen im Operationssaal durch folgende TRBA (Technische Regeln biologischer Arbeitsstoffe) sowie BGR (berufsgenossenschaftliche Regeln) festgelegt:

Die Einhaltung höchster Hygienestandards und die rechtzeitige Identifikation von multiresistenten Keimen sind im OP extrem wichtig

Infektionskrankeiten

Infektiöse Patienten im OP bedürfen besonderer Maßnahmen

Im Operationssaal gelten besondere Richtlinien für den Umgang mit infektiösen Patienten. Je nach Erreger und Gesundheitszustand des betroffenen Patienten, verläuft eine Infektion unterschiedlich – im schlimmsten Fall kann Sie zum Tod führen.

Hier finden Sie die wichtigsten Maßnahmen bei infektiösen Patienten im OP

Folgende Maßnahmen werden daher vom Robert Koch-Institut für infektiöse Patienten im OP empfohlen15:

  • Türen geschlossen halten
  • Den OP entsprechend markieren
  • Einleitung des Patienten im OP, Aufwachraum bestmöglich umgehen
  • Material und Geräte auf ein Minimum beschränken
  • Mitglieder des OP-Teams mit direktem Kontakt zum Operationsfeld und zu sterilem Instrumentarium müssen eine chirurgische Händedesinfektion durchführen
  • Alle Personen verbleiben während der OP im Saal (auch Springer)
  • Patienten mit Verdacht auf isolierpflichtige Infektionen werden im Krankenhaus den Hygienevorschriften entsprechend behandelt.

Je nach Schweregrad der Infektion ist die vorgeschriebene Schutzkleidung nötig, bevor das Personal den kontaminierten Bereich betritt. Außerdem sollten Patienten nur durch eine Mindestanzahl von Mitarbeitern betreut werden, um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren.12 Nach jedem Patienten ist eine Desinfektion aller Handkontaktflächen am Anästhesiegerät unabdingbar. Wichtig ist an dieser Stelle auch die Wahl des richtigen Beatmungsfilters.28

MRE-Patienten erfahren eine besondere Beachtung und werden ans Ende des täglichen OP-Programms gesetzt. Die notwendige persönliche Schutzausrüstung wie auch der Umgang mit den Patienten wird durch das RKI beschrieben.

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Infektionsprävention bei der Narkosebeatmung durch Einsatz von Atemsystemfiltern

Gemeinsame Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH) und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)

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Infektionsprävention im OP - Unsere Medizinprodukte werden schon in der Entwicklung für eine einfache Desinfektion "vorbereitet".
Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten

Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut

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Durch die hochwertigen Einweg-Produkte von Dräger lassen sich Übertragungsrisiken nosokomialer Infektionen reduzieren

Originalzubehör – Einwegzubehör nach hohen Qualitätsmaßstäben

Bei erhöhtem Infektionsrisiko sind Einwegartikel empfehlenswert,12 da sie nach Gebrauch schnell und sicher entsorgt werden können. Das gilt für die gasführenden Bestandteile, aber auch für das Monitoring-Zubehör, wie Sauerstoffsensoren oder Blutdruckmanschetten.

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PSA – Sicher geschützt, um andere zu schützen

Die persönliche Schutzausrüstung dient dem Personal als mechanische Barriere zum Schutz vor Erregern. Je nach Art des Erregers gibt es verschiedene Formen der PSA, welche laut RKI in folgende Kategorien unterteilt sind¹⁴:

Kategorie 1 umfasst die einfache Schutzausrüstung bei geringem Risiko gesundheitlicher Gefährdung

Kategorie I

einfache Schutzausrüstung bei geringem Risiko gesundheitlicher Gefährdung

Kategorie 2 umfasst Schutzanzüge zur Abwehr von Gefahren

Kategorie II

Schutzanzüge zur Abwehr von Gefahren, die nicht in Kategorie 1 und 3 erfasst sind

Kategorie 3 umfasst die Schutzausstattung im Einsatz gegen tödliche Gefahren oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden

Kategorie III

Schutzausstattung im Einsatz gegen tödliche Gefahren oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden

Mit mehr Wissen über kritische Keime verbessern Sie die Behandlung der Infekte

Im Februar 2017 veröffentlichte die WHO eine Liste mit den zwölf aktuell kritischsten Bakterienfamilien.²⁴ Dieses Dokument weist auf die besondere Gefahr hin, die von Gram negativen Bakterien ausgeht. Sie sind oft gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent. Das macht solche Infektionen schwer behandelbar.

Innerhalb der 12 Familien unterteilt die WHO die Keime nochmals in drei Prioritätsgruppen: kritisch, hoch und medium.

Zur kritischsten Kategorie gehören multiresistente Keime, die sich vor allem auf Intensivstationen in Krankenhäusern auffinden. Unter anderem zählen dazu Acinetobacter, Pseudomonaden und Enterobacteriecea. Diese Keime können für Pneumonien oder Katheter-assoziierte Infekte – oft mit tödlichem Verlauf – verantwortlich sein.

Infektionsschutz und -kontrolle in der täglichen Routine sorgen für besseren Patientenschutz

Patientensicherheit

Durch verbesserte Hygiene die Patientensicherheit im OP verbessern

Im Operationssaal sind Patienten besonders auf Infektionsschutz angewiesen. Hier ist ein ideal aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel aller Disziplinen essenziell. Dazu gehört beispielsweise das Desinfizieren/Aufbereiten des Arbeitsplatzes und der Instrumente, die richtigen Hygienemaßnahmen des Personals und das sorgfältige Vorbereiten des Patienten.

Im Folgenden erfahren Sie, wie Dräger Sie dabei unterstützt, Ihren Patienten den bestmöglichen Infektionsschutz zu bieten.

Durch Temperaturmanagement das Infektionsrisiko senken

Während Operationen fällt die Kerntemperatur des Patienten bereits um bis zu 1,6°C. Bei längeren Operationen kann sie sogar um bis zu 3°C fallen. Hypothermie wirkt sich auf den gesamten Organismus aus und kann unter anderem Infektionen zur Folge haben.⁸

Neben den gesundheitlichen Folgen führen Hypothermien auch zu erheblichen zusätzlichen Behandlungskosten.⁸

Checkliste Temperaturmanagement - einfache Handgriffe für eine sichere Operation

Checkliste Temperaturmanagement

Die in dieser Checkliste dargestellten Maßnahmen bilden die Basis für ein erfolgreiches Temperaturmanagement – innerhalb und außerhalb des Operationssaals³-⁶:

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Der Wärmesensor T-Core unterstützt Sie bei der Überwachung Ihrer Patienten

Dräger Kerntemperatursensor Tcore

Wir bei Dräger unterstützen Sie mit dem Dräger Kerntemperatursensor Tcore bei der Überwachung der Körperkerntemperatur Ihrer Patienten.

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Die richtigen perioperativen Hygienemaßnahmen unterstützen die Sicherheit Ihres Patienten

Neben dem Temperaturmanagement, das sowohl prä-, peri- und postoperativ kontrolliert und aktiv durchgeführt werden muss, sind weitere Maßnahmen notwendig. Die WHO-Richtlinie zur Vermeidung von postoperativen Wundinfektionen und weitere Quellen beschreiben unter anderem folgende Maßnahmen als sinnvoll⁵-⁷:

Präoperativ

  • Lange Operationen oder Implantationen: antiseptische Körperwaschung und Nasensalbe
  • Falls Haarkürzung notwendig: Clipper außerhalb des Operationssaals oder chemische Haarentfernung
  • Patientenbedingte Risikofaktoren beachten (zum Teil nur bedingt beeinflussbar): Rauchen, Adipositas, Mangelernährung, (nasale) Besiedlung mit S. aureus, Vor-/Begleiterkrankungen (z. B. Diabetes mellitus)
  • Chirurgische Händedesinfektion

Perioperativ

  • Perioperative Antibiotikaprophylaxe
  • Begrenzung der Anzahl an Personen im OP
  • Vermeidung der Auskühlung des Patienten

Postoperativ

  • Korrekte Wundversorgung
  • Angemessene Ernährung: zeitige orale oder enterale Zufuhr
  • Überwachung von Drainagen, frühestmögliche Entfernung
Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektions- prävention beim Robert Koch-Institut

Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektions- prävention beim Robert Koch-Institut

Weitere Informationen zur Vor- und Nachbereitung von Patienten finden Sie in der Empfehlung des RKI "Prävention postoperativer Infektionen im Operationsgebiet"

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Die neue WHO-Leitlinie zur Vermeidung von postoperativen Wundinfektionen unterstützt Sie bei der Senkung von nosokomialen Infektionen

Postoperative Wundinfektionen stellen die dritthäufigste nosokomiale Infektionsart dar.9 Folgen dabei sind erhöhte Letalität, höhere Kosten und verlängerter Krankenhausaufenthalt.12 Die WHO hat 2016 eine Leitlinie zur Vermeidung von postoperativen Wundinfektionen veröffentlicht.7

Eine sichere Aufbereitung von Medizinprodukten unterstützt die Vermeidung postoperativer Wundinfektionen

3 Millionen infizierte Patienten jährlich

In Europa liegt die Infektionsrate stationärer Patienten bei 7,7 %.
Nosokomiale Infektionen fordern ca. 50.000 Tote im Jahr

Ca. 16–17 % aller nosokomialen Infektionen in Europa sind auf die Operation zurückzuführen.

In Europa sind postoperative Wundinfektionen bei vier von sieben untersuchten chirurgischen Eingriffen rückläufig.35

Durch die hochwertigen Einweg-Produkte von Dräger lassen sich Übertragungsrisiken nosokomialer Infektionen reduzieren

Dräger Originalzubehör. Weil Qualität entscheidet.

Wenn es um das richtige Zubehör geht, kann jedes Teil den Unterschied ausmachen. Statten Sie Ihre Dräger-Geräte mit Originalzubehör aus und Sie erhalten echte Dräger-Qualität. Auch wenn unser Einweg-Zubehör für den einmaligen Gebrauch hergestellt wird: Wir legen daran genauso hohe Qualitätsmaßstäbe an wie an unser Mehrweg-Zubehör. Nutzen Sie Dräger Originalzubehör mit seinem Portfolio von über 15.000 Zubehörteilen zur Verbesserung Ihrer Arbeitsabläufe.

Mehr zu Dräger Originalzubehör

Kundenreferenzen

Standardisierte Prozesse für Anästhesiesysteme (Magdeburg, DE)

  • Optimierung von Prozessabläufen steigert die Effizienz der Operationssäle
  • Positive Gesamtkostenbilanz durch den Austausch von Mehrweg- durch Einwegprodukte

Ein messbares Plus bei der Hygiene, mehr Sicherheit dank eines klaren Prozesses und eine Entlastung der Sterilisationsabteilung: Das Klinikum Magdeburg ist glücklich mit einem Konzept, das in enger Zusammenarbeit mit Dräger entwickelt worden ist. Kern: ein neuer Prozess-Standard für die Aufbereitung der Anästhesiearbeitsplätze und der stärkere Einsatz von Einwegmaterialien.

Einwegmaterial als Unterstützung von logistischen und hygienischen Prozessen (Saarbrücken, DE)

Einweg-Zubehörsets helfen beim Aufrüsten von Beatmungsgeräten. Sie sparen dem Pflegepersonal Zeit, verringern die Fehlerquote beim Aufrüsten und sind eine Unterstützung bei der Implementierung krankenhausinterner Hygienestandards.

Eine Liste mit empfohlenen Desinfektionsmittel für eine sichere Aufbereitung aller Dräger-Geräte

Hygienebibliothek

In unserer Hygienebibliothek haben wir Demontage/Montage- und Aufbereitungsanleitungen zusammengestellt, um Sie bei der täglichen Arbeit zu unterstützen. Fordern Sie auch gerne Ihr persönliches Exemplar unseres Handbuchs zur Aufbereitung von Geräten und Zubehör ab, in dem wir die Aufbereitung von Dräger Medizinprodukten mit einheitlichen Flächendesinfektionsmitteln zusammengefasst haben.

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Dräger Medical Deutschland GmbH

Moislinger Allee 53–55
23558 Lübeck

0800 882 882 0

Rund um die Uhr für Sie da.

Quellen

(1) Zastrow K.-D. Krankenhausinfektionen – ein medizinisches, soziales und ökonomisches Problem. Passion Chirurgie. 2016 Januar, 6(01): Artikel 02_02.

(2) BVMed-Portal, Krankenhausinfektionen, Hintergrund:
http://www.krankenhausinfektionen.info/ki-de/kihintergrund

(2a) BVMed-Portal, Krankenhausinfektionen, Post-operative Wundinfektionen
http://www.krankenhausinfektionen.info/ki-de/kikrankenhaus-infektionen/post-operative-wundinfektionen

(3) S3 Leitlinie Vermeidung von perioperativer Hypothermie, 2014, Version 8 vom 30.04.2014

(4)  E.P. Horn, A. Torossian, Perioperative Hypothermie - Prophylaxe, Therapie, Physiologie, Fachwissen Anästhesiologie, 2010

(5)  M. Geurts et al. Therapeutic Hypothermia and the Risk of Infection: A Systematic Review and Meta-Analysis. Critical Care Medicine, 2014 Feb;42(2):231-42

(6)  Arbeitskreis „Krankenhaus- & Praxishygiene“ der AWMF. Strategien zur Prävention postoperativer Wundinfektionen (S1-Leitlinie), 2014

(7) Global Guidelines for the prevention of surgical Site Infection, WHO 2016

(8) Die Bedeutung der Kerntemperatur – Pathophysiologie und Messmethoden, Herausgeber: Dräger Medical GmbH, Autoren: Stefan Quast (Dräger Medical GmbH), Dr. Oliver Kimberger, MD, Medizinische Universität Wien)

(9) Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen, Modul OP-KISS (Surveillance System postoperative Wundinfektionen)
http://www.nrz-hygiene.de/surveillance/kiss/op-kiss/ 

(10) T. Hachenberg, M. Sentürk, O. Jannasch, Postoperative Wundinfektionen, Der Anästhesist, Sept 2010, Volume 59, Issue 9, pp851-868
(http://link.springer.com/article/10.1007/s00101-010-1789-4)

(11) Einmalinstrumente auf dem Vormarsch, MedPlast, Juni 2008, 12-14

(12) Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten. Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Bundesgesundheitsbl 2015 · 58:1151–1170, DOI 10.1007/s00103-015-2234-2

(13) Übersichtsarbeit: Händehygiene zur Prävention nosokomialer Infektionen. Günter Kampf, Harald Löffler, Petra Gastmeier. Deutsches Ärzteblatt, Jg. 106, Heft 40, 2. Oktober 2009 Ärzteblatt.de
(https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=66142)

(14) Empfehlungen zur Prävention und Kontrolle von Methicillinresistenten Staphylococcus aureus- stämmen (MRSA) in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut

(15) Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (RKI), Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 2004 · 47:51–61 DOI 10.1007/s00103-003-0752-9

(16) Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System KISS.
http://www.nrz-hygiene.de/surveillance/kiss

(17) Standardarbeitsanweisung Prophylaxe der nosokomialen Pneumonie

(A. Kramer, P. Rudolph, DGKH)

(18) Quelle für weltweite Infektionen nach Herz-OPs gefunden
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76992/Quelle-fuer-weltweite-Infektionen-nach-Herz-OPs-gefunden

(20) 20: WHO: GLOBAL PRIORITY LIST OF ANTIBIOTIC-RESISTANT BACTERIA TO GUIDE RESEARCH, DISCOVERY, AND DEVELOPMENT OF NEW ANTIBIOTICS
http://www.who.int/medicines/publications/WHO-PPL-Short_Summary_25Feb-ET_NM_WHO.pdf

(21) Prävention der nosokomialen beatmungsassoziierten Pneumonie Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Bundesgesundheitsbl 2013 · 56:1578–1590, DOI 10.1007/s00103-013-1846-7, Online publiziert: 16. Oktober 2013, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

(22) Hygienestandards auf der Intensivstation, J.Jatzwauk, Aktuelles Wissen für Anäasthesisten, Refresher Course Nr. 40, Mai 2014

(23) Multiresistente Keime auf der operativen Intensivstation eines Hauses der Maximalversorgung – Erfassung von Prävalenz und Risikofaktoren Dissertation zum Erwerb des Doktorgrades der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München, Matthias Dobhan, 2016

(24) WHO priority pathogens list for R&D of new antibiotics
(http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2017/bacteria-antibiotics-needed/en/)

(25) WHO; Born too soon, Global Action Report on Preterm Birth; 2012
http://www.who.int/pmnch/media/news/2012/201204_borntoosoon-report.pdf

(26) D. Singer, Langzeitüberleben von Frühgeborenen. Bundesgesundheitblatt 2012, 55:568-575, Springer Verlag 2012

(27) Pilgrim S., Stocker M., Berger T.M., Erstversorgung Neugeborener, Intensivmedizin/Neonatologie, Pädiatrieupdate 2009, Thieme Verlag

(28) Infektionsprävention bei der Narkosebeatmung durch Einsatz von Atemsystemfiltern. Empfehlung der DGKH und DGAI, 2010

(29) RKI, Epidemiologisches Bulletin, 21. Oktober 2013 / Nr. 42
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2013/Ausgaben/42_13.pdf?__blob=publicationFile

(30) Modul NEO-KISS (Surveillance System nosokomialer Infektionen für Frühgeborene auf Intensivstationen), NRZ Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen
http://www.nrz-hygiene.de/surveillance/kiss/neo-kiss/

(31) RKI Empfehlung zur Prävention nosokomialer Infektionen bei neonatologischen Intensivpflegepatienten mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g

(32) Medperts online, Special Prävention, Was nützt – was schadet? 27.02.17.

(33) Franz Sitzmann, Wenn Sauberkeit krank macht, Hautschutz im Beruf, NOVAcura 11/12|10

(34) H.  Löffler, Sauber macht krank – Das Zusammenspiel von Händehygiene und Handekzemen, Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

(35) Postoperative Wundinfektionen in Europa rückläufig, Aerzteblatt.de,  Medizin,  November 2016.

(36) Europäische Norm EN 374. Norm zur Leistungsqualifikation Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen. 

(37) Sheau-Huey Chiu et.al., Effect of Early Skin-to-Skin Contact on Mother-Preterm Infant Interaction Through 18 Months: Randomized Controlled Trial. Int J Nurs Stud. 2009 Sep; 46(9): 1168.