Hygiene im Krankenhaus ist der Schlüssel zum Erfolg
—Wir sind uns bewusst, dass der Hygiene im Krankenhaus eine besondere Wichtigkeit zukommt. Denn nosokomiale Infektionen bedeuten Leid für den Patienten und dessen Familie aber auch enormen Stress für die Mitarbeiter und Kosten für das Krankenhaus. Zudem stellen Infektionen eine Gefahr für Patienten und Personal dar. Unser Ziel ist es, Sie im Kampf gegen Infektionen zu unterstützen und mit geeigneten Präventionsmaßnahmen gemeinsam die Infektionskette zu unterbrechen.
Die Zentralsterilisation oder Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) ehemals Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA), ist interner oder externer Dienstleister eines oder auch mehrerer Krankenhäuser. Ihre Aufgabe ist die ordnungsgemäße Aufbereitung von Medizinprodukten. Auf dieser Seite finden Sie von Seiten Dräger Anregungen und Hinweise für die Umsetzung einer korrekten Aufbereitung unserer wiederverwendbaren Medizinprodukte.

Arbeitsplatz
Die Aufbereitung der Produkte und Komponenten ist ein wichtiger Bestandteil beim Patientenschutz
Neben der direkten Übertragung der Keime von Mensch zu Mensch gilt der Übertragung über die Medizinprodukte ein besonderes Augenmerk, wenn es darum geht Infektionen zu vermeiden.40

Arbeitssicherheit
Kontamination durch den Kontakt mit verwendeten Beatmungskomponenten – wie können Sie sich schützen?
Neben der Patientensicherheit ist der persönliche Schutz aller Mitarbeiter im Krankenhaus von höchster Priorität. Gerade in der AEMP, wo alle kontaminierten wiederverwendbaren Medizinprodukte und Komponenten aufbereitet werden, ist die Notwendigkeit überdeutlich. Hier werden kontaminierte Materialien aufbereitet und es benötigt mehrere Prozessschritte bis die Produkte dekontaminiert und sicher sind.
Die Hygienefachkräfte Ihres Krankenhauses helfen Ihnen, indem sie regelmäßig über aktuelle Hygienevorschriften informieren und deren Einhaltung überwachen. Erfahren Sie im Folgenden, durch welche Maßnahmen die Arbeitssicherheit in der AEMP erhöht werden kann.

Schnelle Hilfestellungen in der AEMP
Bei der Vielzahl an Produkten, die in der AEMP aufbereitet werden, ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Das gilt besonders für Gerätekomponenten, die im Vergleich zu OP Instrumenten nach anderen Kriterien in der AEMP aufbereitet werden.
In der AEMP werden Medizinprodukte zunächst gereinigt, anschließend desinfiziert und gegebenenfalls sterilisiert. Zu beachten ist dabei die Risikoeinteilung des RKI41 (Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten; 1.2.1 Risikobewertung und Einstufung von Medizinprodukten vor der Aufbereitung) das Flussdiagramm der DGSV zur Einstufung von Medizinprodukten und die folgenden Arbeitskreise der DGSV.

Aufbereitungsprozess
Medizinprodukte, die zur Wiederverwendung bestimmt sind, müssen nach einem validierten Prozess aufbereitet werden. Eine Richtlinie, nach welchen Kriterien ein Aufbereitungsprozess in welchen Abläufen und mit welcher Methodik durchgeführt werden soll, gibt die Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten. Diese Empfehlung ist gemäß Infektionsschutzgesetz – IfSG §23 Abs. 3 und Medizinprodukte BetreibV §8 Abs. 2 umzusetzen.

Hygiene: Die Infektionskette effizient unterbrechen
(Artikel aus das Krankenhaus 7/2017)

Unsere Hygienephilosophie
Allein in Deutschland stecken sich jährlich 900.000 Patienten in Kliniken mit Keimen an. Davon enden 30.000 Fälle tödlich.1 Schätzungen zufolge können bis zu 30% der nosokomialen Infektionen vermieden werden.2 Durch die Unterbrechung der Infektionsketten kann mittels geeigneter Hygienemaßnahmen die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern erhöht werden. Deshalb geht Hygiene im Krankenhaus bereichsübergreifend jeden an. In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie wir Sie hierbei unterstützen können.
Kundenreferenzen
—
Einwegmaterial als Teil der klinischen Hygienemaßnahmen (Magdeburg, DE)
Jedes Jahr erkranken in Deutschland circa 400.000 bis 600.000 Patienten an nosokomialen Infektionen. Betroffene Patienten haben eine erhöhte Morbidität und Mortalität. Etwas 20 bis 30 Prozent dieser Infektionen ließen sich laut Nationalem Referenzzentrum (NRZ) für Surveillance durch geeignete Hygienemaßnahmen verhindern. Die Reduzierung von nosokomialen Infektionen ist auch das Ziel des Infektionsschutz-Programms von Dräger. Neben Einwegmaterial unterstützt Dräger die Hygieneteams von medizinischen Einrichtungen mit Informationen und Fortbildungsveranstaltungen. Im Klinikum Magdeburg setzt man schon seit einigen Jahren auf die Hygienekompetenz von Dräger.

Hygienebibliothek
In unserer Hygienebibliothek haben wir Demontage/Montage- und Aufbereitungsanleitungen zusammengestellt, um Sie bei der täglichen Arbeit zu unterstützen. Fordern Sie auch gerne Ihr persönliches Exemplar unseres Handbuchs zur Aufbereitung von Geräten und Zubehör ab, in dem wir die Aufbereitung von Dräger Medizinprodukten mit einheitlichen Flächendesinfektionsmitteln zusammengefasst haben.
Kontakt mit Dräger aufnehmen
—
Moislinger Allee 53–55
23558 Lübeck
Rund um die Uhr für Sie da.




















