Hygiene in der AEMP/ZSVA - Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte

Hygiene in der AEMP/ZSVA

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Hygiene im Krankenhaus ist der Schlüssel zum Erfolg

Wir sind uns bewusst, dass der Hygiene im Krankenhaus eine besondere Wichtigkeit zukommt. Denn nosokomiale Infektionen bedeuten Leid für den Patienten und dessen Familie aber auch enormen Stress für die Mitarbeiter und Kosten für das Krankenhaus. Zudem stellen Infektionen eine Gefahr für Patienten und Personal dar. Unser Ziel ist es, Sie im Kampf gegen Infektionen zu unterstützen und mit geeigneten Präventionsmaßnahmen gemeinsam die Infektionskette zu unterbrechen.

Die Zentralsterilisation oder Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) ehemals Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA), ist interner oder externer Dienstleister eines oder auch mehrerer Krankenhäuser. Ihre Aufgabe ist die ordnungsgemäße Aufbereitung von Medizinprodukten. Auf dieser Seite finden Sie von Seiten Dräger Anregungen und Hinweise für die Umsetzung einer korrekten Aufbereitung unserer wiederverwendbaren Medizinprodukte.

Aktuelles:

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25. Jahreskongress der DGSV e.V. 2022

Besuchen Sie uns vom 03. bis 05. Oktober 2022 auf unserem Stand im Kongress- und Kulturzentrum Fulda, Esperantoplatz 1, 36037 Fulda.

Wir freuen uns auf Sie!

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Infektionsschutz und -kontrolle in der täglichen Routine sorgen für besseren Patientenschutz

Arbeitsplatz

Die Aufbereitung der Produkte und Komponenten ist ein wichtiger Bestandteil beim Patientenschutz

Neben der direkten Übertragung der Keime von Mensch zu Mensch gilt der Übertragung über die Medizinprodukte ein besonderes Augenmerk, wenn es darum geht Infektionen zu vermeiden.40

Reduktion nosokomialer Infektionen bedeutet Prophylaxe, nicht Therapie

Anhand der dargestellten Infektionskette wird gezeigt, wie sich Keime von einem Patienten ausgehend auf das gesamte Klinikum verbreiten können. Daher soll jede Möglichkeit der Unterbrechung der Infektionskette genutzt werden. Durch die Aufbereitung der Medizinprodukte und Komponenten wird die Infektionskette an diesen Schnittstellen unterbrochen.

Auswirkung kontaminierter Komponenten auf den Patienten am Beispiel Atemsystem – Wie gelangen Keime in die Lunge des Patienten?

Desinfection of hands in a hospital

Hygienegerechtes Design unterstützt Sie bei der Aufbereitung

Pneumonien sind in Deutschland die sechst häufigste Diagnose in Krankenhäusern. Im Jahr 2016 waren dies knapp 250.000 Fälle. 2015 verstarben ca. 20.000 Patienten an Pneumonie.41 Der bekannteste und häufigste Keim im Zusammenfang mit Pneumonien ist Streptococcus pneumoniae. Dieser ist beim gesunden Menschen relativ harmlos. Bei immungeschwächten Menschen – Kindern oder älteren Menschen – führt eine solche Infektion sie nicht selten zu einer Pneumonie, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich wird. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion. Bei einer gesunden aber besiedelten Person, kann dann ein veränderte Immunstatus , z. B. durch eine Virusinfektion oder eine Chemotherapie hervorgerufen, den Ausbruch der Krankheit auslösen.42

Intubation of a patient

Bakterien können intrinsisch (von innen) oder extrinsisch (von aussen) eine Infektion auslösen. Intrinsisch entsteht die Infektion durch Bakterien, die bereits auf den Schleimhäuten existieren. Extrinsisch können Infektionen unter anderem durch eine Intubation hervorgerufen werden. Bei Pflegemaßnahmen, z.B. am Mundraum eines intubierten Patienten, können Keime in den Mundraum gelangen und sich dort vermehren. Vom Mundraum gelangen sie in den Rachenraum und in die oberen Atemwege. Von dort können sie in den subglottischen Bereich über dem Tubuscuff gelangen und so über das Sekret am Tubuscuff vorbei in die tieferen Abschnitte der Luftröhre und damit auch in die Lunge gelangen. Dort können sie eine Pneumonie auslösen.43

Der Selbstschutz aller Mitarbeiter sowie dieMaßnahmen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit auf der Intensivstation sind besonders wichtig

Arbeitssicherheit

Kontamination durch den Kontakt mit verwendeten Beatmungskomponenten – wie können Sie sich schützen?

Neben der Patientensicherheit ist der persönliche Schutz aller Mitarbeiter im Krankenhaus von höchster Priorität. Gerade in der AEMP/ZSVA, wo alle kontaminierten wiederverwendbaren Medizinprodukte und Komponenten aufbereitet werden, ist die Notwendigkeit überdeutlich. Hier werden kontaminierte Materialien aufbereitet und es benötigt mehrere Prozessschritte bis die Produkte dekontaminiert und sicher sind.

Die Hygienefachkräfte Ihres Krankenhauses helfen Ihnen, indem sie regelmäßig über aktuelle Hygienevorschriften informieren und deren Einhaltung überwachen. Erfahren Sie im Folgenden, durch welche Maßnahmen die Arbeitssicherheit in der AEMP/ZSVA erhöht werden kann.

Händehygiene – die Basis aller präventiven Maßnahmen schützt auch Sie selbst

Bis zu 90% aller Infektionen in Krankenhäusern werden über die Hände übertragen. Konsequente Händehygiene und der richtige Umgang mit Händedesinfektionsmitteln sind die wichtigsten Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen Infektionen und führen zu einer Reduzierung der Infektionsrate um bis zu 40%.11

Die Aktion Saubere Hände unterstützt das Personal beim Umgang mit der Händehygiene im Krankenhaus

Aktion Saubere Hände

Die 5 Momente der Händedesinfektion helfen dem Personal rechtzeitig zu erkennen, nach welchen Arbeitsschritten eine erneute Desinfektion der Hände erforderlich ist.

Zur Aktion “Saubere Hände”

PSA – Sicher geschützt, um andere zu schützen

Die persönliche Schutzausrüstung dient dem Personal als mechanische Barriere zum Schutz vor Erregern. Je nach Art des Erregers gibt es verschiedene Formen der PSA, welche laut RKI in folgende Kategorien unterteilt sind¹⁴ :

Kategorie 1 umfasst die einfache Schutzausrüstung bei geringem Risiko gesundheitlicher Gefährdung

Kategorie I

einfache Schutzausrüstung bei geringem Risiko gesundheitlicher Gefährdung

Kategorie 2 umfasst Schutzanzüge zur Abwehr von Gefahren

Kategorie II

Schutzanzüge zur Abwehr von Gefahren, die nicht in Kategorie 1 und 3 erfasst sind

Kategorie 3 umfasst die Schutzausstattung im Einsatz gegen tödliche Gefahren oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden

Kategorie III

Schutzausstattung im Einsatz gegen tödliche Gefahren oder bei schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeschäden

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Persönliche Schutzausrüstung im Krankenhaus

PSA zugelassen nach EU-Verordnung 2016/425 

Unsere Produkte kommen dort zum Einsatz, wo Menschenleben geschützt, unterstützt und gerettet werden müssen. Dräger hat mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Atemschutz. 

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Auf der Basis der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sind die Sicherheitsdatenblätter des jeweils eingesetzten Desinfektionsmittels beim Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen wie auch des Atemkalks im Hinblick auf die persönliche Schutzausrüstung zu beachten.

Weiterhin werden die Anforderungen an die Schutzmaßnahmen im Operationssaal durch folgende TRBA (Technische Regeln biologischer Arbeitsstoffe) sowie BGR (berufsgenossenschaftliche Regeln) festgelegt:

Handschuhnorm Desinfektionsmittel/ Blut, Sekret (DIN EN 374, DIN EN 455) - viele im Markt erhältlichen Handschuhe erfüllen beide Normen

Aufbereitung von filigranen Medizinprodukten in der ZSVA

Schnelle Hilfestellungen in der AEMP/ZSVA

Bei der Vielzahl an Produkten, die in der AEMP (ZSVA) aufbereitet werden, ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Das gilt besonders für Gerätekomponenten, die im Vergleich zu OP Instrumenten nach anderen Kriterien in der AEMP aufbereitet werden.

In der AEMP werden Medizinprodukte zunächst gereinigt, anschließend desinfiziert und gegebenenfalls sterilisiert. Zu beachten ist dabei die Risikoeinteilung des RKI41 (Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten; 1.2.1 Risikobewertung und Einstufung von Medizinprodukten vor der Aufbereitung) das Flussdiagramm der DGSV zur Einstufung von Medizinprodukten und die folgenden Arbeitskreise der DGSV.

Hier finden Sie die wichtigsten Maßnahmen bei infektiösen Patienten im OP

Bei komplexen Komponenten sind diese zu zerlegen um eine ordnungsgemäße Aufbereitung sicherzustellen. In der KRINKO Empfehlung „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“39 ist die Vorgehensweise bei der Aufbereitung von Medizinprodukten beschrieben. Alle daraus abgeleiteten Aufbereitungsprozesse sind jeweils validierte Verfahren.

Downloads

Flussdiagramm der DGSV zur Einstufung von Medizinprodukten
Flussdiagramm der DGSV zur Einstufung von Medizinprodukten

Das Flussdiagramm beruht auf der Grundlage der KRINKO-/BfArM-Empfehlung zu den "Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten"

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RKI Dokument Krankenhaushygiene Infektionsprävention Medizinprodukte
Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten

Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

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DGSV-Dokument-Empfehlung-zur-Aufbereitung-Anaesthesie-und-Beatmungsutensilien
Empfehlungen des AK „Qualität“ (51): Aufbereitung von Anästhesie- und Beatmungsutensilien

Utensilien aus der Anästhesie und der Intensivmedizin werden, da sie nur Kontakt mit der Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut haben, in die Gruppe semikritisch B ➜ EINGESTUFT. Sie sollten vorzugsweise maschinell aufbereitet werden.

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Die Hygienebibliothek unterstützt mit Demontage/Montage- und Aufbereitungsanleitungen bei der täglichen Arbeit

Scheinbar kompliziert:

Gerätekomponenten von Anästhesiesystemen und Beatmungsgeräten treffen in der Regel separat ohne Gerät in der AEMP ein. Das Gerät selbst ist nicht Teil der Aufbereitung in der AEMP, sondern wird gesondert im jeweiligen Bereich gereinigt und wischdesinfiziert. Die in der AEMP aufzubereitenden Gerätekomponenten bestehen oft aus einer Vielzahl an Einzelteilen. Wie diese demontiert und wieder montiert werden ist nicht selbsterklärend. Der Aufbau und die Zuordnung der Komponenten zu einem Gerät wird durch entsprechende Dokumente (Gebrauchsanweisung und andere) beschrieben. Exakte Anleitungen für die Demontage und Montage und die Aufbereitungsart sind in diesen Dokumenten enthalten.

Übersichtliche Anleitungen für die Demontage/Montage und Aufbereitung von Komponenten unserer Geräte finden Sie in unserer Hygiene-Bibliothek.

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Dräger-Geräte mit Originalzubehör für eine Verbesserung der Arbeitsabläufe

Einweg ist Mehrwert: Wie Ihnen das richtige Zubehör hilft

Wir haben ein Portfolio mit hochwertigen Einweg-Produkten entwickelt, mit welchen sich Übertragungsrisiken nosokomialer Infektionen reduzieren lassen. Auf diese Weise werden die Hygienevorschriften des Krankenhauses unterstützt. Durch die Reduzierung von Krankenhausinfektionen können Behandlungskosten eingespart werden. Zusätzlich können durch den Einsatz von Einwegprodukten Ressourcen in der AEMP freigesetzt werden und Arbeitsabläufe optimiert werden (Siehe Referenz Magdeburg).

Wir bieten Ihnen eine Kombination aus verschiedenen Zubehören und Verbrauchsmaterialien, die für die Beatmungs- und Anästhesiegeräte von Dräger genutzt werden können. Logistik- und Prozessoptimierung bieten Ihnen unsere  kundenindividuelle Sets. Dabei entsprechen alle Produkte den höchsten medizintechnischen Standards, sind kompatibilitätsgetestet und wurden im Hinblick auf größtmögliche Patientensicherheit entwickelt.

Mehr zu Dräger Originalzubehör

Häufige Fragen zur maschinellen Aufbereitung der Atemsysteme:

Wer ist für die Validierung der Aufbereitung von Atemsystemen im Klinikbereich verantwortlich?

Die Verantwortung liegt beim Betreiber der Aufbereitungseinheit für die Validierung:

  • des Atemsystems im RDG
  • des Atemsystems im Sterilisator
  • der Sterilgutbarrieresysteme

Welche RDG-Programme sind bei Anästhesiezubehör zu nutzen?

Dräger empfiehlt variabel einstellbare Programme, vorzugsweise ein Anästhesieprogramm:

  • Reinigung erfolgt bei 40 – 60° , je nach Herstellerangaben des Reinigers
  • auf ausreichende Spülvorgänge/ -zeiten ist zu achten (vor allem bei Nutzung alkalischer Reiniger)
  • keinen Klarspüler verwenden
  • thermische Desinfektion bei 90°, 5 min. (Erreichung des A0 Wertes von 3000)
  • ausreichende Trockenzeit (mind. 20-30 min.)

Welche Reiniger sind von Dräger für die Atemsysteme zu beachten?

Folgende Produkte der Firma Dr. Weigert: (siehe jeweilige Gebrauchsanweisung)

  • Neodisher® MediZym
  • Neodisher® MediClean forte
  • Neodisher® FA

Was sollte sich der Betreiber beim jeweiligen Hersteller eines anderen genutzten Reinigers einholen?

Im Falle der Nutzung eines von Dräger nicht empfohlenen Reinigers, sollte sich der Betreiber eine Materialverträglichkeitsbescheinigung des jeweiligen Herstellers einholen.

Warum soll man für Dräger-Medizinprodukte keinen Klarspüler nutzen?

Klarspüler sollten nicht verwendet werden, da nachweislich Risse oder Verfärbungen an verschiedenen Kunststoffmaterialien aufgetreten sind.

Was sind Spülschatten?

Spülschatten sind Bereiche am Medizinprodukt, welche nicht oder nur teilweise am ordnungsgemäßen Reinigungs-Desinfektionsprozess teilnehmen. Es kommt entweder kein oder zumindest zu wenig Reiniger und somit auch Spülungen an die besagten Stellen (Spülschatten), so dass wiederum die thermische Desinfektion nicht korrekt von statten gehen kann. Spülschatten können durch undurchlässige Unterleg-/ Noppen-Mappen entstehen bzw. wenn Hohlräume nicht am Prozess teilnehmen.

„SPÜLSCHATTEN sind zu vermeiden. Spülschatten bzw. Sprühschatten können die Wirkung der einzelnen Reinigungs- und Desinfektionsschritte in Frage stellen und sind daher durch die Optimierung der Positionierung des Spülgutes zu vermeiden.“

Können Hilfsmittel zur Positionierung benutzt werden?

Ein MIC-Wagen (für Mikroskopische Instrumente) ist als Beschickungswagen auch im Anästhesieprogrammverwendbar (dann muss aber auch die Validierung mit diesem Wagen durchgeführt werden).Zugelassene Waben- / Gittermatten können als Hilfsmittelverwendet werden.

„Flächendeckende Noppenmatten sind ungeeignet. Das Wasser kann die Matten nicht durchdringen und durch die kleinen Löcher nicht richtig ablaufen, sodass ein Badewanneneffektauftritt. Die Verwendung von Noppenstegen/-streifen kann hier Abhilfe schaffen.“

„Die Beladung ist so vorzunehmen, dass alle Innen- und Außenflächen von der Reinigungslösung erreicht werden… Beim Konnektieren ist das Spülgut gegebenenfalls gegen Abrutschen vom Anschluss zu sichern.“

Ist die Trocknung mittels Druckluft zulässig?

Das Ausblasen von Restfeuchte mittels Druckluft ist ein in der AEMP (Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte) übliches Verfahren. Wir raten jedoch von der Anwendung von Druckluft ab, da die empfindlichen Ventilsysteme Schaden nehmen können.

Ist die Sterilisation der Atemsysteme vonnöten?

Laut DGSV Flussdiagramm ist die Sterilisation nur dann nötig, wenn das Medizinprodukte auch steril zum Einsatzkommen soll (siehe S.6; Flussdiagramm DGSV).

„Bei besonderer Indikation oder Risikopatienten können patientennahe Utensilien auch dampfsterilisiert werden (kritisch B).“

Darf das Atemsystem auch 134° C – 18 Minuten sterilisiert werden?

Ja, es ist technisch unbedenklich, doch kann sich der Lebenszyklus des Atemsystems bzw. einzelner Komponenten dadurch verkürzen.

Was ist bei der Verpackung der Atemsysteme zu beachten?

Die Sterilbarrieresysteme von Medizinprodukten müssen jeweils vom Betreiber der Aufbereitungseinheit validiert werden. Möglichkeiten sind beispielsweise Sterilisationscontainer oder Weichverpackungen. Mechanische Belastungen können durch Einfügen von Fließen und die Verwendung von Containern reduziert werden.

Was ist beim Transport der Atemsysteme zu beachten?

Beim Transport des Atemsystems sollten Stöße etc. vermieden werden. Auf Schadenfreiheit der Sterilbarrieresysteme und der Transportverpackung ist zu achten.

Spülgänge/Spüldauer – Worauf sollte geachtet werden?

Bei der Verwendung insbesondere von alkalischen Reinigern ist auf eine ausreichende Anzahl von Spülgängen mit VE (vollentsalztem) Wasser und eine hinreichende Spüldauer zu achten, da Rückstände materialschädigend sein können.

„Damit keine Reste der eingesetzten Prozesschemikalien an den Medizinprodukten verbleiben, werden diese durch einen weiteren Prozessschritt «Spülen»/«Zwischenspülen» mindestens auf einen vom Hersteller vorgegebenen Wert verringert. Voraussetzung für eine einwandfreie Ergebnisqualität … VE-WASSER, das einer seit seine hohe Affinität zur Aufnahme von Wasserinhaltsstoffen hat und andererseits selbst möglichst geringe Mengen von Wasserinhaltsstoffen in den Aufbereitungsprozess einbringt.“

Warum sollte die Schlussspülung mit VE-Wasser erfolgen?

Laut DGSV Leitlinie sollte die Schlussspülung mit VE-Wasser erfolgen. Viele Kunden nutzen das VE-Wasser während desgesamten Prozesses.

„Die Verwendung von VOLLENTSALZTEM WASSER (VE-Wasser) zur Schlussspülung empfiehlt sich aus folgenden Gründen:

  • Keine Fleckenbildung;
  • Keine Aufkonzentration korrosiver Inhaltsstoffe,z. B. Chloride;
  • Keine kristallinen Antrocknungsrückstände, die den nachfolgenden Sterilisationsprozess negativ beeinträchtigen können;
  • Schutz und Stabilisierung von eloxierten Aluminiumoberflächen.
  • Zur Prozessoptimierung und der Erzielung einer gleichbleibenden Ergebnisqualität empfiehlt sich auch in allen anderen Programmschritten (außer Vorspülung) die Verwendung von vollentsalztem Wasser.“

Was bedeutet Trocknungszeiten variabel einstellen?

Mittels Vario-Programm (variabel) besteht die Möglichkeit, die Trockenphase zu verlängern, bis das Medizinproduktnachweislich (Validierung) trocken ist.

„Von entscheidender Bedeutung ist auch die Einhaltung der TROCKNUNGSTEMPERATUR, die bei einigen elastischen Utensilien nicht über 70 °C bzw. 80 °C liegen sollte. Höhere Temperaturen bedingen oft einen höheren Verschleiß durch vorzeitige Materialermüdung. Auch Klebeeffekte, Trübung und Rissbildung können die Folge sein. Wenn bei der Trocknung zu hohe Temperaturen angezeigt werden sollten – was fast immer der Fall ist – so kann dies auf der Tatsache beruhen, dass die Trocknungstemperatur in den meisten RDG im Luftkanal hinter dem Trockenaggregat gemessen wird anstatt am Spülgut, wie es die Norm EN ISO 15883 vorschreibt, z.B. mit Thermologgern.“

Warum sollten keine nassen Medizinprodukte in den Sterilisator?

Der Sterilisationsvorgang ist nur erfolgreich, wenn Medizinprodukte trocken sind. Eingebrachtes Wasser kann zur Dampfübersättigung (Kondensatbildung) führen. Mit Wasser benetzte Stellen auf der Medizinproduktoberfläche können nicht mehr sterilisiert werden.

„Um eine ausreichende Trocknung zu gewährleisten, sind die Materialien so zu lagern, dass sich keine Wasserreservoire (…) bilden können.“

Ist die Nutzung von Trockenschränken zu empfehlen?

Die Nutzung von Trockenschränken sollte nur in Ausnahmefällen erfolgen, wenn die verfügbare RDG-Technik keine ausreichende Trocknung gewährleistet.

Aufbereitung Inkubatoren desinfizieren

Aufbereitungsprozess

Medizinprodukte, die zur Wiederverwendung bestimmt sind, müssen nach einem validierten Prozess aufbereitet werden. Eine Richtlinie, nach welchen Kriterien ein Aufbereitungsprozess in welchen Abläufen und mit welcher Methodik durchgeführt werden soll, gibt die Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten. Diese Empfehlung ist gemäß Infektionsschutzgesetz – IfSG §23 Abs. 3 und Medizinprodukte BetreibV §8 Abs. 2 umzusetzen.

Klassifizierung der Medizinprodukte

Der Aufbereitungsprozess richtet sich nach der Klassifizierung und Risikobewertung des Produkts. Dabei werden die Medizinprodukte wie folgt klassifiziert:

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Unkritische Produkte

– nur Berührung mit der Haut

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Semikritische Produkte A und B

– Berührung mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut. A bedeutet keine besonderen Anforderungen an die Aufbereitung, B bedeutet erhöhte Anforderungen an die Aufbereitung, z. B: schwer zugängliche Hohlräume.

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Kritische Medizinprodukte A, B und C

– Haut oder Schleimhautdurchdringung. A bedeutet keine besonderen Anforderungen an die Aufbereitung, B bedeutet erhöhte Anforderungen an die Aufbereitung, C bedeutet besonders hohe Anforderung an die Aufbereitung.

Je nach Klassifizierung des Medizinprodukts wird eine entsprechende Aufbereitung empfohlen. Ein übersichtliches Flussdiagramm zur Risikoklassifizierung und den damit verbundenen Aufbereitungsprozessen bietet die DGSV in ihrem Flussdiagramm:

Flussdiagramm der DSGV zur Einstufung von Medizinprodukten

Flussdiagramm der DGSV zur Einstufung von Medizinprodukten

Das Flussdiagramm beruht auf der Grundlage der KRINKO-/BfArM-Empfehlung zu den "Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten"

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Prozessschritte in der Aufbereitung für Atemwegskomponenten

Nur die korrekte Einhaltung der Reihenfolge der Aufbereitungsschritte stellt die geforderte Keimreduktion sicher.

Normalumgebung

1. Normalumgebung

Reinigung

2. Reinigung

Desinfektion

3. Desinfektion

Sterilisation

4. Sterilisation

1. Vorbereitung/Demontage

Die Aufbereitung beginnt mit der korrekten und vollständigen Demontage aller Komponenten. Nur vollständig demontierte Systeme stellen den Erfolg der Aufbereitung sicher. Neben der Gebrauchsanweisung geben unsere Poster zur Demontage/Montage und Aufbereitung eine wertvolle Unterstützung für diese Prozessschritte.

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Reinigung und Desinfektion

Die Reinigung und Desinfektion sollte gemäß o.a. RKI-KRINKO Empfehlung bevorzugt maschinell erfolgen. Die Mehrzahl unserer Atemsystemkomponenten können in einem RDG aufbereitet werden. Nur einige wenige Produkte mit speziellen technischen Anforderungen müssen manuell aufbereitet werden (z.B. Flowsensoren). Link siehe schnelle Hilfe / Manuelle Aufbereitung. Wichtig ist die Verwendung von speziellen Programmen für die maschinelle Aufbereitung im RDG - zum Beispiel ein Anästhesieprogramm. Anästhesieprogramme bieten folgende Vorteile:

  • Zwei Neutralisationsspülgänge
  • Längere Trocknungszeiten
  • Keine Verwendung von Klarspülern

Aufgrund der Komplexität der Atemsysteme und möglicher Rückstände von Reiniger kann im Desinfektionsspülgang (Schlussspülung) in Verbindung mit den 90° Spültemperatur eine unerwünschte Reaktion mit den Metallen der integrierten Ventile stattfinden und deren Funktion beeinträchtigen. Daher werden grundsätzlich 2 Neutralisationsspülgänge empfohlen.

Der Komplexe Aufbau der Atemsysteme in Verbindung mit verschiedenen Werkstoffarten aus Metallen und Kunststoffen führen zu einer ungleichmäßigen Abtrocknung und entsprechend Feuchtigkeitsrückständen auf den Kunststoffoberflächen. Trocknungszeiten sind je nach Gerät und Materialien deutlich länger als in Instrumentenprogrammen (30-40 Minuten).

Klarspüler bzw. Trocknungsverstärker werden in Anästhesieprogrammen nicht verwendet, da sie nachweislich Kunststoffe aus Polysulfon (PSU) schädigen, die häufig in Produkten aus der Anästhesie verwendet werden.

Gleichzeitig werden die Produkte im Anästhesieprogramm getrennt von Instrumenten aufbereitet. Die Gefahr des Einspülens von Fremdpartikeln von Rückständen der chirurgischen Instrumente in die komplexen Atemsysteme, was zu deren Beeinträchtigungen führen kann, bleibt somit aus.

Der Positionierung der Atemsysteme im RDG kommt ein besonderer Stellenwert zu. Die vielen Hohlräume der komplexen Atemsysteme führen bei unsachgemäßer Lagerung zu unzureichender Reinigung und Versackungstellen und damit zur Flottenverschleppung, die häufig auch durch zwei Neutralistationsspülgänge nicht aufzuheben ist. Häufig ist eine aufrechte Positionierung erforderlich, damit beidseitige Vertiefungen sicher ablaufen können. Die Positionierung ist jedoch von Modell zu Modell der verwendeten Bestückungswagen unterschiedlich und entsprechend anzupassen.

Fordern Sie unser Aufbereitungshandbuch an

Prüfung auf Unversehrtheit

Vor der Verpackung und vor Wiederinbetriebnahme sollten MP auf sichtbare Schäden kontrolliert und eine Funktionsprüfung durchgeführt werden. Ist keine Funktionsprüfung möglich, ist eine dokumentierte Arbeitsanweisung mit der jeweiligen Abteilung zur dortigen Funktionsprüfung zu vereinbaren.

Sterilisation

Die Durchführung der Sterilisation bei Medizinprodukten der Risikoklasse Semikritisch B ist Betreiberentscheidung und nicht zwingend erforderlich. Wird eine Sterilisation durchgeführt, erfolgt diese in einem Dampfsterilisationsverfahren gemäß DIN EN 285 bei übelicherweise 134° / 5 Minuten.

Verpackung

Je nach Prozessentscheidung, ob die Produkte desinfiziert oder sterilisiert wieder eingesetzt werden, ist nach den hausinternen Vorgaben ein entsprechendes Verpackungssystem zu wählen.

Kennzeichnung und Dokumentation

Da MP der Risikoklasse Semikritsich B nur optional zu sterilisieren sind, erfolgt die Kennzeichung nach ihrem gewählten Prozess: desinfiziert oder steril. Angaben zum Aufbereitungsdatum, Verfallsdatum, ID Nummer des Aufbereiters und weitere erfolgen gemäß der intern festgelegten Prozesse.

Lagerung

Medizinprodukte sollten trocken, verschlossen und staubfrei nach DIN 58953 Teil 7-9 gelagert werden. Die Dauer der Lagerung richtet sich nach DIN 58953. Weitere Informationen finden Sie zudem in der Empfehlung des Fachausschusses Qualität des DGSV 85 : Empfehlung zur Lagerdauer für sterile Medizinprodukte.

Empfehlung zur Lagerdauer für sterile Medizinprodukte (extern, PDF)

Risikomanagement

Risikomanagement bedeutet Maßnahmen zur Fehlervermeidung

Risikomanagement bedeutet die Erkennung, die Bewertung und damit möglichst die Vermeidung von Risiken. Dazu werden entsprechend der Bewertung Maßnahmen erarbeitet, die eine Vermeidung der Risiken bewirken. So soll ausgeschlossen werden, dass kontaminierte Medizinprodukt zum Einsatz kommen. Mit dem Risikomanagement sollen schon vorher Risiken erkannt werden und Maßnahmen zur Minimierung ergriffen werden.

Hygiene in der AEMP/ZSVA - Dräger Hygienekette

Hygiene: Die Infektionskette effizient unterbrechen

(Artikel aus das Krankenhaus 7/2017)

Unsere Hygienephilosophie

Allein in Deutschland stecken sich jährlich 900.000 Patienten in Kliniken mit Keimen an. Davon enden 30.000 Fälle tödlich.1 Schätzungen zufolge können bis zu 30% der nosokomialen Infektionen vermieden werden.2 Durch die Unterbrechung der Infektionsketten kann mittels geeigneter Hygienemaßnahmen die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern erhöht werden. Deshalb geht Hygiene im Krankenhaus bereichsübergreifend jeden an. In diesem Video zeigen wir Ihnen, wie wir Sie hierbei unterstützen können.

Kundenreferenzen

Einwegmaterial als Teil der klinischen Hygienemaßnahmen (Magdeburg, DE)

Jedes Jahr erkranken in Deutschland circa 400.000 bis 600.000 Patienten an nosokomialen Infektionen. Betroffene Patienten haben eine erhöhte Morbidität und Mortalität. Etwas 20 bis 30 Prozent dieser Infektionen ließen sich laut Nationalem Referenzzentrum (NRZ) für Surveillance durch geeignete Hygienemaßnahmen verhindern. Die Reduzierung von nosokomialen Infektionen ist auch das Ziel des Infektionsschutz-Programms von Dräger. Neben Einwegmaterial unterstützt Dräger die Hygieneteams von medizinischen Einrichtungen mit Informationen und Fortbildungsveranstaltungen. Im Klinikum Magdeburg setzt man schon seit einigen Jahren auf die Hygienekompetenz von Dräger.

Einwegmaterial als Unterstützung von logistischen und hygienischen Prozessen (Saarbrücken, DE)

Einweg-Zubehörsets helfen beim Aufrüsten von Beatmungsgeräten. Sie sparen dem Pflegepersonal Zeit, verringern die Fehlerquote beim Aufrüsten und sind eine Unterstützung bei der Implementierung krankenhausinterner Hygienestandards.

Hygiene Bibliothek

Hygienebibliothek

In unserer Hygienebibliothek haben wir Demontage/Montage- und Aufbereitungsanleitungen zusammengestellt, um Sie bei der täglichen Arbeit zu unterstützen. Fordern Sie auch gerne Ihr persönliches Exemplar unseres Handbuchs zur Aufbereitung von Geräten und Zubehör ab, in dem wir die Aufbereitung von Dräger Medizinprodukten mit einheitlichen Flächendesinfektionsmitteln zusammengefasst haben.

Hygiene Bibliothek: Aufbereitung von medizinschen Geräten

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Dräger Medical Deutschland GmbH

Moislinger Allee 53–55
23558 Lübeck

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Quellen

(1) Zastrow K.-D. Krankenhausinfektionen – ein medizinisches, soziales und ökonomisches Problem. Passion Chirurgie. 2016 Januar, 6(01): Artikel 02_02.

(2) BVMed-Portal, Krankenhausinfektionen, Hintergrund:
http://www.krankenhausinfektionen.info/ki-de/kihintergrund

(2a) BVMed-Portal, Krankenhausinfektionen, Post-operative Wundinfektionen
http://www.krankenhausinfektionen.info/ki-de/kikrankenhaus-infektionen/post-operative-wundinfektionen

(3) S3 Leitlinie Vermeidung von perioperativer Hypothermie, 2014, Version 8 vom 30.04.2014

(4)  E.P. Horn, A. Torossian, Perioperative Hypothermie - Prophylaxe, Therapie, Physiologie, Fachwissen Anästhesiologie, 2010

(5)  M. Geurts et al. Therapeutic Hypothermia and the Risk of Infection: A Systematic Review and Meta-Analysis. Critical Care Medicine, 2014 Feb;42(2):231-42

(6)  Arbeitskreis „Krankenhaus- & Praxishygiene“ der AWMF. Strategien zur Prävention postoperativer Wundinfektionen (S1-Leitlinie), 2014

(7) Global Guidelines for the prevention of surgical Site Infection, WHO 2016

(8) Die Bedeutung der Kerntemperatur – Pathophysiologie und Messmethoden, Herausgeber: Dräger Medical GmbH, Autoren: Stefan Quast (Dräger Medical GmbH), Dr. Oliver Kimberger, MD, Medizinische Universität Wien)

(9) Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen, Modul OP-KISS (Surveillance System postoperative Wundinfektionen)
http://www.nrz-hygiene.de/surveillance/kiss/op-kiss/ 

(10) T. Hachenberg, M. Sentürk, O. Jannasch, Postoperative Wundinfektionen, Der Anästhesist, Sept 2010, Volume 59, Issue 9, pp851-868
(http://link.springer.com/article/10.1007/s00101-010-1789-4)

(11) Einmalinstrumente auf dem Vormarsch, MedPlast, Juni 2008, 12-14

(12) Infektionsprävention im Rahmen der Pflege und Behandlung von Patienten mit übertragbaren Krankheiten. Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Bundesgesundheitsbl 2015 · 58:1151–1170, DOI 10.1007/s00103-015-2234-2

(13) Übersichtsarbeit: Händehygiene zur Prävention nosokomialer Infektionen. Günter Kampf, Harald Löffler, Petra Gastmeier. Deutsches Ärzteblatt, Jg. 106, Heft 40, 2. Oktober 2009 Ärzteblatt.de
(https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=66142)

(14) Empfehlungen zur Prävention und Kontrolle von Methicillinresistenten Staphylococcus aureus- stämmen (MRSA) in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut

(15) Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (RKI), Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 2004 · 47:51–61 DOI 10.1007/s00103-003-0752-9

(16) Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System KISS.
http://www.nrz-hygiene.de/surveillance/kiss

(17) Standardarbeitsanweisung Prophylaxe der nosokomialen Pneumonie

(A. Kramer, P. Rudolph, DGKH)

(18) Quelle für weltweite Infektionen nach Herz-OPs gefunden
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76992/Quelle-fuer-weltweite-Infektionen-nach-Herz-OPs-gefunden

(20) 20: WHO: GLOBAL PRIORITY LIST OF ANTIBIOTIC-RESISTANT BACTERIA TO GUIDE RESEARCH, DISCOVERY, AND DEVELOPMENT OF NEW ANTIBIOTICS
http://www.who.int/medicines/publications/WHO-PPL-Short_Summary_25Feb-ET_NM_WHO.pdf

(21) Prävention der nosokomialen beatmungsassoziierten Pneumonie Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut. Bundesgesundheitsbl 2013 · 56:1578–1590, DOI 10.1007/s00103-013-1846-7, Online publiziert: 16. Oktober 2013, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

(22) Hygienestandards auf der Intensivstation, J.Jatzwauk, Aktuelles Wissen für Anäasthesisten, Refresher Course Nr. 40, Mai 2014

(23) Multiresistente Keime auf der operativen Intensivstation eines Hauses der Maximalversorgung – Erfassung von Prävalenz und Risikofaktoren Dissertation zum Erwerb des Doktorgrades der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität zu München, Matthias Dobhan, 2016

(24) WHO priority pathogens list for R&D of new antibiotics
(http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2017/bacteria-antibiotics-needed/en/)

(25) WHO; Born too soon, Global Action Report on Preterm Birth; 2012
http://www.who.int/pmnch/media/news/2012/201204_borntoosoon-report.pdf

(26) D. Singer, Langzeitüberleben von Frühgeborenen. Bundesgesundheitblatt 2012, 55:568-575, Springer Verlag 2012

(27) Pilgrim S., Stocker M., Berger T.M., Erstversorgung Neugeborener, Intensivmedizin/Neonatologie, Pädiatrieupdate 2009, Thieme Verlag

(28) Infektionsprävention bei der Narkosebeatmung durch Einsatz von Atemsystemfiltern. Empfehlung der DGKH und DGAI, 2010

(29) RKI, Epidemiologisches Bulletin, 21. Oktober 2013 / Nr. 42
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2013/Ausgaben/42_13.pdf?__blob=publicationFile

(30) Modul NEO-KISS (Surveillance System nosokomialer Infektionen für Frühgeborene auf Intensivstationen), NRZ Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen
http://www.nrz-hygiene.de/surveillance/kiss/neo-kiss/

(31) RKI Empfehlung zur Prävention nosokomialer Infektionen bei neonatologischen Intensivpflegepatienten mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g

(32) Medperts online, Special Prävention, Was nützt – was schadet? 27.02.17.

(33) Franz Sitzmann, Wenn Sauberkeit krank macht, Hautschutz im Beruf, NOVAcura 11/12|10

(34) H.  Löffler, Sauber macht krank – Das Zusammenspiel von Händehygiene und Handekzemen, Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

(35) Postoperative Wundinfektionen in Europa rückläufig, Aerzteblatt.de,  Medizin,  November 2016.

(36) Europäische Norm EN 374. Norm zur Leistungsqualifikation Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen. 

(37) Sheau-Huey Chiu et.al., Effect of Early Skin-to-Skin Contact on Mother-Preterm Infant Interaction Through 18 Months: Randomized Controlled Trial. Int J Nurs Stud. 2009 Sep; 46(9): 1168.