Das ist Beatmung auf der Intensivstation - Die neue Evita V800

Das ist Beatmung auf der Intensivstation

Die neue Evita testen

Wir sind kontinuierlich um die Verbesserung der Behandlungsergebnisse in der Intensivmedizin bemüht. Schwerpunkte sind dabei reduzierte Mortalitätsraten, bessere Behandlungsergebnisse und höhere Mitarbeiterzufriedenheit. Das ist unsere Motivation für die Intensivstation. Erfahren Sie hier, wie wir das tun, und natürlich, was wir tun.

Herausforderungen

Mechanisch beatmete Intensivpatienten entwickeln akutes Atemnotsyndrom

23%

aller mechanisch beatmeten Intensivpatienten entwickeln ein akutes Atemnotsyndrom (ARDS).¹

Auf der Intensivstation erworbene Muskelschwäche führt zu Arbeitsunfähigkeit von ARDS Patienten

Fast 50%

Ein Jahr nach der Entlassung sind fast 50% der ARDS überlebenden Patienten wegen auf der Intensivstation erworbener Muskelschwäche noch arbeitsunfähig.²

Längere mechanische Beatmung als Folge mangelnder Variabilität

Mangelnde Variabilität

führt zu längerer mechanischer Beatmung.³

Frühzeitige Mobilisierung für eine verkürzte Verweildauer auf der Intensivstation

Frühzeitige Mobilisierung

verkürzt die Verweildauer auf der Intensivstation.⁴

Das ist die neue Evita

Die neue Evita V600 und V800 ist ganz für die Unterstützung bei den täglichen klinischen Aufgaben auf der Intensivstation konzipiert. Klicken Sie auf die Themen unten und erfahren Sie mehr. Produktbroschüre für weitere Informationen herunterladen.

Betrieb und Handhabung des Intensivbeatmungsgeräts Evita
  • Schnelle und sichere Bedienung auch in stressigen Situationen dank intuitivem Menüzugriff auf Einstellungen und klinische Daten.
  • Lückenlose Aufzeichnung von Patientendaten, Alarmen und Trends, bequem via USB.
  • Einfacher Wechsel zwischen verschiedenen Ansichten durch Antippen.
  • Detailierte Schritt - für Schritt Beschreibung aller Vorgänge.
  • Die 360°-Alarmleuchte blinkt in der Farbe der Alarmpriorität und ist aus jeder Richtung zu sehen.
Umfassende Behandlungstools zur Unterstützung lungenprotektiver Beatmungsstrategien

Unsere umfassenden Behandlungstools unterstützen Ihre lungenprotektive Beatmungsstrategie.

  • Öffnen Sie das Fenster zum Beatmungsstatus des Patienten mit erweitertem Lungen-Monitoring und Diagnosemöglichkeiten.
  • Die neuen Evita Beatmungsgeräte erlauben gemeinsam mit dem Lungenfunktionsmonitor PulmoVista 500 die Visualisierung der negativen Auswirkungen der mechanischen Beatmung.
  • Tools zur sicheren und effizienten Durchführung von Recruitmentmanövern mit Breath-by-Breat-Trends zur Unterstützung von Therapieentscheidungen.
  • Erhalten Sie das optimale Gleichgewicht zwischen endexspiratorischem Lungenvolumen und CO2-Elimination mithilfe von PC-APRV mit AutoRelease.
  • Verbessern Sie die Patientensicherheit durch eine in Ihre Beatmungsstrategie integrierte CO2-Messung
Selbstständiger Gerätebetrieb ermöglicht Patiententransport und frühzeitige Mobilisierung

Patiententransport

  • Kein Gerätewechsel während des Patiententransports erforderlich.
  • Der selbstständige Gerätebetrieb beim Patiententransport innerhalb eines Krankenhauses ist mit Gasmodul und Zusatzbatterien möglich.
  • Die Bettankopplung erlaubt den sicheren Transport eines Patienten mit Bett.

Frühzeitige Mobilisierung 

  • Die frühzeitige Mobilisierung eines Patienten trägt dazu bei, die Gefahr eines Delirs zu senken und seine Verweildauer auf der Intensivstation zu verkürzen.
  • Studien zeigen, dass auch die Pflegekosten sinken und vor allem die funktionelle Unabhängigkeit des Patienten bei der Entlassung verbessert wird. 1,2,3

Quellen

  1. Ely E.W. et al., Delirium in mechanically ventilated patients: validity and reliability of the confusion assessment method for the intensive care unit
  2. Salluh J.I.F. et al., Outcome of delirium in critically ill patients: systematic review and meta-analysis
  3. Kamdar B.B. et al., Joblessness and Lost Earnings after Acute Respiratory Distress Syndrome in a 1-Year National Multicenter Study
Schnelle und effiziente Frühentwöhnung der Beatmungsunterstützung
  • Stabilisiert die Spontanatmung des Patienten in einem komfortablen Bereich der normalen Atmung und reduziert automatisch die Beatmungsunterstützung (SmartCare®/PS).
  • Verstärkt die Anpassungsfähigkeit bei Spontanatmung und imitiert die Varianz normaler Atemzüge (Variable PS, PPS), was die Lungenfunktion verbessern und das Risiko von VALI reduzieren kann.
  • Hält das Tidalvolumen auch dann stabil, wenn sich Compliance, Resistance und Spontanatemantrieb des Patienten ändern, um das Risiko für eine Überdehnung oder ein Kollabieren zu reduzieren und die Lunge vor Hyper- und Hypoinflation (AutoFlow®, Volumengarantie) zu schützen.
  • Kompensiert den tubusbedingten Atemwiderstand in allen Beatmungsmodi (ATC®).
Umfassende Services für die Installation und Wartung von Dräger-Systemen

Wir bieten exklusive Fachkenntnisse für Installation und Wartung der auf die spezifischen Bedürfnisse Ihres Krankenhauses zugeschnittenen Dräger-Systeme.

  • Produkt-Service: z. B. Gerätewartung
  • Professioneller Service: z. B. IT-Beratung und Systemintegration
  • Schulungen zu unseren Produkten und Services: z. B. Anwendungsschulung
  • Service für Geräte anderer Anbieter: Instandhaltung aller Ihrer medizinischen Geräte unabhängig vom Hersteller
  • Digitale Services: z. B. netzwerkbasierte Dienste und Gerätedatenanalysen (nicht alle Serviceprodukte sind in jedem Land erhältlich)
Vernetzung zwischen medizinischen Geräten

Unsere Vision ist eine Akutversorgung, in der medizinische Geräte als System vernetzt sind. Interoperabilität zwischen verschiedenen Geräten hilft, vermeidbaren medizinischen Fehlern und potenziell schwerwiegenden Ineffizienzen vorzubeugen. Das neue standardisierte Netzwerkprotokoll SDC macht die sichere und dynamische Konnektivität im Krankenhaus möglich und somit die Interoperabilität medizinischer Geräte in der Zukunft.

Unser erster Schritt ist Konnektivität durch CC300:

  • Umfassender HL7-Datenexport von allen Geräten in das HIS zum Austausch qualitativ hochwertiger Daten zwischen medizinischen Geräten und EMR
  • Zukunftssichere, offene Konnektivität: standardisierte und gesicherte Kommunikation zwischen medizinischen Geräten, bei einem hohen Maß an Cybersicherheit

Das macht den Unterschied

Unsere Geräte vereinen Hochleistungsbeatmung mit einem ansprechenden Design und modernster Betriebsphilosophie . Sehen Sie sich unser Video an und entdecken Sie die neue, einfache Möglichkeit zur Steuerung Ihrer Beatmungsstrategie.


Das ist die neue Benutzerfreundlichkeit in der mechanischen Beatmung.

Das ist ihre Möglichkeit, die neue Evita zu testen

Möchten Sie die neue Evita in Ihrer Krankenhausumgebung testen? Treten Sie mit uns in Kontakt. Füllen Sie das Formular aus und senden Sie uns eine Nachricht. Wir nehmen dann in Kürze Kontakt mit Ihnen auf.

User Interface Designer Sebastian Fischer

Das ist mehr als ein Layout - Design der neuen Benutzeroberfläche

Wir haben unserem Interface-Designer Sebastian Fischer drei Fragen dazu gestellt, wie die Konzeption der neuen Benutzeroberfläche begonnen hat. Was ist zu beachten und welche Verbesserungen gibt es im täglichen Gebrauch?

Wo beginnt man bei der Entwicklung einer neuen Benutzeroberfläche? Woher stammen die Anwender-Erkenntnisse?

Zuerst betrachten wir die Bedürfnisse unserer Kunden und Anwender. Anschließend analysieren wir ihre Arbeitsabläufe und Alltagsroutinen im klinischen Umfeld. Weitere Anregungen kommen aus den Abteilungen Vertrieb, Marketing und Dräger Service.
Zusätzlich integrieren wir auch direktes Kundenfeedback aus dem Kundendienst in unsere Arbeit.

Was war der Hauptgrund für die Überarbeitung der Benutzeroberfläche? Was war Ihnen bei der Entwicklung besonders wichtig?

Viele Produkte im Alltag unserer Kunden sind heutzutage digitalisiert und vernetzt. Damit verändern sich die Erwartungen an eine Benutzeroberfläche – es haben sich neue Wege der Interaktion mit Geräten etabliert.
Dazu gehört zum Beispiel ein tablet-ähnliches Betriebssystem, das jetzt auch Teil der neuen Dräger-Benutzeroberfläche ist. Es war uns wichtig, dass die Anwender ihre Erfahrungen aus dem Alltag so direkt wie möglich auf unsere Geräte übertragen können.
Das verkürzt die Einarbeitung und verbessert die sichere Anwendung – und damit auch die Patientensicherheit.

Was sind die wichtigsten Vorteile der neuen Benutzeroberfläche im Alltag?

Auf der Intensivstation finden sich heute viele Geräte rund um das Patientenbett. Ärzte und Pflegepersonal müssen die Informationen und Daten all dieser Geräte verarbeiten. Die neue Benutzeroberfläche hat ein klares Design, das schnelle und fehlerfreie Entscheidungen unterstützt. Der helle Hintergrund minimiert zudem störende Reflexionen des Umgebungslichts. Wir wissen, dass die Verwendung nur weniger Farben Ruhe schafft; deshalb haben wir uns entschieden, nur dann Signalfarben zu verwenden, wenn es wirklich notwendig ist. Gleiches gilt für die auf dem Bildschirm angezeigten Informationen, die wir auf das Wesentliche reduziert haben. Weiterführende, entscheidende klinische Fragen können in ein paar zusätzlichen Schritten beantwortet werden.

Ein weiterer entscheidender Vorteil ist, dass die Beatmung mit der neuen Evita V-Serie unkompliziert, sicher und in nur wenigen Schritten gestartet werden kann. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Entlastung der Mitarbeiter in ihrer täglichen Routinearbeit.

Dr Thierbach talks about his first impression about the Evita V800

Das ist die Meinung von Kollegen

Für einen guten ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Aus diesem Grund haben wir Dr. Thierbach drei kurze Fragen gestellt, nachdem er die neue Evita zum ersten Mal verwendet hatte, um seine Eindrücke einzufangen.

Was war Ihr erster Eindruck von der neuen Evita?

Die Bildschirmanzeige ist aufgeräumter und übersichtlicher, die Farben sind gut gewählt und dank der deutlich verbesserten Bildschärfe ist die Lesbarkeit und Sichtbarkeit sehr gut. Es gibt praktische zusätzliche Möglichkeiten der Darstellung und der individuellen Konfiguration. Die neue Benutzeroberfläche unterstützt uns auch mit hervorragenden neuen Hilfefunktionen während der Einstellung der Beatmungstherapie.

Wie gefiel Ihnen die Produkteinführung?

Wir haben eigentlich überhaupt keine Einführung gebraucht. Meine Kollegen und ich kennen die Dräger Bedienphilosophie gut und fühlten uns sofort mit dem Gerät vertraut. Dies ist natürlich ein großer Vorteil für Sicherheit und Einarbeitung.
Damit reduziert sich die Wahrscheinlichkeit von Fehlern durch Überlastung, Hektik oder Unwissenheit erheblich.

Wie würden Sie die neue Evita in einem Satz zusammenfassen?

Sie ist die konsequente Weiterentwicklung einer bewährten Technologie mit Verbesserungen in allen Bereichen.


Das ist Funktionalität

So helfen wir Ihnen, mit Beatmungsbehandlungs-Tools für eine individuelle Beatmungsstrategie Ihre Behandlungsergebnisse zu verbessern: Laden Sie unsere Beatmungsfunktions-Datenblätter herunter und erfahren Sie mehr zu den Fakten und Vorteilen unserer Tools.

Nichtinvasive Beatmung
Nichtinvasive Beatmung

Bessere Ergebnisse mit nichtinvasiver Beatmung (NIV)

PDF, 1MB

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Low-Flow PV Loop
Low Flow PV Loop

Automatisches Lungenrekrutierungs-Manöver mit dem Low-Flow PV Loop

PDF, 1MB

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SmartCare®/PS
SmartCare®/PS

Automatisierte, protokollierte Entwöhnung mit SmartCare®/PS

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Airway Pressure Release Ventilation (APRV)
Airway Pressure Release Ventilation (APRV)

Airway Pressure Release Ventilation (PC-APRV) ermöglicht die Spontanatmung unter kontinuierlich positivem Atemwegsdruck mit kurzen Druckentlastungen.

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CO₂ Messung
CO₂ Messung

Eine präzise und zuverlässige Überwachung der CO2-Konzentration ist entscheidend.

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Variable Druckunterstützung
Variable Druckunterstützung

Mimic natural breathing: Variable Pressure Support

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Klinische Fakten

Dräger Evita ermöglicht natürlichere Atmung mit verbesserter Beatmungssynchronität

Natürlichere Atmung

mit verbesserter Beatmungssynchronität. ⁵٫⁶٫⁷ 

Beatmungsmodus SmartCare/PS verkürzt die Entwöhnungszeit und den Aufenthalt auf der Intensivstation

SmartCare/PS

ist der einzige Beatmungsmodus, der die Entwöhnungszeit (bis zu 40 %) und den Aufenthalt auf der Intensivstation verkürzt.⁸

Die Anwendung von APRV verbessert die Lungenfunktion und die Hämodynamik

APRV

Bei Patienten mit mäßigem bis schwerem ARDS verbesserte die Anwendung von APRV die Lungenfunktion und die Hämodynamik. Gleichzeitig reduzieren sich der Bedarf an Sedativa und die Dauer der mechanischen Beatmung, ebenso wie die Verweildauer auf der Intensivstation.⁹

NIV verkürzt die Verweildauer auf der Intensivstation und den Krankenhausaufenthalt

Kürzere Verweildauer auf der Intensivstation

NIV verkürzt die Verweildauer auf der Intensivstation und den Krankenhausaufenthalt um durchschnittlich drei Tage.¹⁰

Das sind verbesserte Behandlungsergebnisse

Beatmete Patienten gehören zu den anfälligsten Patienten in einem Krankenhaus. Wir unterstützen lungenprotektive Beatmungsstrategien – bei gleichzeitig verbessertem Gasaustausch. Erfahren Sie im Folgenden mehr über unsere Lösungen:


Protektive Beatmungslösungen

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Quellen

  1. Bellani et al., ‘Epidemiology, Patterns of Care, and Mortality for Patients With Acute Respiratory Distress Syndrome in Intensive Care Units in 50 Countries’, JAMA, vol. 315, Feb. 2016.
  2. Kamdar et al., ‘Joblessness and Lost Earnings after Acute Respiratory Distress Syndrome in a 1-Year National Multicenter Study.’, Am J Respir Crit Care Med., Oct. 2017.
  3. Spieth PM et al., Short-term effects of noisy pressure support ventilation in patients with acute hypoxemic respiratory failure.; Crit Care. 2013 +Thille AW et al., Patient-ventilator asynchrony during assisted mechanical ventilation.; Intensive Care Med. 2006
  4. Van Willingen Z et al., Quality improvement: The delivery of true early mobilisation in an intensive care unit, BMJ Qual Improv Rep. 2016
  5. Spieth PM et al., Short-term effects of noisy pressure support ventilation in patients with acute hypoxemic respiratory failure. Crit Care 2013; 17: R261
  6. Morawiec E et al., Comparative Effects of Variable Pressure Support, Neurally Adjusted Ventilatory Assist (NAVA) and Proportional Assist Ventilation (PAV)
    on the Variability of the Breathing Pattern and on Patient Ventilator Interaction Am J Respir Crit Care Med.. 2015;191:A3163
  7. Vassilakopoulos T, Zakynthinos S., When mechanical ventilation mimics nature. Crit Care Med. 2008 36(3):1009-11.
  8. F. Lellouche et al., Am J respir Care Med Vol 174, 2006 + Cochrane Library 2013, Issue 6
  9. Li JQ. et al., Clinical research about airway pressure release ventilation for moderate to severe acute respiratory distress syndrome. Eur Rev Med Pharmacol Sci. 2016 Jun;20(12):2634-41
  10. Warren DK, et al. Outcome and attributable cost of ventilator-associated pneumonia among intensive care unit patients in a suburban medical center. Crit Care Med. 2003; 31(5):1312-7.