Donnerstag, 6.6.2024 | Sicherheitstechnik, Produkt

Cannabis-Nachweis: Warum Speicheltests die bessere Wahl sind

Drogenschnelltests stehen vor Technologiewechsel

Fahrer unterzieht sich einem Speicheltest

Pressekontakt

Caroline Sophie Schröder 

Internal & External Communications

  • Im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz gelten weiterhin strenge Regelungen für den Konsum von Cannabis
  • Speicheltests wie der Dräger DrugCheck 3000 sind schnell, zuverlässig und greifen nicht so stark in die Privatsphäre ein wie ein Urintest

Mit dem neuen Cannabisgesetz dürfen Erwachsene in Deutschland seit dem 1. April 2024 legal Joints rauchen. Sowohl im Straßenverkehr als auch am Arbeitsplatz müssen Fahrtüchtigkeit und Arbeitsfähigkeit jedoch weiterhin zu jeder Zeit gewährleistet sein. Mithilfe eines Speicheltests lässt sich ein Drogenkonsum schnell und unkompliziert nachweisen. Bei Kontrollen setzen Polizei und Arbeitgeber bisher in der Regel Urintests zum Nachweis von THC (Tetrahydrocannabinol) ein. „Die Abbauprodukte von THC bleiben im Urin für eine relativ lange Zeit nachweisbar. Auf diese Weise kann Cannabis oft noch viele Tage oder gar Wochen nach dem Konsum nachgewiesen werden, obwohl es zum Zeitpunkt des Tests nicht mehr wirksam ist. Die Belastbarkeit dieses Verfahrens ist also deutlich eingeschränkt“, erklärt Daniel Budde, Experte für Alkohol- und Drogenmesstechnik bei Dräger. Als Alternative zum aufwändigen Urintest hat Dräger den Speichelschnelltest DrugCheck 3000 entwickelt. Dieser greift nicht so stark in die Privatsphäre der getesteten Person ein wie ein Urintest. Er misst das Vorhandensein von THC im Moment des Tests und damit den aktuellen Einfluss. Nach jedem positiven Drogenschnelltest wird ein bestätigender Bluttest durchgeführt. Dafür hatte sich zunächst ein Grenzwert von 1,0 Nanogramm THC pro Milliliter Blutserum etabliert. Ein neuer Grenzwert von 3,5 Nanogramm THC pro Milliliter Blutserum wurde nun festgelegt.1 (Update vom 07.06.2024)

„Die Abbauprodukte von THC bleiben im Urin für eine relativ lange Zeit nachweisbar. Auf diese Weise kann Cannabis oft noch viele Tage oder gar Wochen nach dem Konsum nachgewiesen werden, obwohl es zum Zeitpunkt des Tests nicht mehr wirksam ist. Die Belastbarkeit dieses Verfahrens ist also deutlich eingeschränkt.“
Daniel Budde, Experte für Alkohol- und Drogenmesstechnik bei Dräger

Ergebnis in maximal vier Minuten 
Wer einem Drogenschnelltest mit dem Dräger DrugCheck 3000 zustimmt, nimmt den Probennehmer des Speicheltests in den Mund und bewegt ihn dort für 15 Sekunden lang hin und her. Anschließend dauert es maximal vier Minuten, bis das Ergebnis angezeigt wird. „Man kann sagen, dass wir zurzeit bei den Drogentests einen Technologiewechsel erleben“, sagt Daniel Budde. Die seit Jahren bewährten Urintests zeigen zuverlässig den zurückliegenden Konsum an, allerdings nicht die aktuelle Beeinflussung. Speichelschnelltests überzeugen dagegen durch einfache Handhabung und Schnelligkeit. Auch eine vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr eingerichtete unabhängige Expertengruppe empfiehlt für das Vorscreening Speicheltests, um den aktuellen Konsum nachzuweisen.2


Hersteller des DrugCheck 3000 ist die Dräger Safety AG & Co. KGaA.

Autofahrer gibt mit einem DrugCheck 3000 Testkit einen Drogentest ab.
Foto 1:
Beim Speicheltest mit dem Dräger DrugCheck 3000 bewegt der Proband oder die Probandin einen Probennehmer im Mund für 15 Sekunden hin und her. In maximal vier Minuten wird das Ergebnis angezeigt.
Polizist öffnet DrugCheck 3000 Testkit.
Foto 2:
Zum Nachweis von Fahrten unter der Wirkung von THC sind Speichelschnelltests wie der Dräger DrugCheck 3000 gut geeignet. Der Speicheltest kann Polizei oder Ordnungsamt schnell ein positives oder negatives Ergebnis liefern, das als Indikator zur weiteren Anordnung einer Blutentnahme dienen kann.
Mitarbeiter in gelber Arbeitsjacke gibt einen Speicheltest ab
Foto 3:
Drogenschnelltest mit dem Dräger DrugCheck 3000 am Arbeitsplatz in einem sicherheitsrelevanten Bereich.

Neueste Artikel

Man sieht einen Mann in einer Werkstatt bei der Bearbeitung von Holz. Er ist geschützt durch ein Gebläsefiltergerät mit einem Helm und einem Visier.
Donnerstag, 22.2.2024 | Sicherheitstechnik

Gut geschützt bei der Holzbearbeitung

Dräger berät auf der Dach+Holz International über professionelle Atemschutzlösungen und stellt der Holzbranche das Gebläsefiltergerät X-plore 8000 vor

Produktbild des Dräger ConHub, eine schwarze Box mit Bedienknöpfen
Mittwoch, 25.10.2023 | Sicherheitstechnik, Produkt

Ex-geschütztes Gateway erhöht die Sicherheit in gefährdeten Bereichen

Dräger ConHub automatisiert und erweitert die Bereichsüberwachung mit Live-Daten mobiler Gasmessgeräte

Der Dräger Newsroom

Der Dräger Newsroom

Die neuesten Nachrichten und Updates, direkt von Dräger. Stöbern sie durch unsere Storys, Pressemitteilungen oder Publikationen.

Kontakt

Eine Frau lacht in die Kamera.

Kontakt mit Dräger aufnehmen

Drägerwerk AG & Co. KGaA
Moislinger Allee 53–55
23558 Lübeck

+49 451 882 0

Rund um die Uhr für Sie da.