Dienstag, 2.5.2023 | Sicherheitstechnik, Digitalisierung

Feuerwehren im Landkreis Harburg erhalten digitale Unterstützung im Einsatz

Dräger und Landkreis Harburg eröffnen Pilotphase der gemeinsamen Erforschung von Einsatzszenarien für 5G-Technologie.

Übergabe der Tablets an die Kreisfeuerwehrführung Harburg: (v.l.n.r.) Ana Bröcking, Landkreis Harburg; Jan Grottke, RWTH Aachen; Timm Wallrodt, Projektleiter Dräger; Torsten Lorenzen, stellv. Kreisbrandmeister Landkreis Harburg; Landrat Rainer Rempe, Landkreis Harburg

Pressekontakt

Julia Milde

Internal & External Communications

  • Partner des USIN5G-Projekts übergeben Kreisfeuerwehrführung Harburg spezielle Tablets mit einer Software für die Einsatzunterstützung
  • Tests der Sensortechnik in den Brandcontainern der FTZ Harburg starten

Modernste Technik kann Leben retten: Darum entwickeln der Landkreis Harburg und Dräger gemeinsam mit weiteren Partnern im bundesgeförderten Forschungsprojekt USIN5G (Usage Scenarios for Innovation Networks in 5G) Szenarien, in denen sich 5G-Technologie für die digitale Einsatzunterstützung von Feuerwehren nutzen lässt. Ab sofort werden diese Einsatzszenarien von der Kreisfeuerwehrführung Harburg in der Praxis erprobt. Die Kreisverwaltung Harburg und Dräger statten zusätzlich jede der rund 100 teilnehmenden Ortsfeuerwehren im Landkreis Harburg ab Juni mit einem Tablet aus, auf dem die Software Dräger Smart Rescue System installiert ist. Zudem fanden erste Tests der Sensortechnik, die Einsatzkräfte mit Hilfe von 5G-Technologie in Gebäuden lokalisieren soll, unter realen Brandbedingungen in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Harburg statt.


„Wir leiten mit unserem Pilotprojekt gewissermaßen ein neues Zeitalter digitaler Feuerwehrtechnik im Landkreis Harburg ein“, erklärt Landrat Rainer Rempe. „Unsere hochengagierten Feuerwehrfrauen und -männer leisten Tag für Tag Großartiges für die Sicherheit der Menschen. Wir setzen deshalb alles daran, um sie für ihre oftmals lebensrettenden Einsätze so optimal wie nur möglich auszustatten. Umso mehr freue ich mich, dass wir über USIN5G innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Landkreis Harburg zusammenbringen konnten, die gemeinsam mit unseren Wehren die Einsatzunterstützung der Zukunft entwickeln.“


Erkenntnisse aus Pilotprojekt dienen der Weiterentwicklung

Was im Rahmen des USIN5G-Teilprojekts ‚Intelligenter Katastrophenschutz‘ konkret erarbeitet wird, erläutert Dräger-Projektleiter Timm Wallrodt: „Die Ortswehren des Kreises sollen grundsätzlich Erfahrung mit einer kreisweit vernetzten Einsatzunterstützung sammeln. Diese Erkenntnisse fließen dann in die nächste Generation der Software ein, die unter anderem in der Lage sein wird, Einsatzkräfte in dreidimensionalen Gebäudemodellen zu lokalisieren“, so Wallrodt weiter. Als Basis hierfür dient ein 5G-Capmpusnetz sowie Sensorik für das Internet der Dinge und digitale Gebäudepläne auf Grundlage von Building Information Modeling (BIM). Auch die 5G-basierte Einbindung von Drohnendaten in Echtzeit ist geplant.

Das Projektteam USING5G im Rahmen der Tabletübergabe vor der Brandübungsanlage.
Das Projektteam USING5G im Rahmen der Tabletübergabe vor der Brandübungsanlage.

Das USIN5G-Projekt

Im Rahmen des Projekts USIN5G entsteht im Technologie- und Innovationspark Nordheide (TIP) in Buchholz durch die Kombination aus 5G-Campusnetz und öffentlicher 5G-Versorgung ein 5G-Reallabor für die Entwicklung neuer marktfähiger und innovativer Produkte und Dienstleistungen. Schwerpunkt des Projekts sind die Bereiche ‚Smarte Produktion und Gebäude‘ sowie ‚Intelligenter Katastrophenschutz‘. Dafür arbeiten bei USIN5G Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentliche Institutionen in einem Innovationsnetzwerk zusammen.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.usin5g.de

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