Mittwoch, 19.4.2023 | Digitalisierung, Sicherheitstechnik

Mit Alarm-App effektiver in den Einsatz starten

Dräger-Einsatzmeldesystem (EMS) verbessert die Alarmierung von Einsatzkräften.

EMS synchronisiert automatisch die Daten von vernetzten Feuerwehrverwaltungssoftwares, wie beispielsweise Wasserentnahmestellen.

Pressekontakt

Julia Milde

Internal & External Communications

  • Dräger übernimmt den laufenden Betrieb der Software von der Firma Systemtechnik Fey 
  • Rund 10.000 Anwender im norddeutschen Raum nutzen die Lösung bereits 
  • Die EMS App ist für iOS und Android verfügbar

Über das Einsatzmeldesystem erhalten Einsatzkräfte unverzüglich eine Nachricht auf ihrem Smartphone, sobald ihre Einheit durch die Leitstelle zu einem Einsatz gerufen wird. Eine Alarmierung erfolgt auch, wenn sich das Smartphone im Lautlos-Modus befindet. Die Einsatzkräfte können ihre Verfügbarkeit direkt über die App zurückmelden. Diese zusätzliche Benachrichtigung schließt eine wichtige Lücke, denn die Einsatzalarmierung erfolgt in vielen Gemeinden bisher ausschließlich über Sirenen oder Funkmeldeempfänger ohne Rückmeldefunktion. So sehen insbesondere Freiwillige Feuerwehren immer erst vor Ort im Gerätehaus, ob genug Einsatzkräfte zur Verfügung stehen oder nicht. Die neue Applikation steht ab sofort für iOS- und Android-Betriebssysteme zum Download zur Verfügung. 


Das Einsatzmeldesystem kann zusätzlich um einen Alarmmonitor ergänzt werden, der Einsatzauftrag, Einsatzort sowie Rückmeldungen der Einsatzkräfte visualisiert, optional auch mit einer akustischen Ansage.

Integrierte Lösung mit Schnittstellen-Funktion

Das Einsatzmeldesystem dient als Zusatzdienst zur klassischen Alarmierung und bietet aktuell eine Datenaustauschschnittstelle zur Feuerwehrverwaltungssoftware Fox-112. Eine Anbindung an die Dräger Lösung Drägerware.ZMS, welche in Niedersachsen als FeuerON und in Hessen als Florix bekannt ist, ist geplant. EMS synchronisiert mit diesen Feuerwehrverwaltungssoftwaren zum Beispiel Termine, Wasserentnahmestellen oder Daten der Einsatzkräfte automatisch, wodurch der Verwaltungsaufwand sehr gering bleibt. Das System kann auch mit dem digitalen Einsatzinformationssystem Dräger Smart Rescue verbunden werden. Möglich ist weiterhin eine Vernetzung mit IoT-fähigen Geräten, wie mit dem mobilen Gasmesssystem Dräger X-node. Dann kann das Dräger EMS auch ohne zwischengeschaltete Leitstelle automatisierte Alarme auf den Handys der Anwender erzeugen, zum Beispiel bei Erreichen einer bestimmten Gaskonzentration. 

„Dank unserer Lösungen sind Einsatzkräfte umfassend informiert – von der IoT-basierten Alarmgenerierung über die App-gesteuerte Alarmierung der Einsatzkräfte bis zur Tablet-unterstützten Durchführung des Einsatzes und der anschließenden Dokumentation im Rahmen der Feuerwehrverwaltung. Eine Datendurchgängigkeit wird zu jedem Zeitpunkt gegeben sein“, erklärt Timm Wallrodt, Teamleiter für BOS App-Entwicklung bei Dräger. 

Software kostenlos ausprobieren

Dräger bietet interessierten Feuerwehren die Möglichkeit, das Einsatzmeldesystem für zwei Monate kostenlos zu testen. Danach kostet die weitere Nutzung 11,95 Euro netto pro Monat. Hierfür ist es möglich, eine unbegrenzte Anzahl an Einsatzkräften an einem Standort per App und Alarmmonitor zu benachrichtigen. Weitere Preise und Informationen unter www.einsatzmeldesystem.com.

Anbieter des Einsatzmeldesystems ist die Dräger Safety AG & Co. KGaA

Über die App können Einsatzkräfte ihre Verfügbarkeit direkt übermitteln.
Über die App können Einsatzkräfte ihre Verfügbarkeit direkt übermitteln.

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