Dräger weitet die Kapazitäten für Atemschutzmasken aus und baut eine Produktion in Großbritannien auf

16.07.2020 | Pressemitteilung

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Im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie hat Dräger von der britischen Regierung den Zuschlag für die Lieferung von Atemschutzmasken (FFP3) erhalten. Die Auslieferung der Masken wird noch in 2020 beginnen und sich bis in das darauffolgende Jahr erstrecken. Der erwartete Umsatz liegt bei ungefähr 100 Millionen Euro.

Dazu wird Dräger eine Maskenproduktion in Großbritannien, in der Umgebung von Blyth in Northumberland, aufbauen. Hier hat Dräger bereits seit über 50 Jahren einen Entwicklungs- und Produktionsstandort für Atemschutztechnik für Feuerwehr und Industrie. Diese Erweiterung der Kapazitäten erfolgt zusätzlich zu dem bestehenden Produktionsverbund in Schweden und Südafrika und den vor kurzem beschlossenen neuen Produktionsstandorten in Frankreich und den USA.
Die Investitionen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten an allen fünf Standorten werden im Geschäftsjahr 2020 einen mittleren zweistelligen Millioneneurobetrag erfordern.

Rainer Klug, Vorstand Sicherheitstechnik bei Dräger: „Wir freuen uns sehr über den Großauftrag der britischen Regierung. Wir bekommen so die Möglichkeit, unseren internationalen Produktionsverbund für FFP-Masken zu erweitern. Dräger wird mit dieser zusätzlichen Produktionseinheit schnell und flexibel Volumen steigern. Unser internationaler Produktionsverbund ermöglicht es uns, einerseits sehr zielgerichtet und schnell auf nationale oder lokale Bedarfe zu reagieren, und andererseits eng vernetzt und flexibel internationale Bedarfe zu decken. Damit betreibt Dräger ein sehr reaktionsfähiges Herstellungssystem für zertifizierte FFP-Atemschutzmasken, deren Produktdesign aus der eigenen Entwicklung in Deutschland stammt.“

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