Dräger – Ihr Partner für Pandemievorbereitung - Pandemien / Epidemien

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Ein Blick in die Vergangenheit – Pandemien treten immer häufiger auf

Pandemien sind kein neues Phänomen. So wüteten in früheren Epochen über längere Zeitabschnitte unterschiedliche Pest-Pandemien, die teilweise große Anteile der Bevölkerung auslöschten. Nach dem Ersten Weltkrieg kostete in den Jahren 1918 bis 1920 die spanische Grippe etwa 27 bis 50 Millionen Menschen weltweit das Leben. Bei angenommenen 500 Millionen daran Erkrankten, entspricht dies einer mittleren Sterblichkeitsrate von etwa 7,7 Prozent. Vergleichbare Sterblichkeitsraten auf Grund einer Pandemie sehen wir 100 Jahre später in einigen Ländern durch Corona, zum Beispiel 9,3 Prozent in Mexico (Stand 8. Dezember 2020).

Deutlich wird, dass sich die Pandemien in den letzten zwei Jahrhunderten deutlich häufen. Die Gründe dafür sind vielschichtig und nicht immer eindeutig definierbar. Einen großen Einfluss hat aber sicherlich die Globalisierung. Auch große Entfernungen können durch heutige Transportmittel schnell zurückgelegt werden und auch die Reisehäufigkeit sowie deren Entfernungen nehmen stetig zu. Zusätzlich sehen wir ein stetiges Wachstum der Weltbevölkerung, wodurch Lebensraum ein kostbares Gut wird. Menschen leben auf engem Raum zusammen oder müssen in neue Lebensräume vordringen, die wiederum bisher unbekannte Krankheiten beherbergen könnten.

Diese Umstände verdeutlichen, dass eine ganzheitliche Pandemievorsorge immer wichtiger wird.

Erfahren Sie hier mehr zur Covid-19-Pandemie

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Gefahren von Pandemien/Epidemien

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Ungewissheit über den Verlauf

Der Verlauf und die Schwere einer Pandemie oder auch einer Epidemie ist im Voraus nahezu unmöglich bestimmbar. Oftmals bringen Pandemien eine exponentielle Steigerungsrate der Ansteckungen mit sich, wodurch ein sprunghafter Anstieg der Infizierten innerhalb kurzer Zeit möglich ist. Dazu sind wellenartige Bewegungen bei den Ansteckungszahlen zu beobachten – so zum Beispiel bei der Spanischen Grippe oder auch bei SARS CoV-2. Pandemien oder Epidemien sind kein kurzfristiges Phänomen, sondern dauern in der Regel einige Jahre, bis die Krankheit keine nennenswerten, überregionalen Neuansteckungen verursacht.

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Erhöhtes Risiko für Alte und Schwache

Besonders gefährdet von Pandemien sind vor allem die „vulnerablen“ älteren oder vorerkrankten Menschen. Hier ist die Mortalitätsrate, also die Sterberate, besonders hoch. Durch die exponentielle Verbreitung der Krankheiten ist es schwierig, diese Menschen zu schützen – jedoch auch unbedingt notwendig. Daher dient das Tragen persönlicher Schutzausrüstung in Zeiten mit erhöhter Ansteckungsgefahr nicht immer nur dem Eigenschutz, sondern ebenso dem Fremdschutz.

Vorsorge und Schutz während einer Pandemie

Dräger Safety Talk zu den Themen persönliche Schutzausrüstung, Hygiene und Desinfektion. 

Die 4 Bausteine einer Pandemievorbereitung

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Passende Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

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Sicherstellen der Verfügbarkeit

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Hygienische Bereitstellung

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Ganzheitliche Pandemieplanung

Die empfohlene persönliche Schutzausrüstung

Die passende Schutzausrüstung zum Eigen- und/oder Fremdschutz muss je nach Tätigkeit, Dauer und Ort ausgewählt werden. Auch hier unterstützen öffentliche Institute oftmals mit einer Empfehlung zur Auswahl der persönlichen Schutzausrüstung. Im betrieblichen Sinne wird die Auswahl ergänzend durch die Arbeitssicherheit definiert und ausgesprochen. Grundsätzlich muss der jeweilige Schutzfaktor der persönlichen Schutzausrüstung beachtet werden. Dieser Faktor zeigt das Vielfache eines jeweiligen Grenzwerts, allerdings sind keine Grenzwerte für Mikroorganismen (Bakterien, Pilze/Sporen, Viren, Enzyme) gegeben. Das führt dazu, dass die Auswahl des Atem- und/oder Körperschutzes durch eine Gefährdungsbeurteilung sowie unter Beachtung der Risikogruppen gemäß Biostoffverordnung ermittelt werden muss.

Neben der Auswahl ist vor allem auch die richtige Nutzung der persönlichen Schutzausrüstung essenziell, um sich und andere effektiv zu schützen. Auf unseren Produktseiten finden Sie weiterführende Informationen.

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Dräger X-plore® 1300

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Dräger X-plore® 1700

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Dräger X-plore® 1900

  • in allen drei Schutzklassen (FFP1, FFP2, FFP3) erhältlich
  • endlose Bebänderung vereinfacht das Auf- und Absetzen
  • niedriger Atemwiderstand – hoher Tragekomfort

Neben der Auswahl ist vor allem auch die richtige Nutzung der persönlichen Schutzausrüstung essenziell, um sich und andere effektiv zu schützen. Auf unseren Produktseiten finden Sie weiterführende Informationen.

Draeger X-plore 2100

Dräger X-plore® 2100

Draeger X-plore 3000

Dräger X-plore® 3300/3500

Draeger X-plore Bayonet

Dräger X-plore® Bajonett

  • X-plore 3300/3500 in drei Größen erhältlich
  • geringer Atemwiderstand dank innovativer Filtertechnologie
  • Maske kann gereinigt und desinfiziert werden

Neben der Auswahl ist vor allem auch die richtige Nutzung der persönlichen Schutzausrüstung essenziell, um sich und andere effektiv zu schützen. Auf unseren Produktseiten finden Sie weiterführende Informationen.

Draeger X-plore 8000

Dräger X-plore® 8000

  • Arbeiten ohne Atemwiderstand und ohne Tragezeitbegrenzung (in Kombination mit Haube/Helm/Visier)
  • für Brillen- und Bartträger geeignet
  • hoher Schutz vor möglichen Gefahren

Eigen- vs. Fremdschutz zur erfolgreichen Bekämpfung

Damit sich eine Pandemie nicht verschlimmert und den typischen exponentiellen Verlauf zeigt, muss die Bevölkerung diverse Hygienemaßnahmen befolgen und einhalten. Je nach Pandemie werden diese Empfehlungen oftmals durch nationale sowie internationale Institute ausgesprochen. Für den deutschen Raum ist hier das Robert-Koch-Institut als ein öffentliches Institut zu nennen. Dieses hat im Zuge diverser Pandemien Risikobewertungen durchgeführt und ermittelt, dass vor allem folgende Maßnahmen, insbesondere bei Viren, die sich über die Atemwege übertragen, als Basis notwendig sind:

Gestaltung der Arbeitsumgebung

  • Passive Lüftung
  • „Spuckschutz“-Scheiben
  • Abstand zwischen den Arbeitsplätzen
  • Trennung von Verkehrswegen

Kontaktreduzierung

  • mobiles Arbeiten / Homeoffice
  • Wechselschicht
  • Vorgänge mit Kontakten reduzieren

Hygiene und Reinigung

  • Reinigung und ggf. Desinfektion bei gemeinsam genutzten Werkzeugen, Arbeitsmitteln, persönlicher Schutzausrüstung o. Ä.

Allgemeine Verhaltensregeln

  • Bei typischen Symptomen zu Hause bleiben
  • In Armbeuge oder Taschentuch niesen
  • Mund-Nase-Bedeckung tragen
  • Innenräume regelmäßig lüften
  • Abstand halten
  • Regelmäßige Handhygiene

Mund-Nase-Schutz und persönliche Schutzausrüstung

Dabei ist stets das sogenannte „TOP“-Prinzip anzuwenden. Technische Maßnahmen sollten vor organisatorischen und vor persönlichen Maßnahmen ergriffen werden. Persönliche Maßnahmen wie der Einsatz von Schutzausrüstung sollten als letzte Maßnahme zur Pandemiebekämpfung in Unternehmen zum Einsatz kommen.

Diese Maßnahmen konkretisieren sich in der Frage, wer soll wodurch geschützt werden. Dementsprechend lassen sich die Maßnahmen und vor allem das Tragen einer Maske zwischen einem Eigen- und einem Fremdschutz unterscheiden. Im Gegensatz zum Eigenschutz muss beim Fremdschutz die jeweilige Maßnahme auch andere vor einer möglichen Infektion schützen. Beispielsweise schützen FFP-Masken ohne Ausatemventil nicht nur den Träger, sondern auch Personen in unmittelbarer Nähe.

Neben den Empfehlungen der öffentlichen Institute wie dem Robert-Koch-Institut, muss im betrieblichen Kontext ebenfalls die Risikobewertung und Gefährdungsbeurteilung des jeweiligen Unternehmens beachtet werden. Viele Unternehmen haben im Sinne des Arbeitsschutzes bereits Hygiene- und/oder Infektionsschutzpläne entwickelt, die im Falle einer Pandemie greifen und die Mitarbeiter schützen sollen. Die Pläne beinhalten unter Anderem Aspekte und Fragen wie:

  • Schütze ich die Mitarbeiter untereinander?
  • Schütze ich die Mitarbeiter vor dem Publikumsverkehr?
  • Schütze ich den Publikumsverkehr vor den Mitarbeitern?
  • Schütze ich den Publikumsverkehr untereinander?
  • Kombiniere ich die Schutzziele und schütze alle in meinen betrieblichen Räumlichkeiten?
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Tragezeitbegrenzungen

Da das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung einen psychischen sowie physischen Einfluss auf den Träger hat, müssen mögliche Tragezeitbegrenzungen oder Gebrauchsdauern gemäß lokalen Regularien beachtet werden. Für den betrieblichen Kontext kann die Gefährdungsbeurteilung hier ebenfalls konkretere Informationen geben.

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Reinigung und Desinfektion

Darüber hinaus muss bei der Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung darauf geachtet werden, ob die jeweilige Schutzausrüstung gereinigt und/oder desinfiziert werden kann und darf. FFP-Masken als Einwegprodukte können bspw. nicht aufbereitet werden – Halbmasken hingegen schon. Eine unsachgemäße Reinigung/Desinfektion kann die Wirksamkeit der persönlichen Schutzausrüstung wesentlich negativ beeinflussen und kann den Träger im schlimmsten Fall nicht ausreichend schützen. Schauen Sie je nach Produkt in die beiliegende Gebrauchsanweisung, um herauszufinden, ob und wenn ja, welche Aufbereitungsmöglichkeiten und -prozesse vorliegen.

Das Sicherstellen der Verfügbarkeit

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Im Krisenfall bleibt bei der Beschaffung passender persönlicher Schutzausrüstung keine Vorlaufzeit. Die benötigte persönliche Schutzausrüstung muss in ausreichender Menge bereitgestellt und verfügbar sein. Dräger bietet Ihnen ein Bevorratungskonzept, bei welchem Sie sich zu vorab definierten Mengen und Preisen einen Bestand sichern, der je nach Abrufung direkt zu Ihnen geliefert wird. Alles ohne verpflichtende Abnahme, eigene Lagerkosten und stets aus europäischer Produktion.

Zum Dräger Bevorratungs-Service

Die hygienische Bereitstellung

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Im Pandemiefall muss Schutzausrüstung nicht nur in ausreichender Menge verfügbar sein, sondern auch am Ort des Bedarfs bereitstehen. Dräger hat dafür einen FFP-Automaten entwickelt, der individuell mit Schutzausrüstung bestückt werden kann. Der FFP-Automat funktioniert automatisiert ohne menschliche Kontaktmöglichkeiten und liefert einzeln verpackte, hygienische Produkte. Entwendung oder Missbrauch von PSA kann vorbeugt werden durch die Autorisierung z.B. per Werksausweis und erleichtert die verursachungsgerechte Abrechnung.

Die ganzheitliche Pandemieplanung

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Die Vorbereitung auf eine Pandemie besteht aber nicht nur aus der Bereitstellung von Schutzausrüstung. Vielmehr bedarf es weitreichender Planungen, wie der Betrieb im Pandemiefall aufrechterhalten werden kann. Dazu gehören unter anderem Prozessanalysen, um herauszuarbeiten, wie die Kernprozesse zur Aufrechterhaltung des Betriebes im Krisenfall fortgeführt werden können. Die Vulnerabilität der Lieferketten muss bewertet und es müssen Krisenstäbe vorbereitet werden. Dräger unterstützt die ganzheitliche Pandemieplanung bei der Planung, Ausbildung und der Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen. Es werden darüber hinaus auch Trainings, Übungen und Pandemie-Simulationen, die auch über mehrere Monate gehen können, angeboten. 

Zum Sicherheits- und Notfallmanagement

Disclaimer: Die hier oben genannten Empfehlungen und Maßnahmen beziehen sich vorrangig auf die aktuelle Pandemielage bezüglich SARS-Cov-2 und basieren auf den derzeitigen, öffentlich verfügbaren Erkenntnissen. Jede andere Pandemie bzw. Epidemie kann jedoch eigene, ggf. andere Maßnahmen erfordern bzw. die derzeit bestehende Pandemielage im Zusammenhang mit SARS-Cov-2 kann sich in eine bisher unbekannte Richtung verändern. Wir behalten uns daher vor, die hier beschriebenen Empfehlungen und Maßnahmen jederzeit anzupassen bzw. abzuändern. Halten Sie sich auch stets selbst auf dem aktuellen Stand, z.B. auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und/oder der WHO

Stand: 19.11.2021

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