Erreichen der globalen Dekarbonisierungs- und CO2-Reduktionsziele
—Die Konzentration von Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Erdatmosphäre stieg in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich und nahezu exponentiell an.
Ein Grund dafür ist die industrielle Nutzung von fossilen Brennstoffen. Trotz großer Bemühungen in den letzten Jahren auf erneuerbare Energieträger umzusteigen, sind viele industrielle Zweige nach wie vor stark auf fossile Brennstoffe angewiesen. In Prozessen der Zement- und Kalkindustrie, in Bereichen der Grundstoffchemie oder der Abfallverbrennung werden auch in Zukunft größere Mengen des Treibhausgases entstehen. Um die gesteckten Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen, bedarf es daher moderner Technologien zur sicheren Abscheidung, zum Transport und Speicherung oder nachhaltigen Nutzung des Kohlenstoffdioxids. Diese Technologien bezeichnet man als CCS (Carbon Capture and Storage), wenn der Stoff in einer Lagerstätte gespeichert werden soll, oder CCU (Carbon Capture and Utilization), wenn CO2 anschließend weiterverarbeitet werden soll.
Sicherheitstechnische Herausforderungen übernehmen
—Bei einer Konzentration von über 5 % ist CO2 für den Menschen giftig.
Die Dichte von CO2 muss berücksichtigt werden. Dieses Molekül ist etwa 60 % schwerer als Luft und bewegt sich in niedrigen Konzentrationen, verdrängt O2 und schafft für den Menschen toxische Bedingungen.
Es kann lange Zeit in Senken, Gruben, Gräben und Kellern verbleiben, lange nachdem es sich vom Boden aus verteilt hat.

CO2 ist giftig
Die Todesursache beim Einatmen hoher CO2-Konzentrationen ist nicht die Hypoxie (Sauerstoffmangel im Körpergewebe), sondern die Vergiftung mit Kohlendioxid. CO2 ist:
- farblos
- geruchlos
- nicht brennbar
- entsteht bei der Oxidation von Kohlenstoff

CO2 ist ein Treibhausgas
CO2 ist das wichtigste langlebige Treibhausgas in der Erdatmosphäre.
Seit der industriellen Revolution haben die anthropogenen Emissionen - vor allem durch die Nutzung fossiler Brennstoffe und die Abholzung von Wäldern - die Konzentration des Gases in der Atmosphäre rapide ansteigen lassen, was zur globalen Erwärmung geführt hat.

Eis-/Gefrieren
Wenn CO2 nahe oder oberhalb eines Drucks von knapp 74 bar bei gleichzeitiger Temperatur über 31 ° C gehandhabt wird, befindet sich das Gas in einem thermodynamisch „überkritischen“ Zustand. In dieser Phase gibt es erhebliche Gefährdungen mit CO2, wenn der Druck abrupt abfällt oder verloren geht. Wenn überkritisches Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, kühlt es stark ab und kann hohe Mengen an Kondensationen freisetzen.
Dräger Sicherheitslösungen im Umgang mit CO2
—Dräger bietet ein umfangreiches Produktportfolio zur Detektion und Messung von Kohlenstoffdioxid sowie persönliche Schutzausrüstung zum sicheren Umgang mit CO2. Die Schutzmaßnahmen kommen während der Abscheidung von CO2, des Transports und der Nutzung sowie während der Injektion von CO2 in den Erdboden zum Einsatz.
Stationäre CO2-Sensoren von Dräger werden in der Regel auf Grund des Ausbreitungsverhaltens in niedriger Höhe platziert, um vor Ansammlungen des Stoffes zu warnen. Zur Detektion in vol. % oder ppm sollte die Infrarot-Technologie (IR) verwendet werden. Infrarot-Sensoren punkten durch eine erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit und detektieren auch in inerter Atmosphäre zuverlässig. Durch eine kontinuierliche Selbstdiagnose gemäß IEC / EN 61508 des Dräger PIR 7000 infrarot-optischen Transmitters kann das Wartungsintervall des Gerätes auf 12 Monate verlängert werden und ist somit besonders wartungsarm. Ultraschall-Messtechnik haben einen großen Erfassungsbereich, erkennen Gaslecks schnell und sind unabhängig von der Windrichtung. Sie werden an zentralen Orten installiert, wo sie den gesamten Bereich abdecken können, an denen potenzielle Lecks auftreten können. Lecks an Leitungen mit hohem Druck erzeugen Ultraschallfrequenzen, die vom Sensor detektiert werden können.

Dräger X-node
Dräger X-node ist eine kabellose IoT-Lösung zur Überwachung und Analyse von Prozessen. Die Systemlösung verwandelt verlässliche Messwerte des X-node Device - Gaskonzentration, Temperatur, Feuchtigkeit und Luftdruck - in wertvolle Informationen, die Sie über das X-node Hub online überall abrufen, analysieren, visualisieren, überwachen und speichern …
können.
Dräger PIR 7200

Dräger Polytron 8720 IR
Der Dräger Polytron 8720 IR ist ein explosionsgeschützter Highend-Transmitter zur Detektion von Kohlenstoffdioxid. Er nutzt den infrarotoptischen Dräger PIR 7200 als Sensor. Neben dem 3-Leiterbetrieb 4-bis-20-mA Analogausgang, bietet er auch HART®, Feldbusoptionen und Modbus, so dass Sie den Transmitter mit den meisten Auswertesystemen in Ihrer Ga…
swarnanlage kombinieren können.
Dräger REGARD® 3000
Überwachen Sie verschiedene Gase und Dämpfe mit dem modularen Auswertesystem Dräger REGARD® 3000. Sein mehrfarbiges Status-Licht signalisiert Ihnen den Zustand Ihrer Gaswarnanlage. Der Controller ermöglicht Ihnen drei verschiedene Module zu kombinieren: Input-, Relais- und Gateway-Modul. Dabei können Sie bis zu vier analoge Transmitter und acht Rel…
ais in Kombination anschließen.
Dräger Polytron 8900 UGLD
Der Dräger Polytron 8900 UGLD ist ein Frühwarnsystem zur Erkennung von Gasleckagen in Druckgasleitungen und -behältern. Dank eines Ultraschallsensors reagiert er schneller als herkömmliche Gasmesstechnik, da der Schall des austretenden Gases registriert wird und nicht die Gaskonzentration einer Gaswolke. Ein Gasaustritt in der Umgebung wird sofort …
erkannt, unabhängig davon, aus welcher Richtung der Wind weht.Hier finden Sie das gesamte Portfolio der stationären Gasmesstechnik
VOICE Gefahrstoffdatenbank
—Dräger VOICE ist ein unverzichtbares Werkzeug für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen. Mit einem Klick erhalten Sie in der Datenbank relevante Informationen und spezifische Empfehlungen zur Sicherheitsausrüstung für mehr als 1.500 Gefahrstoffe.

Kohlendioxid (CO2) erscheint bei atmosphärischen Temperaturen und Drücken als farbloses, geruchloses Gas.
Eine vollständige Liste der Stoffeigenschaften finden Sie unter dem nachstehenden Link.
Erfahren Sie mehr über VOICE
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