Industrie im demografischen Wandel der Arbeitswelt - Erleichterung der Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer und Immigranten

Industrie im demografischen Wandel der Arbeitswelt

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Industrie im demografischen Wandel der Arbeitswelt

Die demografische Entwicklung hat einen Wandel der Arbeitswelt zur Folge, der sich erheblich auf die Belegschaft von Industrieunternehmen auswirkt. Neben immer älteren Arbeitnehmern nimmt auch die Vielfalt der geografischen Herkunft zu. Ergonomische Produkte und intelligente Dienstleistungen helfen dabei, künftige Anforderungen zu erfüllen und z.B. die physische Arbeitsbelastung zu reduzieren.

Dräger auf der A+A 2021

Mission Safety Digital at A+A 2021

Wir sind immer noch begeistert von der A+A 2021 und bedanken uns für Ihr reges Interesse an unseren Live-Sessions! Wenn Sie an unseren Themen interessiert sind, gelangen Sie hier zu den Aufnahmen unserer Sessions:

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Ältere Arbeitnehmer: Der Altersdurchschnitt von Arbeitnehmern steigt

Ältere Arbeitnehmer und Immigration

In der industriellen Produktion steigt der Altersdurchschnitt der Belegschaft. Weiterhin gibt es immer mehr Mitarbeiter, die keine deutschen Muttersprachler sind.

G26 Untersuchug für physische Arbeitsbelastung

Konsequenzen für die physische Arbeitsbelastung

Arbeitgeber müssen sich auf die demografische Entwicklung einstellen, um Mitarbeiter auch künftig möglichst lange zu halten und neue zu gewinnen. Diese Herausforderung betrifft z.B. die Produktionsbranche. Wichtig ist eine ergonomische, wenig belastende und einfach zu bedienende persönliche Schutzausrüstung (PSA). Dies gilt auch, da PSA aufgrund sinkender Grenzwerte für Arbeitsplatzkonzentrationen gefährlicher und insbesondere krebserregender Stoffe in Europa immer häufiger verwendet werden muss.

Arbeitsmedizinische Vorsorge nach Grundsatz 26 (G26)

Der medizinische Eignungstest nach dem Grundsatz 26 (G26) der Berufsgenossenschaften überprüft, ob der Einsatz persönlicher Schutzausrüstungen unter den gegebenen Bedingungen am Arbeitsplatz mit dem Gesundheitszustand des Anwenders vereinbar ist. Die Gruppeneinteilung der Atemschutzgeräte erfolgt nach dem Gerätegewicht und den Druckdifferenzen bei der Einatmung und der Ausatmung.

Gruppe 1

Gewicht <3kg
Atemwiderstand <5mbar


z. B. Filtergeräte mit Partikelfiltern der Klassen P1 und P2, partikelfiltrierende Halbmasken, Gebläsefiltergeräte, Druckluftschlauchgeräte

Gruppe 2

Gewicht <5 kg
Atemwiderstand >5 mbar


z. B. Filtergeräte mit Partikelfiltern der Klasse P3, Gas- oder Kombinationsfiltern, Regenerationsgeräte <5 kg, Schlauch- und Filtergeräte in Kombination mit Schutzanzügen

Gruppe 3

Gewicht >5 kg
Atemwiderstand <6 mbar


z. B. frei tragbare Isoliergeräte, Regenerationsgeräte >5 kg

Ausnahmeregelung

Geräte <3kg und ohne Atemwiderstand, <30 min Nutzung pro Tag sowie Fluchtgeräte oder Selbstretter haben keinen Zwang zur Eignungsuntersuchung.


(z. B. Schlauchgeräte oder gebläseunterstützte Filtergeräte mit Haube oder Helm, bei denen die Atemluft frei abströmen kann.)

Menschen im Alter über 65 Jahre sind die weltweit am schnellsten wachsende Altersgruppe

Verbesserungen für ältere Arbeitnehmer

Dräger entwickelt neue Geräte grundsätzlich vor dem Hintergrund des Einsatzzwecks. Klare Trends sind ein möglichst geringes Gewicht und kleines Volumen, geringer Atemwiderstand sowie eine optimale Anpassung an den menschlichen Körper. Verfügbare Dräger-Lösungen sind z.B.:

  • Neue Bajonett-Filtergeneration reduziert den Atemwiderstand deutlich
  • Partikelfiltrierende Einweg-Halbmaske X-plore 1900 in zwei Größen mit optimierter Form, die auf fast jedes Gesicht passt
  • Mit Fit-Tests kann der Dichtsitz von Atemschutzmasken individuell am Anwender geprüft werden
  • Spritzschutzanzüge aus neuen Materialien mit geringem Geräuschlevel erhöhen den Tragekomfort und die Akzeptanz
  • Ventilationswesten, die den Träger permanent mit Atemluft und einem kühlendem Luftstrom versorgt

Nachhaltiges Konzept für langfristiges Arbeiten

Arbeitnehmer sollen möglichst ihr gesamtes Arbeitsleben ohne Beeinträchtigungen ihrer Arbeit nachgehen können. Das gelingt aus einer ganzheitlichen Perspektive.

Um Arbeitnehmern ein langfristiges Arbeiten – auch mit Arbeitsschutz – zu ermöglichen, empfiehlt Dräger ein ganzheitliches Konzept nach dem TOP-Prinzip, das technische, organisatorische und persönliche Maßnahmen umfasst. Dabei spielen auch neue Konzepte für Atem- und Körperschutz eine Rolle.

Technische Maßnahmen
1) Vermeidung der Gefahr (zum Beispiel Ersetzen eines gefährlichen Arbeitsverfahren durch ein ungefährliches)
2) Trennung von Mensch und Gefahr (zum Beispiel durch Kapselung einer gefährlichen Maschine)

Organisatorische Maßnahmen
3) Organisatorische Maßnahmen (zum Beispiel zeitliche Begrenzung der Einwirkung einer gefahrbringenden Bedingung); Zugangskontrollen (häufig in Verbindung mit technischen und persönlichen Schutzmaßnahmen usw.)

Persönliche Maßnahmen
4) Persönliche Schutzausrüstung (PSA, zum Beispiel Sicherheitsschuhe, Atemschutz, Handschuhe usw.)
5) Unterweisungen (dazu gehören neben Schulungen und Belehrungen auch Schilder und Markierungen, Verbote, Gebote usw.)

Anforderungen (seitens der Arbeitgeber)

Vereinfachung

der gesundheitlichen Eignungsuntersuchung G26 zum Einsatz älterer Arbeitskräfte

Längere Einsatzdauer

für Atemschutzgeräteträger zur Effizienzsteigerung

Kostenreduktion

für die Durchführung und Kontrolle von gesundheitlichen Eignungsuntersuchungen

Auswirkungen / Lösungsansätze

Entwicklung belüfteter Systeme

gebläseunterstützt (PAPR) oder druckluftversorgt – und Fokussierung auf die Reduzierung von Atemwiderständen für Maskenlösungen

Portfolioerweiterung

hin zu belüfteten Spritzschutzanzügen mit Druckluftschlauchgeräten in Kombination mit Kühlsystemen

Neue Filtertechnologien

mit niedrigeren Atemwiderständen

Erhöhte Bedienbarkeit von Geräten durch intuitive Symbole

Bedienung von Geräten intuitiv gestalten

Eindeutige Symbole und klares Design machen Dräger-Geräte intuitiv bedienbar. Farbcodes zeigen, welche Elemente zusammengehören. Das erleichtert den sicheren Einsatz in gemischtsprachigen Teams.

Fachkräftemangel als Risiko in Deutschland

Unsere Dienstleistungen vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels

Für Ihre Mitarbeiter: Schulungen, Unterweisungen und Webbasierte Trainings zum optimalen Umgang mit PSA. 

Für Ihr Unternehmen: Kurzfristiges zur Verfügung stellen von Fachpersonal wie Sicherheitsposten, Gasanalysten oder Sicherheitsingenieure. Kurzfristig können Sie zudem europaweit mehr als 150.000 Dräger-Geräte mieten, um die benötigte Ausrüstung zu stellen.

Produktlösungen

Persönliche Schutzausrüstung von Dräger unterstützt Sie schon heute bei den neuen Herausforderungen. Unsere Mission: maximale Sicherheit und 100 % Komfort.

Dräger X-plore® 1900

Dräger X-plore® 1900

Die Dräger X-plore® 1900 ist die leistungsstarke partikelfiltrierende Einweg-Halbmaske zum Schutz gegen Feinstäube und Partikel. Die Premium-Staubmaske ist in zwei Größen erhältlich und verbindet einfache Handhabung, herausragenden Tragekomfort und optimalen Sitz. Für ein Höchstmaß an Sicherheit – auch für Brillenträger.

Produktdetails

Dräger X-plore® 3300/3500

Dräger X-plore® 3300/3500

Ein perfektes Zusammenspiel: Modernes Design und geringes Gewicht sorgen für ein Plus an Schutz und Komfort. Wählen Sie zwischen der wartungsarmen und wirtschaftlichen Halbmaske Dräger X-plore® 3300 und der Dräger X-plore® 3500 Halbmaske für dauerhafte, anspruchsvolle Einsätze.

Produktdetails

Dräger X-plore® 8000

Dräger X-plore® 8000

Harte Arbeitsbedingungen verlangen zuverlässige Lösungen. Die Dräger X-plore® 8000 Serie kombiniert einfache Handhabung mit intelligenter Elektronik für ein Höchstmaß an Sicherheit. So können sich Ihre Mitarbeiter voll und ganz auf ihre unmittelbare Aufgabe konzentrieren.

Produktdetails

Dräger X-plore® 9x00 und PAS X-plore®

Dräger X-plore® 9x00 und PAS X-plore®

Die neue Serie Dräger X-plore® 9x00 ist für leichte industrielle Anwendungen gestaltet und bietet zuverlässigen und komfortablen Atemschutz. Profitieren Sie von mehr Bedienkomfort, Sicherheit und Bewegungsfreiheit dank Funktionen wie zum Beispiel dem einzigartigen Safe-Flow-Druckminderer oder der Auto-Test-Funktion.

Produktdetails

Dräger PSS® 4000

Dräger PSS® 4000

Der Dräger PSS® 4000 ist einer der leichtesten Pressluftatmer seiner Klasse, entwickelt für Feuerwehreinsätze unter Extrembedingungen. Neben hohem Tragekomfort und leistungsstarker Pneumatik zeichnet sich der Pressluftatmer durch seine unkomplizierte Handhabung aus. Leichtgewichtig und trotzdem robust und zudem leicht anzulegen – so bietet der ...

Produktdetails

Dräger SPC 4400 / SPC 4800 / SPC 4900

Dräger SPC 4400 / SPC 4800 / SPC 4900

Leicht und komfortabel zu tragen: Die flüssigkeitsdichten Spritzschutzanzüge Dräger SPC 4X00 bieten zuverlässigen Schutz gegen feinste Stäube und Pulver, viele konzentrierte, anorganische Säuren und Laugen, sind aber auch beständig gegen ein großes Spektrum organischer flüssiger Chemikalien. Sie sind CE-zertifiziert und als Typ 3, 4, 5, 6 ...

Produktdetails

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